Förderung Schüler

Unterstützung für Schüler

Die Lehrer wechseln ihre Perspektive in der Praxis der individuellen Förderung. Möglichkeit der individuellen Unterstützung im Klassenzimmer Eine zielgerichtete Einzelbetreuung ist im Kollektiv am einfachsten zu bewerkstelligen, da die Lehrkräfte in der Lage sind, ihre Arbeit zu koordinieren und zu verteilen. Aber auch eine persönliche Betreuung durch jeden einzelnen Pädagogen im Klassenzimmer und die entsprechenden Offerten können durchgesetzt werden. Nachfolgend werden einige kleine, unaufdringliche Varianten gezeigt, mit denen eine persönliche Förderung möglich wird.

Studierende betreuen Studierende, z.B. auch nach Krankheitsphasen oder bei Mehrdeutigkeiten, holen sie bewußt Unterstützung von Fachleuten ein. Im Anschluss an die Leistungsmessung raten Fachleute den schwachen Schülern ausdrücklich zur vernünftigen Behebung (die der/die Trainer/in vorher im Volltext hätte aussprechen sollen ); dies kann beispielsweise auch dazu führen, dass die Schüler/innen selbst ihre eigenen alternativen Aufgabenstellungen erstellen, die dann im Konkurrenzverfahren, z.B. Gruppenwettkampf (siehe Methoden), geklärt werden.

Kleine Lehrphasen der Erläuterung, Bewertung, Mediation etc. werden von den Schülern nach Vereinbarung übernommen. Die Schüler stimmen für eine Arbeitsteilung bei den Heimarbeit. So kann beispielsweise in der folgenden Stunde ein Wechsel in der Zusammenarbeit mit Partnern folgen, in dem die Tätigkeiten erläutert und aufeinander abgestimmt werden. Die Studierenden beachten spezifische Lehrformen und stellen Feedback zur Verfügung, was das Verständnis für die unterschiedlichen Lernangebote schärft und die Kommunikationsfähigkeit verbessert.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen sich anhand von Fragenkatalogen (Was kann ich gut machen?, Was ist schwierig für mich?, Was will ich wissen?) und suchen/erhalten dann gezielt Unterstützung im Dialog mit der Lehrerin oder den Kommilitonen. Verantwortungsbewusstes Handeln in der Partner- oder Gruppenarbeit: Jeder ist für das Resultat zuständig, der Präsentierende wird durch das Los ausgewählt.

Die Entscheidungsfreiheit bei der Wahl der Aufgabe setzt die Verständigung mit anderen voraus, da die Schüler ihre Resultate mitteilen und ihr Wissen in der Erläuterung einsetzen müssen. Kooperatives Erlernen eröffnet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Chancen, individuelle Zugangs- und Verarbeitungsmöglichkeiten zu erhalten. Bei kooperativem Lernprozess kommen die Stärkeren und die Schwächeren zum Zug. Im Rahmen des gekoppelten Lernens tauschen die Schüler oft von der Lernendenrolle in die Lehrerrolle und wieder zurück (z.B. in Partnerrätseln, Gruppenrätseln, Lerngeschwindigkeit, etc.).

Adaptives Lehren ist ein Lehrprinzip, das darauf abzielt, eine bestmögliche Übereinstimmung zwischen den Voraussetzungen der Studierenden und dem Lehrenden und den darin befindlichen Lernmöglichkeiten zu erreichen. Bei einigen Schülern sind gewisse Lehrmethoden und -stile besser als bei anderen geeigneten. Eine Lehre, die Potentiale und Chancen in diese Richtungen untersucht, kann zu verbesserten Lernzielen für die Schülerinnen und Schüler beizutragen.

Dazu zählen vor allem Verfahren, die den Kindern Freiheitsgrade in Bezug auf das individuelle Lerntempo, individuelle Belange, Ansätze und Entwicklungsformen bieten. Eine vierte Möglichkeit zur Realisierung von Personalisierung und Differenzierung im Lehrbetrieb ist der Beobachtungs- und Dokumentationsbereich der Lernerfolge von Studierenden. Das Beobachten, Bewerten und Auswerten der Untersuchungsdaten und -bewertungen muss nicht immer vom Dozenten durchgeführt werden.

Die Schüler können sich selbst und andere beurteilen. Die in diesem Zusammenhang am häufigsten verwendeten Geräte sind: Eine individualisiertere und differenziertere Lehre bietet neue Möglichkeiten: Es wird eine auf individuelles Lernverhalten ausgerichtete Lehratmosphäre geschaffen, in der weniger Disziplinarstörungen auftauchen und in der Lehrkräfte und Schüler durch eine stärkere Berücksichtigung ihrer persönlichen Lernbedürfnisse befriedigter nach Haus gehen.

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