Frühförderung Kinder

Kinderfrühunterstützung für Kinder

Aber was bedeutet Frühförderung und wann braucht ein Kind sie? Wie sinnvoll ist eine frühzeitige Intervention überhaupt? Dabei geht es um die Entwicklung der frühen Kindheit. Ihrer Meinung nach muss man den Kindern wirklich alles bieten, was es zu unterstützen gibt. Eine frühzeitige Intervention bei Säuglingen kann schlummernde Talente wecken.

Kinderfrühbehandlung für Kinder

Bei Entwicklungsstörungen oder Anomalien des Kindes kann eine frühzeitige Frühförderung oft die möglichen Konsequenzen abschwächen oder korrigieren. Es muss viel erlernt und erlebt werden, bis z.B. ein Kleinkind zum ersten Mal aufräumt und es sich traut, die ersten Gehversuche zu machen. Schon die ersten Wörter sind das Resultat einer Entfaltung, die lange zuvor begann.

Dabei hat jedes einzelne Individuum sein eigenes Rhythmus und seine eigenen Fähigkeiten und Schwankungen. In manchen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass etwas nicht mehr im Normalbereich der Kindesentwicklung ist, es kann zu Verspätungen oder Anomalien kommen, die eine besondere Betreuung durch das Kleinkind erforderlich machen. Sicherlich ist es ein Entsetzen für die Kinder, wenn der Pädiater sie darüber informieren muss, dass etwas mit ihrem Baby nicht stimmt, dass es deaktiviert oder von einer Invalidität bedroht sein kann.

Je früher jedoch eine solche Störung oder Anomalie in der Entwicklungsphase des Kindes erkannt wird, umso besser kann sie verhindert und unterstützt werden. Vor allem in den frühen Kindheitsphasen gibt es noch vieles, was beeinflusst werden kann. Eine frühzeitige persönliche Unterstützung kann so oft den Ausbruch einer Invalidität verhindern und vorhandene Invaliditäten und deren Konsequenzen beseitigen oder wenigstens lindern - so dass ein Kleinkind die bestmöglichen Chancen hat, seine eigene Person zu entwickeln und sich zu einem eigenverantwortlichen Wohnen zu entwickeln.

Damit Kinder und ihre Angehörigen im Notfall bestmöglich unterstützt werden können, wurden in Deutschland zwei Institutionen eingerichtet: die Sozialpädiatrischen Einrichtungen und die sogenannten Frühförderung. Die interdisziplinären Frühförderzentren als familiäre und wohnsitzwürdige Institutionen leisten ärztliche, bildungspolitische, seelische und gesellschaftliche Hilfe für behinderte oder von Behinderungen bedrohte Eltern.

Ihre Schwerpunkte liegen in der pädagogisch-psychologisch ausgerichteten und beratenen Unterstützung. Die Hauptaufgaben umfassen die Diagnose und Therapie von Kleinkindern und Heranwachsenden bis zum Alter von achtzehn Jahren, die aufgrund von Natur, Schweregrad und Krankheitsdauer nicht in einer adäquaten Arztpraxis oder in adäquaten, fachübergreifenden Frühförderzentren therapiert werden können.

Durch die unterschiedliche Ausrichtung können hier Kinder mit verschiedenen Krankheiten und Störungen begutachtet und therapiert werden. Beide Institutionen haben die Gemeinsamkeit, dass sie nicht nur die für das Kleinkind geeigneten Behandlungs- und Unterstützungsmaßnahmen bieten, sondern sich auch spezifisch an die betreffenden Erziehungsberechtigten richten, zum Beispiel mit Aufklärung, Vorschlägen und Anweisungen zur Unterstützung ihres Kinder.

Eine besondere Aufgabe der Frühförderung ist es, die Mütter und Väter dabei zu begleiten, mit der eventuellen Schädigung ihres Kleinkindes umzugehen und sie zu akzeptieren, ihnen Erziehungshilfe zu leisten sowie sie über Rechtsverhältnisse und Finanzhilfen zu unterrichten und zu unterrichten. Frühzeitige Maßnahmen basieren immer auf einem ganzheitlichen Ansatz.

Dies bedeutet, dass es koordinierte ärztliche, seelische, soziale und erzieherische Massnahmen beinhaltet, die zusammenarbeiten und das Kleinkind selbst sowie seine unmittelbare Umwelt - die Famiie - einbeziehen. Das Frühförderangebot beinhaltet in diesem Sinne: Diagnose, in der Regelfall durch den Pädiater, ggf. mit fachlicher Beteiligung, oder - nach Rücksprache mit dem Arzt - durch ein soziales Kinderzentrum, Behandlung, Bildungsförderung, Rat, Betreuung und Betreuung von Vätern.

