Dyskalkulie Schule

Schule für Dyskalkulie

Allerdings erfordert eine solche "Dyskalkulietherapie" fast immer eine individuelle Unterstützung. Ab wann kann man eine Dyskalkulie vermuten und wie kann man sie erkennen? Personen mit Dyskalkulie verstehen Zahlen, Mengen, Größen und Rechenarten nicht oder gar nicht richtig. Beinasthenie und Dyskalkulie in der Schule. Lese- und Rechenschwäche in der Schule.

Schulförderung bei Legasthenie + Dyskalkulie

Zu dieser Diversität gehören Dyslexia y Dyscalculia. Jeder von uns hat seine eigenen StÃ?rken und Schwachstellen, seine Talente und Grenzen - mit den nÃ??chsten Voraussetzungen können wir unsere StÃ?rken entwickeln und mit unseren Schwachstellen gut auskommen. Das zentrale Anliegen der BVL ist es, geeignete Voraussetzungen für Menschen mit Lese- und Rechenschwäche zu kreieren und persönliche Bildungsangebote in Gang zu setzen!

Legastheniker und Dyskalkuliepatienten haben ein Anrecht auf Duldung, Beförderung und Gleichberechtigung in Schule, Bildung und Arbeit. Erklärtes Anliegen der BVL ist es, diesen Behauptung gerecht zu werden und soziales Verständnis zu wecken.

Was kann ich einem schwachen Baby im Klassenzimmer beibringen?

Was kann ich einem schwachen Baby im Klassenzimmer beibringen? Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann bei der Entwicklung einer Berechnungsstörung eine wichtige Funktion haben. Dies würde natürlich enorme Aufwendungen in der Lehreraus- und -fortbildung, in der pädagogischen Begleitforschung, aber auch veränderte betriebliche Randbedingungen in den schulischen Einrichtungen erfordern. Damit ergibt sich auch die Frage: Was tun, wenn - vielleicht trotz aller Präventivmaßnahmen - ein oder mehrere Schüler in der Schule an einer schweren arithmetischen Störung erkrankt sind?

Allerdings erfordert eine solche "Dyskalkulietherapie" fast immer eine individuelle Unterstützung. Daher ist es kaum vorstellbar, die Bewältigung einer Kalkulationsstörung allein mit Hilfe von Unterrichtsmaßnahmen in den Griff mitzunehmen. Beide sind - nicht nur unserer Meinung nach - im häuslichen Schulsystem zurzeit in keiner Form gewährleistet. Die Tatsache, dass eine Kalkulationsstörung im Klassenverbund kaum zu überwinden ist, bedeutet natürlich nicht, dass der Klassenlehrer dem kalkulierschwachen Kleinkind nicht weiterhelfen konnte.

So muss sie begreifen, dass es keine Trägheit, keine Blödheit, keinen bösen Willen hinter dem Leistungsverlust dieses Babys gibt - sondern eine Kalkulationsstörung. Sie muss wissen, dass diese arithmetische Störung, die durch den "Teufelskreis der Lernstörung" ausgelöst wird, auch beim Kleinkind zu psychischen Problemen und Verhaltensanomalien führen kann. Der Klassenlehrer muss dem schwachen Mädchen dabei behilflich sein, sein Versagen richtig zu verstehen: nicht als Zeichen des Mangels an "Intelligenz" ("Ich bin zu blöd für Mathe!") oder eines speziellen "Mangels an Talent" ("Mathematik ist nichts für mich").

All dies ist nicht Sache des Kindes: Es muss gelehrt werden, ebenso wenig wie die Erkenntnis, dass es seine Probleme überwinden kann. Wenn die Arbeit zur Bewältigung des arithmetischen Problems in der Heilpädagogik und/oder durch entsprechende außerplanmäßige Massnahmen geleistet wird, dann werden sicherlich bald erste Erfolge zu verzeichnen sein. Trotzdem ist es in der Regel noch ein weiter Weg, bis das Kleinkind die Verbindung zur Schule wiedererlangt.

