Georgius Agricola

Die Georgius Agricola

Der gebildete, hochproduktive Wissenschaftler Georgius Agricola war einer der größten Söhne des Erzgebirges. Georgia Agricola - Ein weltbekannter Universalforscher Georg Agricola wurde am Tag des Todes als Georg Pawer in Glauchau 1494 in Chemnitz als Georg Pawer in Glauchau und am Tag des Todes am Tag des Todes am 21. Oktober 1555 in Chemnitz aufwachsen. Viele Denkmäler gedenken Agricola, seinem Schaffen und seiner Zeit. Das Agricola-Denkmal im Glauchauer Stadtpark, die Deckengemälde im zweiten Stock, das Haus Freiberg des Obermarktes 1 und die Auszeichnungen, die Agricola und sein Schaffen im Jahr 1994 erhalten haben, sind all Beispiele dafür.

Einer der wichtigsten Agrarforscher war Hans Prescher (1926-1996). Eng mit seinem Namensgeber verknüpft ist die 12-bändige Gedenkausgabe des Dresdner Landesmuseums für Gesteinskunde und Erdkunde, die zwischen 1956 und 1996 erschienen ist. Die Arbeit von Agricola ist weit gefasst und spiegelt Topics wider, die sich den Bereichen Gesundheit und Pharmakologie, Sprachwissenschaft und Didaktik, Kulturwissenschaft, Kultur und Geschichtswissenschaft, Messtechnik sowie Geowissenschaften und Bergbau zuordnen lassen.

Agricola wurde durch sein Gesamtwerk De re metallica lybri XII weltberühmt. Er hatte das Handschriftstück 1553 fertiggestellt; als es im Buchdruck erschienen war, war Agricola bereits erloschen. Unter den bedeutendsten geowissenschaftlichen und bergbaulichen Arbeiten Agricolas sind: 1556: De re metallica Libri XII (Mining and Metallurgy. 12 Bücher). Die re metallica lybri XII wurde 1556 zum ersten Mal in Latein bei der Firma Fröben in Basel veröffentlicht.

Mit der gelungenen Zusammenführung von Wort und Bild, von wissenschaftlicher und technologischer Repräsentation, von Mensch und Umgebung sowie von künstlerischem Statement und ganzer Werkgestaltung wurde dazu beigetragen, dass dieses Band immer wieder in Neuauflage, als erfolgreicher Reprint, in stiller Leihe, als plagiatistischer Ausschnitt oder in Vollübersetzung auftauchte. Dem (!) reinen Bauzeichner Basilius Wef(e)ring(er) aus St. Joachimsthal (Jáchymov) und dem Holzschnitzer Rudolf Manuel Deutsch (1525-1571) aus Basel sind die 292 hinzugefügten Illustra ionen zu danken.

Agricola stellte einige der Vorentwürfe zur Verfügung. Wenn Sie De re metallica lybri 12 "vollständig verstehen" wollen, sollten Sie sie in ihre Zeit bringen und die Geschichte der Bergbauindustrie von der Hälfte des XVI Jahrhundert bis in die Gegenwart nicht ausklammern. Aber auch heute noch werden an einigen Orten Vorkommen mit Technologien und Ingenieurwesen kultiviert, die der in De re metallica libri XII beschriebener ähneln.

Struktur und Inhalte von De re metallica lybri XII sind in der modernen deutschen Version wie folgt: 1557 erscheint in Basel die erste dt. Version von De re metallica. De re metallica wurde 1994 in der letzten deutschen Version herausgegeben, aber De re metallica lybri XII wurde nicht nur ins Englische, sondern in neun weitere Landessprachen mitübersetzt.

Als vollständige Übersetzungen der im Printbereich verfügbaren Werke möchte ich mit den entsprechenden Erscheinungsjahren nennen: Chinesisch (1664), Italienisch (1563, 1969, 1977, 1994), Englisch nach 1912, 1950, Tschechien (1933, 1976), Russisch nach 1962, 1986), Japanisch (1968, 1977, 1989), Spanisch nach 1972, 1992, 1994), Ungarisch nach 1984, 1985, 1994) und Französich (1987, 1991). Unter denjenigen, die 1912 die englische Übersetzungsarbeit initiierten, waren der US-Mineningenieur und später US-Präsident Herbert Clark Hoover und seine Ehefrau Lou Henry Hoover.

Auch die Kontakte von Agricola zu Buechern und Bibliotheken sind vielfältig: So wissen wir zum Beispiel, dass Georgius Agricola während seines Italienaufenthalts 1524-1526 mit Andreas Asulanus (1451-1529) an der Herausgabe alter Arbeiten arbeitete, darunter die Galen-Ausgabe Venedig 1525 und die Hippokrates-Ausgabe Venedig 1526. Zu den antiken und mittelalterlichen Schriftstellern der privaten Bibliothek Agricolas gehörten der bekannte Saxenspiegel von El ise von Repgow sowie Georg Spalatins Chronica und Georg Spalatins der Churfürsten und Fürsten des löblichen Haus zu Sachsen, Georg Ruexners Thurnierbuch, Sebastian Münster Cosmographia, Vannoccio Biringuccios Pirotechnia und Ulrich Ruelein von Calws Nuetzlich Bergbüchlein.

Seit 1981 heißt die Fachbibliothek der Bergbauakademie Freiberg "Georgius Agricola".

Mehr zum Thema