Gemäß diesem Gesamtkonzept sind verschiedene Arbeitsgruppen an der Frühförderung aktiv und komplementär. Dazu gehören unter anderem Mediziner der Pädiatrie und Halbmedizin, Diplompsychologen, Pädagogen und Heilpädagogen, Sprachtherapeuten, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten. Auf der Grundlage einer umfangreichen Diagnose sollte immer ein Therapieplan für die Frühförderung aufgestellt werden.

Erforschung der allgemeinen Entwicklungs- und Intelligenzsituation, der körperlichen und neurologischen Untersuchungen, der Beurteilung des Sozialverhaltens und der seelischen Erschließung des Babys sowie der entwicklungsbedingten Bedingungen, Kräfte und Potenziale der Gastfamilie, der Klärung von Herkunft und Verlauf der Erkrankung. Ausgehend von den Untersuchungsergebnissen wird in Absprache mit den Erziehungsberechtigten ein individuelles Betreuungs- und Behandlungskonzept aufgesetzt.

Zielsetzung der Frühförderung ist es, eine bevorstehende oder bereits bestehende Invalidität so frühzeitig wie möglich zu erfassen und das Kleinkind durch geeignete Unterstützungs- und Therapiemaßnahmen in seinen physischen, geistigen und psychischen Kompetenzen zu unterlegen. Neben der Therapie der Ursachen und Symptome der Krankheit, Funktionsstörung oder Invalidität sind wichtige Ziele für das Kind: Stärkung der Wahrnehmungsfähigkeit, der Beweglichkeit, der Interaktionen, der Kommunikation und der Sprachfähigkeit des Babys; Lehrmethoden zum Ausgleich möglicher Leistungsdefizite, z.B. durch andere Fertigkeiten; Hilfe bei der Aufwertung praktischer Lebensfähigkeiten; Hilfe bei der gesellschaftlichen und gefühlsmäßigen Aufwertung.

Neben der Ambulanz der Frühförderung gibt es in den Früherkennungsstellen oft auch die so genannte Mobilfrüherkennung, so dass die Dienste von so vielen Müttern wie möglich in Anspruch genommen werden können. Mit mobiler Frühförderung werden die betroffene Familie zu Haus besucht. So findet die Elternberatung und die Unterstützung des Kleinkindes in einer vertrauten Atmosphäre statt und die örtlichen Bedingungen können direkt in die Unterstützung und Betreuung einfließen.

Teilweise ist die Kinderbetreuung auch im Vorschulalter möglich, z.B. wenn die Erziehungsberechtigten beschäftigt sind oder die häusliche Pflege aus anderen GrÃ?nden nicht möglich ist. Im Falle der stationären Frühförderung erfolgt die Therapie und Begleitung in so genannten Frühförderzentren. Hier haben die Mütter und Väter neben der Benützung der Dienste auch die Möglichkeit, andere Mütter und Väter kennenzulernen, Kontakt aufzunehmen und Informationen zu tauschen.

Soziale Kindertagesstätten sind ausschliesslich ambulante Angebote, die in der Regelfall einer lokalen Krankenstation - in der Regelfall einer Spezialklinik für Pädiatrie und Nachwuchsmedizin - angegliedert sind. Woher kommt die Unterstützung der Erziehungsberechtigten und wer übernimmt die Auslagen? Es gibt in Deutschland mehr als 1000 Frühfördereinrichtungen und -agenturen. Allerdings gibt es sehr große regionale Differenzen, so dass es z. B. in den ländlich geprägten Gebieten oft nur wenige Kontaktstellen gibt.

Pädiater, die in der Praxis meistens die erste Anlaufstelle sind, können in der Praxis oft passende Orte in der Umgebung benennen und bei der Suche helfen. Außerdem können sich die Erziehungsberechtigten an das lokale Gesundheitsministerium wende. Verschreibt Ihr Pädiater die Therapie, werden die anfallenden Gebühren von den Kassen erstattet.

Darüber hinaus ist es auch möglich, die anfallenden Ausgaben auf der Basis des Sozialhilfegesetzes des Bundes und des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes über die Sozialhilfeeinrichtungen zu abrechnen. In § 30 des Neunten SGB sind die Vorteile der frühzeitigen Erkennung und Unterstützung von behinderten oder von Behinderungen bedrohten Kindern festgelegt.

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