Geschichte Gymnasium

Historisches Gymnasium

Historie und Ereignisse Sekundäre Ebene I. Die Geschichte der Die eigene Geschichte zu haben und sich daran zu errinern, ist ein Merkmal jedes Einzelnen und jeder Gemeinschaft. Die Geschichtsstunden zielen daher darauf ab, ein reflektierendes Bewusstsein für Geschichte zu schaffen und die Studierenden zum Nachdenken über Geschichte anzuregen. Darüber hinaus erwirbt der/die SchülerIn in der Auseinandersetzung mit der Geschichte Fähigkeiten, die ihm/ihr bei der Entwicklung seiner/ihrer eigenen Persönlichkeit behilflich sind, die ihm/ihr bei der Orientierung in seiner/ihrer Welt behilflich sind und ihn/sie ermutigen, die gegenwärtige und zukünftige Gestaltung vor dem Hintergund des/der geschichtsträchtigen Gewissen..

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Anhand von geschichtlichen Erkenntnissen erlangen sie Kompetenzen und Kompetenzen, die es ihnen erlauben, neue historische und aktuelle Probleme reflektierend anzugehen, zum Beispiel um alternative Denk- und Handlungsweisen zu erproben. Die Geschichtsvermittlung unterstützt die Duldung der Konfrontation mit anderen Kulturkreisen, Sichtweisen und Lebensformen und die Entfaltung der eigenen Werte und Sichtweisen.

Im Umgang mit der Geschichte soll das Bestreben nach internationaler Verständigung und der Entwicklung eines europäisches Verständnisses bei gleichzeitigem Erkennen des inneren Wertes von Gebieten und Staaten geschult und gefestigt werden. Dies wird durch die intensive interdisziplinäre Kooperation mit dem Studienfach Sozialwissenschaften unterstrichen. Das Studium der Regional- und Nationalgeschichte befähigt die Schüler, den geschichtsträchtigen Gebilden in ihr Lebensumfeld zu folgen und stärkt so ihre Einsatzbereitschaft, das geschichtliche und kulturgeschichtliche Vermächtnis ihres Hauses und ihres Lebensraumes zu schätzen und zu kultivieren.

Sie bietet die Gelegenheit, die außerplanmäßige und lebensweltpolitische Bedeutung der Geschichte durch das Entdecken von Lernprozessen direkt zu erleben. Die folgenden Prinzipien können für den kompetenzbasierten geschichtlichen Unterricht abgeleitet werden: 1 ) Anwendungs- und übertragbarkeit historischer Kenntnisse und Fähigkeiten, auch zur Lösung von Problemen in unterschiedlichen Zusammenhängen, sowohl in der aktuellen Schulsituation als auch außerhalb der Schulzeit; 2) Lebensweltrelevanz bei der Umsetzung historischer Kenntnisse und Fähigkeiten, vor allem bei Lern- und Prüfungsaufgaben; 3 ) Tragfähigkeit und Vernetzung historischer Kenntnisse und Fähigkeiten auch im Bereich des lebenslangen Lernens.

Es stellt das Selbstbild einer kompetenzbasierten Geschichtsstunde dar und bezeichnet Fähigkeiten, die für das Verstehen des Fachcurriculums und damit für die Unterrichtsplanung und Unterrichtsdurchführung wesentlich sind. Als Kompetenz-Strukturmodell stellt es jedoch nur die prozessbezogenen Fähigkeiten und die Themenbereiche dar. Der Aufbau von Fähigkeiten ist in den Grundkompetenzen und im Fachcurriculum beschrieben.

Diese werden von den prozessualen Fähigkeiten umrahmt und als Kreise wiedergegeben. Sach-, Methoden- und Urteilsfähigkeit sind der innere Kreis und die Grundlage für historisches Wissen und Können. Zum Beispiel können sich die Jugendlichen die Fachkompetenz nur selbst aneignen, indem sie mit Hilfe der Methoden-Kompetenz Ressourcen und Repräsentationen bewerten. Aus diesem Grund sind diese drei Kernkompetenzen zusammen auf einem Innenring angeordnet.