Während dieser Zeit muss dem Kleinkind klar gemacht werden, dass es das Mass für den Lernfortschritt selbst ist - und nicht für die Unterrichtsstunde. Deshalb hat das Kinde im Vergleich zu seinem Anfangsniveau viel Aufmerksamkeit und Preis dafür erhalten, dass es etwas Neues gelernt hat. Wenn andererseits diese Erkenntnis nicht dadurch erreicht wird, dass im Vergleich zur Gruppe noch ein Nachholbedarf besteht, kann dies schwerwiegende Konsequenzen für die weitere Leistungsbereitschaft haben.

Gerade weil alle Massnahmen Zeit in Anspruch nehmen, taucht immer die Problematik auf: Was kann man denn nun in kurzer Zeit tun, um Kindern mit schlechten arithmetischen Fähigkeiten im Klassenzimmer die Last zu nehmen? Denn die permanente Überforderung in der Schule verlangsamt den Nachholprozess selbst immer maßgeblich und macht ihn vielleicht gar unmöglich. Am besten lässt sich das rechenzeitschwache Kleinkind dadurch lindern, dass es von den Substanzbereichen befreit wird, mit denen es aufgrund seiner arithmetischen Störung zu irgendeinem bestimmten Zeitpunkt nicht vernünftig umgehen kann.

Vielmehr sollte das Kleinkind in denjenigen Gebieten tätig sein können, die unter den gegebenen Umständen ein langfristiges Lernwachstum erwarten lassen. Im Falle zahlreicher materieller Inhalte der Primarschulmathematik ist es möglich, das rechenkranke Kleinkind durch den Wegfall anspruchsvollerer Prozeduren zu befreien (Beispiel: schriftliches Unterteilen nur mit Abschreiben der Vervielfachung und Restbestimmung durch schriftlichen Abzug, wie es in Deutschland bis zur Sekundarschulebene gängig ist).

Es muss jedoch genau geprüft werden, ob das Kleinkind bei der Anwendung dieser Hilfen nicht genau die Fehlentscheidungen konsolidiert, die durch die Klassenaußenmaßnahmen zu überwinden sind. Gleichzeitig muss es aber auch ein Anliegen jeder Unterstützung sein, dem Kleinkind effektivere Lösungen zu bieten. Wer in der Oberschicht auch mit den Fingerzählern "zählt", äußert, dass er keine anderen Chancen hat.

So ist es also nicht möglich, das Rechnen zu untersagen; aber das kindliche "einfach zählen" zu erlauben, ist es auch nicht. Ziel ist es eher, dem Kleinkind schrittweise alternative Möglichkeiten zum Rechnen zu zeigen - und das gelingt meist nur bei einem schwachen Kleinkind außerhalb des Klassenzimmers, in geduldiger und oft sehr kleiner individueller Arbeit.

Allerdings wird dieser Lernschritt erheblich erschwert, wenn das im Klassenzimmer lebende Baby gleichzeitig aufgefordert wird, beides durch Zählmittel (oder die Ermutigung: "Zählen an den Fingern!") zu verbinden. Natürlich: Aufgabenstellungen auf der Ebene des derzeitigen "Schulmaterials" sind für dieses Kleinkind sonst nicht auffindbar.

Es wäre aber logischer, die Aufgabenstellung temporär an das Level anzugleichen, das das Kleinkind bereits ohne Zählung bewältigen kann, als Berechnungen anzustellen, die nur auf eine Weise durchgeführt werden können, die nicht zu langfristigen Zielen führt. Der Nachholbedarf des rechenkranken Schülers wird in vielen FÃ?llen nur durch ein zusÃ?tzliches Jahr aufgeholt - trotz einer intensiven UnterstÃ?tzung durch auÃ?erhalb der Klasse.

Zur Bewältigung einer Kalkulationsstörung ist die Repetition einer frühkindlichen Schicht zweifellos hilfreicher als das "Mitschleppen" eines aussichtslos überlasteten Kleinkindes mit der "Perspektive", dass es noch "die vierte Schicht wiederholen" könnte. Die Vorstellung, dass "wieder im Klassenzimmer sitzen" allein ausreicht, um das arithmetische Problem zu meistern, wäre katastrophal: Wenn die Repetition dem Kleinkind auf Dauer helfen soll, muss sie auch außerhalb des Klassenzimmers in diesem Zusatzjahr systematisch und konsistent vorangetrieben werden.

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