Dyskalkulie Definition

Definition von Dyskalkulie

Bisher gibt es in der Forschung keinen Konsens über die Definition der arithmetischen Schwäche. Definitionsstörung Dyskalkulie Die Rechenstörung ist eine Verzögerung bei der Entwicklung des rechnerischen Denkens im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter (Synonyme sind Rechenschwächen oder Arithmasthenie). Dyskalkulation darf nicht mit numerischem Analphabetismus, der Unfähigkeit zu rechnen und der Schwachstelle, Fakten in Zahlen darzustellen oder Fakten in Zahlen dargestellt zu begreifen, gleichgesetzt werden. "Diese Krankheit ist eine umschriebene Schädigung der Rechenfähigkeiten, die sich nicht allein durch eine generelle Verringerung der Intelligenz oder eine offensichtlich ungeeignete Schulbildung erklären lässt.

Die Defizite betreffen vor allem die Bewältigung der Grundrechenarten wie Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Teilen, abzüglich der für Algorithmen, Triangulation en, geometrische oder Differential- und Integralrechnung" erforderlichen abstrakten Mathematik. Dyskalkulation lässt sich nicht mit einer allgemeinen Einschränkung der Intelligenz oder einer unangemessenen Schulbildung erklären (Zitat von Jacobs/Petermann: "Diagnostik von Rechenstörungen", S. 14 (ICD-10 nach Tillingen und FreeBerger, 2001, S. 267).

Begriffsbestimmung

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Kleinkind nicht nur beim Erlernen der Schriftsprache, sondern auch in der Arithmetik Probleme hat. Natürlich gibt es viele Jugendliche, die gut liest und schreibt, aber mit Anzahl und Menge nicht fertig werden. Ähnlich wie bei den Bezeichnungen Legasthenie, LRS, Lesestörungen, Leseschwächen usw. gibt es auch hier Definitions- und Abgrenzungsprobleme: "Dyskalkulie", "arithmetische Schwäche", "arithmetische Störung" - alle Bezeichnungen beschreiben die Probleme eines Kleinkindes mit den Grundrechenfähigkeiten wie Hinzufügen, Subtrahieren, Multiplizieren und Teilen.

Wie bei der Dyslexie wird die Ursachen für die "Störung" oder "Schwäche" in der Regel vor allem im Kindesalter ersichtlich. Die Tatsache, dass die Lerntempo, das Lernverhalten und das Verständnis der Lernenden unterschiedlich sind und im Schulalltag in der Regel nicht berücksichtigt werden, sollte nicht als pauschale Straftat für die Lernenden angesehen werden. Das Problem der schwachen oder versagenden Schüler in der mathematischen Wissenschaft ist bekannt.

Viele Lehrer, aber auch viele Erziehungsberechtigte, wissen von mehr oder weniger schweren Leistungseinbrüchen und -mängeln in diesem Fach, die im Allgemeinen als mangelhaftes oder mangelndes Verstehen der mathematischen Grundlagen, ihrer Struktur und ihrer Funktionsweise beschrieben werden können. "â??Unser Kleinkind macht kaum etwas richtig, dauert lange, trÃ?umt, Ã?bt nicht genug. "Die Aggressivität meines Kindes, wenn ich ihn an sein arithmetisches Problem errinere; er schmeißt seine arithmetischen Bücher in die wütende Ecke...."

"â??Vor jeder PrÃ?sentation hat meine Tocher Bauchschmerzen oder Kopfweh, oft hat sie sich gar angekotzt und konnte nicht zurÃ? â?? beschreibt nur zu anschaulich den Leistungs- und Leidendruck, dem die betroffenen Erziehungsberechtigten und SchÃ?ler gleichermassen gegenÃ? Die generelle Tatsache der Dyskalkulie oder arithmetischen Schwäche (beide Terme werden hier gleichbedeutend verwendet) ist daher ein permanenter Misserfolg im Bereich der mathematischen Grundlagen.

Das Kind kommt mit den in der schulischen Ausbildung erforderlichen Leistungsanforderungen nicht ausreichend zurecht. Schwache Arithmetik tritt als Leistungsversagen nur im schulischen Bereich auf. Weil der Ausdruck für dieses PhÃ?nomen selbst bereits sehr kontrovers ist, kann auch der Prozentsatz der betroffenen SchÃ?ler nicht exakt bestimmt werden - verschiedene SchÃ?tzungen oder Studien gehen von 5% bis 20% der SchÃ?

