Dyskalkulie Symptome

Symptome der Dyskalkulie

Mehr darüber erfahren, wie Dyskalkulie entsteht. Inwiefern kann eine Dyskalkulie erkannt werden und was sind ihre Ursachen? Angaben zur Rechenstörung des Regionalverbandes Dyskalkulie Bayern e.V..

.. Dabei kann jedes Kind manchmal das eine oder andere typische Zeichen der Dyskalkulie zeigen.

arithmetische Störung + Dyskalkulie| Symptome & Gründe

Über die genaue Ursache der Dyskalkulie ist noch wenig bekannt. Naturwissenschaft und Technik basieren auf einer Vielzahl von verschiedenen Einflussfaktoren, darunter genetische Einflussfaktoren und neurophysiologische/neurobiologische Einflussfaktoren, die sich auf spezifische Hirnregionen auswirken. Die Familien- und Partnerschaftsstudien deuten eindeutig auf die Übernahme erblicher Gründe hin. Bisher liegen keine genetischen Hinweise im Rahmen der Dyskalkulation vor, aber eine Erbkomponente ist zu erwarten.

Um die grundlegenden arithmetischen Operationen anwenden oder rechnerische Probleme bewältigen zu können, ist das Zusammenwirken mehrerer Hirnregionen erforderlich. Untersuchungen zeigen, dass Dyskalkulie mit der atypischen Entstehung und Tätigkeit einer wichtigen Region des Gehirns verbunden ist, die für das quantitative Zahlenverständnis von entscheidender Bedeutung ist. Auch die Funktionen der Hirnregionen, die für die linguistische Aufbereitung von Sachwissen (z.B. einstellige Multiplikationen) und für das Verstehen von Zahlendimensionen verantwortlich sind, scheinen in der Dyskalkulie geändert zu sein.

Ihre Interaktion im Netz des Hirns ist jedoch noch weitestgehend unerschlossen. Weiterführende Hinweise zur Erforschung und zum Wissen über Dyskalkulie gibt es auf der Internetseite des BvL. Aber auch bei der Weiterentwicklung von Rechen- und Mathematikkompetenz bauen wir auf dem bereits Bekannten auf:

Betreuerin

Rechenfehler sind ein "arithmetisches Problem". Die betroffenen Schüler und Jugendlichen haben also mit Problemen in der Grundrechenartenlehre zu tun, auch wenn ihre Klugheit sie tatsächlich dazu bringen würde, ein besseres Ergebnis in der mathematischen Wissenschaft zu haben. Wie andere so genannte partielle Leistungsstörungen manifestiert sich die Dyskalkulie in charakteristischen Vorzeichen. Für einige jüngere Menschen ist es ganz selbstverständlich, dass sie es mit der mathematischen Bildung nicht leicht haben.

Im Falle von Kinder und Jugendliche mit Dyskalkulie geht es jedoch um grundsätzliche rechnerische Beziehungen. Personen mit arithmetischen Schwächen ist es nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten gelungen, Ziffern zu ergänzen, sie zu abziehen, zu vervielfachen und zu teilen. Dabei können bei einfachen Tätigkeiten auch Dyskalkulien unbeachtet bleiben, denn das Kleinkind kann sie durch Zählen an den Fingerspitzen beheben.

Somit können auch die Töne trotz der Dyskalkulie lange Zeit fest sein. Deshalb sollten Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte von vornherein einen genauen Blick darauf werfen, um die ersten Anzeichen von Dyskalkulie frühzeitig zu erfassen, auch wenn sie noch nicht in den Notizen enthalten sind. Die ersten Schwierigkeiten sind in der Regel spürbar, sobald das Kleinkind den richtigen Umgangs mit Ziffern erlernt.

Gilt das Kleinkind oft beim Berechnen statt beim Berechnen oder ist es bei der Berechnung besonders angespannt und macht viele Irrtümer, kann dies ein Indiz für Dyskalkulie sein. Selbst wenn das Kinde die grundlegenden arithmetischen Operationen nicht beherrscht, kann es eine Dyskalkulie dahinter geben. Dieses Signal ist noch deutlicher, wenn die Problematik nicht durch häufige und intensive Praxis gelöst werden kann.

Natürlich werden die Probleme mit der Zeit immer offensichtlicher, denn die Aufgabenstellungen in den Oberstufen sind vielschichtiger als in den ersten Lebensmonaten und Jahren in der Primarschule. Arithmetische Schwäche ist ein ernsthaftes Phänomen, das in die professionellen Händen fällt und eine angemessene Unterstützung erfordert. Häufig können Fachleute für arithmetische Schwächen feststellen, ob es sich wirklich um eine Dyskalkulie auftritt.

Allerdings ist die Diagnostik nach wie vor problematisch, da sich ihre Symptome mit denen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten überlappen. Außerdem können die Erziehungsberechtigten erste Hinweise darauf finden, dass die mathematischen Probleme ihres Babys nicht auf Dyskalkulie, sondern auf Probleme beim Rechnen und Verstehen zurückzuführen sind. Frühzeitig werden die Kleinen mit simplen Texten in der mathematischen Welt vertraut gemacht.

Wer auch nur einen einfachen Text aufgrund von Leseschwierigkeiten nicht beherrscht, ist natürlich nicht in der Position, Textprobleme zu unterdrücken. Grundsätzliche Lesekompetenz ist Voraussetzung für den Erfolg in der Natur. So kann es vorkommen, dass es für kleine und mittlere Menschen wenig oder gar keine Probleme gibt, "normale" Schriften zu erkennen und zu interpretieren, aber unlösbare Probleme mit Texten zu haben.

Dies ist vor allem auf die speziellen linguistischen Anforderungen der Mathe zurückzuführen. Zahlreiche Wörter, die ein Kind aus seiner umgangssprachlichen Sprache kennt, haben in der Geschichte der Physik eine andere Relevanz. Diese spezielle Mathematiksprache ist eine weitere Schwierigkeit, insbesondere für Menschen, die bereits Lese- und Schreibprobleme haben, wenn auch nur geringe.

Derartige Textkonstruktionen stellen für LRS-kranke Jugendliche besonders problematisch dar. Durch Lese- und Rechtschreibschwächen oder Dyskalkulie brauchen besonders betroffene Menschen eine Frühtherapie, da beide schwerwiegende Beeinträchtigungen der bildungsmäßigen, fachlichen und menschlichen Weiterentwicklung der Betroffenen mit sich bringen und sich bei Unbehandeltheit verschlechtern können.

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