Diese beiden Zuständigkeiten sind ohne die geschichtlichen Zuständigkeiten des Innenrings nicht denkbar: Die Erkenntnis, dass Geschichte nur durch eine geschichtliche oder zeitgenössische Konstruktionsweise besteht (Erzählkompetenz), erfordert Sach-, Methoden- und Urteilsfähigkeit. Zusätzlich zu den Themenbereichen und prozessualen Fähigkeiten tritt das geschichtliche Bewusstsein als übergreifende Sichtweise im Modellhorizont auf.

Historisches Bewusstsein wird als eine Ebene des Menschenbewusstseins verstanden, die ohne jegliche Lehre auskommt. Sie ist daher weder eine lernfähige noch eine erwerbsfähige Fähigkeit, sondern kann von den Lernenden mit Hilfe des Kompetenzenerwerbs immer kritischer dargestellt werden. Das Entwickeln eines geschichtskritischen Verständnisses ermöglicht es Jugendlichen, am historisch-kulturellen Dialog der Moderne teilzunehmen.

Der/die SchülerIn erwirbt die Befähigung zur Analyse und Interpretation von Quelltexten aus verschiedenen Genres (z.B. Darstellungsquellen, Text- und Bildnachweise, Sound-Dokumente und Filme) und Darstellungsformen (z.B. Lehrbücher, wissenschaftliche und publizistische Schriften, Graphiken und Statistikprodukte, historische Karten). Für das Thema Geschichte heißt methodische Kompetenz unter anderem, zwischen Herkunft und Präsentation zu differenzieren und aus Erzählungen verschiedenster Natur Erkenntnisse zu gewinnen.

Sie sind in der Lage, die Besonderheiten und möglichen Aussagen von Quellgenres und Präsentationsformen zu ermitteln und zu evaluieren. Hierzu zählt auch der reflektierende Umgangs mit nicht-wissenschaftlichen Formen der geschichtlichen Kultur (z.B. Spielfilm, Comic). Der Kompetenzerwerb in der Geschichte basiert auf den geschichtlichen Themenbereichen. In der Kompetenzstruktur sind die Themenbereiche des Themas in den Kompetenzkreisen zu finden:

Zugang: Politikgeschichte, Sozialgeschichte, Alltags- und Weltgeschichte, Wirtschaftgeschichte, Kulturgeschichte uvm. In den Grundkompetenzen wird die Grundidee des Faches Geschichte in jeder Altersgruppe dargestellt, indem die Gesamtzahl der Lernfelder und Qualifikationserwartungen dargestellt wird. Dazu gehören unter anderem nachhaltig aufgebaute oder gefestigte Fähigkeiten in dieser Klasse und die Beschreibung, welche Kenntnisse und Fähigkeiten die Jugendlichen als Folge des Lehrprozesses haben sollten.

Grundlegende Fähigkeiten und Kompetenzenerwartungen im Fachcurriculum stimmen in Inhalt und Terminologie überein, sind aber hierarchisch miteinander verknüpft. Deshalb sind die Grundkompetenzen allgemeinere Formulierungen. Diese repräsentieren alle Kompetenzfelder des Kompetenzmodells auf einjähriger Ebene. Eine Zusammenfassung der neuen Grunddaten und Fachbegriffe ist in der Fachkompetenz enthalten, die in der Notenstufe bindend abgesichert werden sollten, damit die Lernenden permanent auf sie zurÃ?

Darüber hinaus stellen die Basiskompetenzen den Fortschritt des Erwerbs von Fähigkeiten im Rahmen des geschichtlichen Unterrichts in drei Niveaus dar, und zwar für die Klassen 6 und 7, 8 und 9 sowie 10 bis 11. Für die Qualifizierungsphase werden die Basiskompetenzen gemeinschaftlich identifiziert, da die beiden Klassen 11 und 11 die für das Abitur relevanten Fähigkeiten auf der gleichen Stufe definieren.