Zu den Phänomenen, die im Rahmen von Dyskalkulie beobachtete und interpretierte werden, gehören die folgenden: Verhaltensstörungen in der schulischen und insbesondere in der mathematischen Wissenschaft, z.B. Schulangst, Fächer, Klassenarbeiten, Lehrer; Versagen trotz häuslicher Praxis; hohe Zeitaufwände für Hausaufgaben im Verhältnis zu Kommilitonen und anderen Fächern; (gezählte) Arithmetik (Fingerarithmetik); Intermodalität-Probleme, d.h. Nichtanerkennung der Verbindungen zwischen Darstellungsformen auf verschiedenen Abstraktionsebenen (Bild, Zeichen, etc.); (z.B. Unverständnis der Beziehung zwischen den verschiedenen Formen der Darstellung)

hat" Definition nach ILD - 10 (WHO): "Berechnungsstörung: Diese Erkrankung enthält eine begrenzte Einschränkung der Berechnungsfähigkeiten, die sich nicht allein durch eine generelle Einschränkung der Aufklärung oder eine deutlich ungeeignete Schulbildung erklären lässt. Diagnoserichtlinie: Die Computerleistung des Kleinkindes muss deutlich unter dem Niveau sein, das aufgrund von Alter, allgemeiner Information und Klassenzugehörigkeit zu vermuten ist (Dilling, et al., 2004).

Frühere erklärende Muster für dieses Phanomen haben Schwäche (z.B. Begabung, Teilleistungsstörung, ärztliche und neuropsychologische Modellierung ) als personenbezogenes, vergleichsweise stabiles Persönlichkeitsmerkmal bezeichnet. Bei all diesen Erklärungsversuchen geht es fast ausschliesslich um das Individuum in seinen Fehlern und Schwächen und vernachlässigt Fragestellungen nach der materiellen Struktur des mathematischen Unterrichts (Natur der Mathematik) sowie nach der individuellen Appropriationsstruktur (Sinnhaftigkeit des Faches für den Studierenden) und nach Fragestellungen der didaktisch-methodischen Mediation.

Ein aktueller "Zwischensaldo" schlägt daher einen "terminologischen Wechsel von Dyskalkulie zu Schwachstellen oder noch besseren Berechnungsschwierigkeiten " vor (Fritz, Ficken, Schmidt, 2003, 453). Die Diskalkulation ist eine Beschreibung von Lernergebnissen, deren Abweichungen an dem zu erwartenden Schulleistungsstandard bemessen werden. Lernprobleme und damit auch Probleme im mathematischen Unterricht werden vor allem in den Kommunikations- und Interaktionsaktivitäten der Hochschule gesucht.

Dyskalkulation' ist der erfolglose Umgangs mit den verschiedenen Problemlösungswegen der Kleinen, mit ihren persönlichen Begabungen und Kompetenzen in Bezug auf mathematische Fakten. Dyskalkulation' bezeichnet eine Abweichung zwischen den einzelnen Lösungen des Babys und der Schulbildung, konventionelle Vorstellungen. Es tritt als Erscheinung des Performanceversagens nur im Rahmen der Schulbildung auf (Werner, 1999, 2003). Grundvoraussetzung für den Einsatz mit so genannt schwachen Studenten ist die Erkenntnis, dass diese Kinder: "sind nicht dumm....".

"Es sind nicht die Kinder, die schlecht sind, aber der Matheunterricht hat ihnen bisher nicht genügend Platz geboten, um sich mit diesen Erfordernissen auseinanderzusetzen, denn in einer Lektion, die sich hauptsächlich an frontalen Phasen des Unterrichtes, mechanisierten Trainingsphasen und vorgegebenen Lösungswegen orientieren, sind keine kreativen, kreativen, selbst entwickelten und selbstentwickelten Lösungsversionen beabsichtigt (z.B. auch zum Nachfragen, Frageergebnisse....)" (Baumert, 1997).

Das Kleinkind macht im Grunde genommen keine Missverständnisse, denn jedes Resultat ist für das Kleinkind zunächst folgerichtig und korrekt, stimmt mit seinen Ideen über rechnerische Bedingungen überein und beruht auf den bestehenden Berechnungskompetenzen und Lösungsverfahren, die für das rechnerische Problemfeld aus kindgerechter Perspektive geeignet sind. Der Irrtum entsteht erst, wenn der Lehrer sie anhand der erwarteten "normalen" konventionellen Kontrollmechanismen und Standards bewertet hat.

Für eine Lehrkultur, die diesen Theorieannahmen gerecht wird, sind Irrtümer als Lösungsansätze neu zu interpretieren: So genannten Irrtümer sind einzelne, schöpferische Lösungsansätze der Lernenden, die dem Lehrer oft als unverständlich, verständlich und sinnlos vorkommen. Irrtümer werden als Gelegenheit genutzt, um über ihre Ursachen zu reflektieren und werden nicht umgehend behoben.

Irrtümer werden als Technologielösungen, als unterschiedliche Stadien der Approximation, als einzelne Annäherungsversuche begriffen. Der Irrtum ist ein objektiver Abstecher und enthüllt oft ungewohnte Einfälle. Verständnis der arithmetischen Schwäche.

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