Ganztagsschule in Deutschland

Gymnasium in Deutschland

In den letzten Jahren haben die Ganztagsschulen in Deutschland deutlich an Akzeptanz gewonnen. In Deutschland wollen die Eltern mehr Ganztagsschulen für ihre Kinder. Ganztägige Schulen in Deutschland Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der BRD präsentiert seit 2006 in einem von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der BRD veröffentlichten Report ganztägige Statistikdaten über allgemeinbildende Bildungseinrichtungen.

Die im Jahr 2015 von der Kultusministerkonferenz zum Thema "Ganztagsschulen in Deutschland" herausgegebene Studie enthält unter anderem landesspezifische Angaben zur Bedeutsamkeit von Ganztagsschulen, zur Ausgestaltung der Ganztagsschulangebote, zu allgemeinen didaktischen Prinzipien, zu Betreuungsangeboten und Qualitätskontrolle an Gymnasien sowie zur Aus- und Weiterbildung von Lehrern und zu Kooperationspartnerangeboten. Die Ganztagsschule trägt der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler gerecht, da sie mit unterschiedlichem Hintergrund Zeit zusammen verbringt und zusammen lernt.

Ganztägige Schulen schaffen damit gute Bedingungen für die Implementierung einer integrativen und integrativen Erziehung. Die Förderung geht weiter, denn durch die Beteiligung an ganztägigen Schulaktivitäten werden die Jugendlichen ermutigt, kognitive und soziale Fähigkeiten auf nachhaltige Weise im Sinn einer ganzheitlichen Erziehung zu entwickeln. Die Ganztagsschule nutzt zunehmend außerplanmäßige Bildungsorte und nutzt die vorhandenen Mittel in der Gemeinde, öffnet sich dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und interkulturellen Bereich und arbeitet tatkräftig mit außerplanmäßigen Kooperationspartnern in den jeweiligen Gebieten zusammen.

Nach den ersten Erkenntnissen des PISA (Programme for International Student Assessment) aus dem Jahr 2000 verabschiedete die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2001 die gemeinsamen Bemühungen zur Entwicklung der Qualität des bundesdeutschen Bildungssystems, einschließlich des Ausbaus der Ganztagsschule und der außeruniversitären Aktivitäten mit dem Zweck, die Bildungs- und Finanzierungsmöglichkeiten auszubauen (Pressemitteilung).

Meldung

Im Internet sind die aktuellen Ganztagsschulstatistiken der Kulturministerkonferenz ersichtlich. Zur Verfügung stehen die aktuellen Statistiken der Kulturministerkonferenz "Allgemeinbildende Volkshochschulen in Vollzeit in den Bundesländern - Statistiken 2012 bis 2016" vom 22. Mai 2018. Die zunehmende soziale Relevanz der Ganztagsschulbildung in Deutschland wird wie in den vergangenen Jahren deutlich.

Gründe dafür sind der große Anspruch an die Ganztagsbetreuung zur besseren Vereinbarkeit und Berufsausübung sowie die von PISA initiierte Debatte über die besten schulischen Voraussetzungen. "â??Die in vielen LÃ?ndern ausgearbeiteten Konzeptionen und MaÃ?nahmen zum Ã?bergang der Ganztagsschulbildung in der Primar- und Sekundarstufe I spiegelten sich in der aktuellen  Analyse der Jahre 2012 bis 2016 widerâ??, sagt das Votum.

Laut aktueller Statistiken für das Bildungsjahr 2016/2017 sind die Anzahl der Ganztagesangebote und die Anzahl der an Ganztagsklassen beteiligten Jugendlichen seit der ersten offiziellen Erhebung der Kulturministerkonferenz im Bildungsjahr 2002/2003 stetig gestiegen: 18.358 Schulverwaltungen in der Primar- und Hauptschule (67,5 Prozent hatten im Bildungsjahr 2016/20167 Ganztagesangebote (2002/2003: 4.951 = 16,3 %).

Seit 2002 hat sich der Prozentsatz der ganztägig betriebenen Primarschulen auf 65,8% erhöht - mit Unterschieden zwischen den einzelnen Staaten zwischen 100% und 26%. In den Schuljahren 2016/2017 besuchten mehr als drei Mio. Kinder landesweit die Ganztagsschule, das sind 42,5 Prozent aller Grundschüler und Hauptschüler (2002: 9,8 Prozent).

Je nach Schultyp nahm der Prozentsatz der teilnehmenden Kinder am meisten in der Schule mit mehreren Kursen zu, in der mehr als jeder zweite Teilnehmer Vollzeitprogramme in Anspruch nimmt (2002: 3,7%; 2016: 58,5%). Seit 2002 hat sich die Beteiligung an der Grundschule ( "Primary School") mehr als verzehnfacht (4,2%) (2016: 40,1%), ebenso wie die Beteiligung an Gymnasien (2016: 33,2%; 2002: 3,9%).

Gemäß den organisatorischen Formen überwiegt die geöffnete Gestalt in Primarschulen, Oberschulen, Sekundarschulen und Unterstufen. Der teil- und vollgebundene Aufbau wird häufiger von Mehrkursschulen, IGS- und Sonderschulen gewählt.

Mehr zum Thema