Der Kompetenzerwartung liegen Angaben darüber zugrunde, was die Lernenden nach Beendigung eines Lernbereiches, d.h. nach Beendigung einer gewissen Kompetenzerwerbsphase, tun können sollten. Der Kompetenzanspruch jedes Lernbereiches umfasst alle Kompetenzfelder des Kompetenzaufbau-Modells, wodurch sie in Bezug auf die Basiskompetenzen präzisiert und differenziert werden (Kapitel 3). Von allgemein und abstrakt bis konkret und kleinschrittig findet die Gestaltung der Kompetenzanforderungen an einen Lernbereich statt.

Anschließend wird dargelegt, inwieweit die Jugendlichen von ihrem geschichtlichen Wissen zur Orientierungshilfe in Vergangenheit und Zukunft profitieren können. Der anschließende Kompetenzanspruch deckt die unterschiedlichen Kompetenzfelder in wechselnder Kombination ab und stellt einen konkreten Bezug zu den Lerninhalten des Lernbereiches her. Die Kompetenzenerwartungen reflektieren in ihrer Ordnung weder notwendigerweise den vorgefertigten Ablauf einer Unterrichtsfolge noch stimmen sie schematisch mit einzelnen Lektionen überein, sondern sie beschreibe verschieden weitreichende Bereiche des Lernbereiches und können sich auf eine ganze Abfolge, auf eine Lektion oder nur auf einzelne Bereiche einer Lektion erstrecken.

Dabei sind die Kompetenzenerwartungen auch als Angebote zur Unterrichtsgestaltung zu begreifen, ohne jedoch den Unterrichtsablauf bestimmen und verbindliche Lehrmethoden vorschreiben zu wollen. Entscheidend in den Kompetenzentwicklungserwartungen stehen eher die zu erlernenden Kompetenzen und Kompetenzen im Vordergrund. Der letzte Schritt ist in jedem Fall die Erwartung von Kompetenz mit Grunddaten und Bedingungen, die die Lernenden permanent im Sinn von nachhaltigem Lernen nutzen sollen.

Grunddaten und Fachbegriffe sind immer in Kursivschrift und können in dieser Formulierung auch in anderen Kompetenzanforderungen vorkommen. Die Geschichtsstunden stehen in enger Beziehung zu anderen Themen. Mit den in der Geschichte erlernten geschichtlichen Fähigkeiten können Sie die Lerninhalte anderer Probanden nachvollziehen, Ergebnisse evaluieren und vemerken. Auch von anderen Fachgebieten wie Germanistik, Latinistik, Religionswissenschaft, Moral, Geografie, Kunst- und Musikwissenschaft wiederum profitieren die Geschichtswissenschaftler massiv.

Das betrifft vor allem das Thema Englisch, das im Laufe des Jahres die englische und amerikanische Geschichte thematisiert und damit einen entscheidenden Beitrag zur geschichtlichen Bewusstseinsbildung leistet. Auch die Zusammenarbeit mit dem Studienfach Sozialwissenschaften in der 10., 11. und 11. Klasse ist von besonderer Wichtigkeit, was sich nicht nur in den angrenzenden Fachgebieten beider Studiengänge, sondern auch in dem Gemeinschaftsprojekt in der 10. Klasse widerspiegelt.

In der Geschichtsstunde trainieren die Studierenden anhand historischer Beispiele transferierbare Fähigkeiten für die reflektierende Bewertung von Materialien, die es ihnen erlauben, in einer multimedialen Gemeinschaft angemessen, selbstbestimmt und verantwortungsbewusst zu agieren. Die Geschichtslektionen, z.B. im Umgang mit Wahlposter, Flyer, Spielfilme und Dokumentationen, vermitteln Fähigkeiten, die es dem Individuum erlauben, Masseneinflussstrategien zu erkennen und zu verstehen.

Darüber hinaus evaluieren sie die Qualitäten von digitalen Angeboten mit historisierten und historisierende Inhalte nach vordefinierten Untersuchungskriterien und erlernen deren reflexive und zielorientierte Nutzung.

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