Erziehung

Aufzucht

"Bildung ist der pädagogische Einfluss auf die Entwicklung und das Verhalten von Jugendlichen. Es ist da und plötzlich stehen die Menschen vor der Aufgabe, es nicht nur zu erziehen, sondern auch zu erziehen. Die Erziehung von Kindern ist eine schöne und verantwortungsvolle Aufgabe. Das Konzept der Erziehung und die Fakten, auf die sie sich bezieht, sind umstritten. - und das wahrscheinlich in erster Linie, weil jeder Mensch zumindest seine eigene Erziehung erlebt.

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Unter dem Begriff "Bildung" versteht man im Allgemeinen sowohl die Gesamtzahl aller Bildungsaktivitäten, die die Personalisierung, Sozialisierung und Enkulturierung einer Person steuern, als auch die einzelnen Bestandteile dieses gesamten Prozesses, wie z.B. Sexualkunde, Gesundheitsbildung oder Verkehrsunterricht. Die Bildung orientiert sich an Bildungsnormen. Es findet im Kontext von Bildungskonzepten statt, die sich an Bildungszielen orientieren und auf Bildungsmittel und -methoden zugreifen.

Als Wissenschaftsdisziplin, die sich primär und primär mit der Lehre und deren Anwendung auseinandersetzt, gilt die Erzieherin oder der Erzieher. Die Bildungssoziologie setzt sich mit den sozialen Gebilden des Bildungssystems auseinander, während sich die Erziehungspsychologie und die schulpsychologische Forschung auf die psychologische Dimension der Bildung konzentrieren. Auch andere Naturwissenschaften wie z. B. Philosphie, Geisteswissenschaften, Religionswissenschaften, Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften, Sportwissenschaften, Psychologien, Soziologien, Sozialgeschichte oder Kulturwissenschaften machen die Bildung im Geltungsbereich ihres Fachgebietes zu einem Schwerpunkt.

Jeder von ihnen trägt die Mitverantwortung für einen wesentlichen Anteil seiner Fachgebiete an der lebhaften Auseinandersetzung und Fortentwicklung des Bildungsbedarfs. Das Fachgebiet der Erziehungswissenschaft, das sich mit der rein gedanklichen Rechtfertigung des Bildungsbegriffs befasst, ist die Allgemeinpädagogik. Es gibt keine herausragenden Bemühungen der Physik, den Begriff der Bildungstheorie zu rechtfertigen; einige Autorinnen und Autoren haben sich jedoch hervorragend um die rein gedankliche Rechtfertigung von Konzepten geschäftig.

Bis ins zwanzigste Jahrtausend war die Bildung in der Westwelt vor allem durch das christliche Leben bestimmt, worin das Leitbild der Christenbildung die Gläubigen waren. Ab dem siebzehnten Jh. führte die Erleuchtung, der Neue Humanismus und der Germanische Realismus zur Herausbildung einer weltlich orientierten und bürgerlichen Philosophie der Bildung, deren Leitbild der ausgebildete, erleuchtete Mensch war, der auch ein nutzbringendes Glied der Gemeinschaft war.

Die bewusst gespiegelte, später auch von der Reiseführerliteratur geprägte Erziehung im elterlichen Haus begann mit dem Aufkommen der bürgerlichen Gemeinschaft im VII. und 18. Jh., die Bildung zum Hauptziel der Gastfamilie als Einrichtung machte. Im zwanzigsten Jh. produzierte der Nazionalsozialismus keine unabhängige Bildungsphilosophie, aber der gezielte Mißbrauch, den dieses System durch Bildung begangen hat, führte nach 1945 zu einer anhaltenden Autoritätsdiskreditierung im deutschsprachigen Raum.

Dies drückte sich vor allem in den Bildungsdiskursen der 1968er Bewegung und der ausserparlamentarischen Widerstand aus, bestimmt aber auch heute noch den sozialen Bildungsdiskurs in Deutschland und Österreich. Andererseits tauchten in den USA, wo die geschichtlichen Vorraussetzungen für einen ähnlichen Autodiskurs fehlte, in den 90er Jahren Ansatzpunkte für eine moderne Charakterbildung auf, die die Idealvorstellungen der Bürgerbildung mit Erkenntnissen aus der gegenwärtigen Psychologieforschung und den sozialen Herausforderungsbereichen des XXI und XX. anstreben.

Bildung ist nicht auf individuelle Aspekte des menschlichen Merkmalsspektrums wie körperliche, emotionale, politische, soziale, intellektuelle und lebenspraktische Veranlagungen begrenzt, sondern konzentriert sich auch auf das allgemeine Profil der entstehenden Persoenlichkeit. Die Bildungsarbeit richtet sich zum einen an den Lebensumständen des Jugendlichen und zum anderen an den Bedürfnissen der Sozialgemeinschaft, in die sich der Mensch einfügen muss.

46 ] Die Ausbildung findet in realen Probezeiten statt. 47 ] Sonderpädagogische Bereiche erarbeiten fachdidaktisch und methodologisch spezifische Aufgabenbereiche und Verfahren. So haben sich Teilformen wie Sportunterricht, Persönlichkeitsbildung, Gesundheitsbildung, Sexualkunde, Sozialpädagogik, Medienpädagogik, Sprachbildung, Spielbildung, Umweltbildung, Verkehrssicherheitserziehung und Risikobildung in den hochgradig diversifizierten Gesellschafen der modernen Gesellschaft durchgesetzt.

Die missbräuchliche Verwendung des Begriffs "Bildung" für Indoktrinierung oder Hirnwäsche hat einige Autorinnen und Autoren zu dem Schluss veranlasst, dass der Ausdruck auch in seinem normalen Zusammenhang als Schönfärberei für Gewaltmissbrauch verwendet werden könnte. In vielen Staaten ist die Ausbildung zu Hause und in der Ausbildung rechtlich reguliert. Bezüglich der Rechte und Pflichten der Elternschaft in Deutschland lautet Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes: "Die Betreuung und Erziehung von Kindern ist das selbstverständliche Recht der Erziehungsberechtigten und ihre Hauptaufgabe.

Erziehungsberechtigte, die ihren Erziehungsauftrag zum Wohl des Vermögens des Kindes nicht erfüllen, können ihr Bildungsrecht nach Artikel 6 Abs. 2 S. 2 des Grundgesetzes aus dem Land zurückziehen und Sozialeinrichtungen umziehen. Die Bildung in der VR China und Taiwan beruht auf dem Kongruenismus; in der VR China hat sich daran weder die lange kommunistische Vergangenheit des Staates noch seine Reform- und Eröffnungspolitik stark verändert.

Im Gegensatz zur Bildung in der Westwelt, deren oberstes Anliegen es heute ist, junge Menschen so frühzeitig wie möglich in die Selbständigkeit zu schicken, d.h. sie aus ihrer Heimatfamilie zu befreien, soll die Bildung in China vielmehr die als unlösbar geltenden familiären Beziehungen stärken und regeln.

Seit der Ming-Zeit (1368-1644) hat China eine bildungsvoraussetzende Meritokratie, die einen beträchtlichen Teil der Grundgesamtheit ernährt hat, und bis heute sind große Teil der chinesischen Grundgesamtheit sehr leistungsorientiert und erzieherisch orientiert in Bildungsfragen. Dr. Wolfgang Brezinka: Basic Terms of Educational Science, 5th edition, Ernst Reinhardt Verlag, Munich 1990. Bernhard Bueb: Praise of the discipline.

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