Deutsche Internate

Die deutschen Internate

Wieviele Internate gibt es in Deutschland? Internat und Privatschule Internet Burg Nordeck: abgeschlossen. Alleine in den 14 Institutionen des Vereins Die Internate Vereinigungen ist die Zahl der Schüler in den letzten fünf Jahren um rund 20 Prozentpunkte zurückgegangen. Dies sind rund 400 Sitze, sagt Burkhard Werner, Vereinspräsident. Auch das katholische Internat wurde nicht ausgelassen.

Bei den 40 Institutionen des Verbandes der Katholiken Internate und Tagesschulen ist die Zahl der Schüler seit 2005 von rund 4.300 auf 3.500 zurückgegangen.

Deutschland schickt seine Schüler in ein britisches Internat.

Nach einem Jahr in England, in einem englischen Internat? Vielleicht hat Alexandra S.* gedacht, das würde ihrer Tochtergesellschaft Simone* weiterhelfen, ihr den notwendigen Anreiz zu bieten. "S. ist mit ihrer Tocher nach England gereist und hat mit Hilfe eines Internats-Beraters ein geeignetes Internat ausgewählt, das Bradfield Institute in Reading, westlich im London.

Da es ihrer Tocher gut gefallen hat, wurde sie in der Schulzeit rasch besser. "Simon hat in vielen Fächern eine bessere Bewertung bekommen, sie war hochmotiviert, war plötzlich interessiert", sagt ihre Mami. Nach dem Jahr in England hatte ihre Tocher einen "Kickstart" in Deutschland gemacht. Mehr und mehr Ausländer hoffen für ihre Kleinen darauf.

Jüngste Ergebnisse des Independentschools Council, dem Verband unabhängiger britischer Universitäten, belegen, dass in diesem Jahr mehr als 517.000 Studenten private und Internate in Großbritannien besuchen, so viel, wie es seit der Hälfte der 70er Jahre nicht mehr gab. Aber auch die Anzahl der Auslandskinder nimmt zu. Nach Angaben des Rates gehen zurzeit rund 44.000 nicht-britische Schulkinder in private Grundschulen im VK.

Über 26.000 von ihnen wohnen dort ohne ihre Mutter und Sohn, eine Quote, die seit 2007 um rund 31 Prozentpunkte anstieg. Die meisten der international studierenden Internatsstudenten kommen aus China, Hongkong und Russland, knapp 2000 von ihnen haben einen deutschsprachigen Ausweis. Die Betreuung der auslÃ??ndischen Erziehungsberechtigten und ihrer Waisenkinder erfolgt durch fachkundige Internatsbetreuer, die monatlichen Schulkosten betragen rund 30000 EUR.

Für einige britische Gastfamilien nimmt die Frustration aufgrund der höheren Ausgaben zu, da sich viele Engländer das Internat nicht mehr bezahlen können. Außerdem wird immer mehr befürchtet, dass der Schwerpunkt auf der englischen Sprach- und Kulturwissenschaft bei weiter steigender Anzahl ausländischer Schüler untergeht. Ellen Rudolph war es wie Alexandra S. ein besonderes Anliegen, ihre Leistungsbereitschaft zu stärken, als sie ihren kleinen Jungen Tim für ein Jahr an die Wells Cathedral School in Somerset im südwestlichen England entsandte.

"â??Die LehrkrÃ?fte gehen auf jeden SchÃ?ler einzeln ein und sind bestrebt, ihn mit seinem Thema zu inspirieren. "Nach der Vorlesung wurde meine Tocher von der Lehrerin gefragt, ob sie trainieren wolle", sagt sie, "Simone war total erstaunt, weil sie glaubte, sie hätte etwas Falsches getan. So etwas würde in Deutschland nie passieren", sagt S....

Gemeinsam mit ihrer Tocher wählte sie die Hochschule, ein Consultant hatte bereits eine Vorselektion vorgenommen. Das Unternehmen B?low & Partner in der NÃ??he von Oxford ist einer der fÃ?hrenden Anbietern von Internatsberatungen fÃ?r deutsche Auftraggeber und betreut rund 250 SchÃ?ler pro Jahr. "Ellen Rudolph holte sich auch fachliche Einsicht.

"Zuerst haben wir uns mehrere Schulklassen allein angesehen, aber das war nicht sehr erfolgreich", sagt die Mami. Erfahrungsgemäß haben vor allem die namhaften Hochschulen gern mit Vermittlungsstellen zusammengearbeitet. Das Beratungsunternehmen Bülow & Partners verrechnet rund 250 EUR pro vermitteltem Kind. "Möglich ist dies, weil wir von den Fachschulen eine Provision für platzierte Kinder bekommen", sagt Ferdinand Steinbeis, geschäftsführender Gesellschafter der Behörde.

In rund 250 Waldorfschulen wird Mediation betrieben und der Sport- und Kreativauswahl ein hoher Stellenwert eingeräumt. Manche Schulformen sind bei seinen dt. Kundschaft besonders beliebt: "Für viele Elten ist der Schulname, auf den ihr Kind oder ihre Tocher geht, sehr wichtig", sagt er. "Vor allem die verstärkte individuelle Unterstützung macht die britischen Privatseminare für die ausländischen Mütter attraktiv", so Steiner.

"â??Viele Elternvertreter sind der Ansicht, dass ihr Kleinkind im dt. Hochschulsystem nicht die UnterstÃ?tzung bekommt, die es benötigtâ??, sagt die Mediatorin. "Dies betrifft sowohl talentierte als auch weniger talentierte Studenten. "Disziplin und saubere Arbeitsstrukturen haben in den englischen Internatsschulen oberste Priorität, was vor allem für Kinder von Vorteil ist, die sonst kaum zu begeistern wären.

Die Zulassungsvoraussetzungen sind je nach Hochschule unterschiedlich; es gibt nicht-selektive " Schulformen, d.h. sie rücken die Schulnoten nicht in den Blick. Hinzu kommt die hohe Leistungsbereitschaft der Väter. Dagegen sind Internate mit Vollpension wesentlich teuerer; ein Jahr hier ist mit einem Gegenwert von ca. EUR 30000 bis 40000 verbunden. "Sie sagte, sie habe damit ein gutes Fundament für die Karriere ihrer Tochtergesellschaft geschaffen.

Für das englische Jahr hat Ellen Rudolph rund 30000 EUR für das Studienjahr zahlt. "Letztlich werden sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite den Schulpreis regulieren. "â??Wir reden regelmÃ?Ã?ig mit den Schulkindern Ã?ber die horrenden Mehrkosten. "Laut Steinerbeis ist es aber nicht nur der gute Name, den englische Auslandsschulen haben, dass viele fremde Familien ihre Schüler nach Großbritannien schick.

Der Vermögenszuwachs in den wachstumsstarken Märkten Asiens und in einigen russischer Gastfamilien hat auch zu einer höheren Zahl von Bewerbern an brit. priv. Schulen und Pensionsschulen in Großbritannien beigetragen. Besonders hoch ist die Zahl der Bewerber aus der VR China und der früheren Hongkonger Kronkolonie: Rund 5700 Jugendliche aus China und rund 4800 Jugendliche aus Hongkong gehen zurzeit in englische Privat- und Internatsschulen.

Auch Hong Lu, eine Chinesin, schickte ihre Tocher in Großbritannien zur Schulbank. "Trotz der vielen Ausgaben ist Ellen Rudolph auch mit der Leistung ihres Sohnes Tim in Somerset glücklich. "Deshalb wird unser zweiter Junge Ben ab Oktober die Wells Cathedral School besuchen", sagt Rudolph.

Außerdem wünscht sie sich, dass Ben motiviert und selbstbewusst nach Deutschland zurückkehrt.

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