Geschichtsunterricht

Historielektion

Einsatz digitaler Medien im Geschichtsunterricht. mw-headline" id="Organisation_and_teacher_training">Organisation und_teacher_training[Redaktion | < Quelltext bearbeiten] Der Geschichtsunterricht bezieht sich auf jede Art von institutionalisiertem Geschichtsunterricht, insbesondere als Abitur. Es handelt sich in Österreichs Waldorfschulen in der Regel um ein Kombinationsfach Geschichts- und Sozialwissenschaften oder Geschichts-, Sozial- und Politologie. Der Geschichtsunterricht ist, wie in den meisten Ländern des deutschen Sprachraums, ein selbständiges Schularbeit. Damit kann der Geschichtsunterricht in ein soziales Lernfeld[1] zusammen mit der Geographie (und Sozialwissenschaften) in der Hand eines Lehrers (z.

B. als sogenannte Weltwissenschaften, Sozialwissenschaften oder Sozialwissenschaften) eingebunden werden.

Darüber hinaus kann es Geschichtsunterricht in freier er Form als Arbeitsgruppe in der Nachmittagsklasse, in Projektklassen, im Zuge von Studentenwettbewerben (z.B. der Körber-Stiftung) oder für Klausuren als besonderen Lernerfolg gibt. Der Geschichtsunterricht ist in der BRD, Österreich, der Schweiz sowie in Italien und den Niederlanden das Hauptfach der Wissenschaftsdisziplin Mediendidaktik.

Im Ausland gibt es nur eine empirische historische Methodik. Der weitverbreitete Eindruck, dass die Aufgabe des Geschichtsunterrichts darin besteht, den Studierenden die gegenwärtigen Erkenntnisse der Geschichtswissenschaften schlichtweg zu übermitteln ("Didaktik der Darstellung"), ist aus historiktheoretischen und geschichtspädagogischen Gesichtspunkten nicht tragbar. Dennoch ist die Geschichte als Disziplin nach wie vor eine unverzichtbare Orientierungshilfe für die Mediendidaktik und den Geschichtsunterricht.

Es ist in demokratisch geprägten Gesellschaften mit pluralistischer Bildung, einer langfristigen, wenn auch politischen Kontroverse, Tendenz zu erkennen, sich von der Vermittlung eines verhängten Blicks auf die Geschichte zu lösen und die Kompetenzen der Lerner im unabhängigen und kritisch geschichtlichen Denkprozess zu stärken. Das " Bewusstsein für Geschichte " hat im angelsächsischen Raum wesentlich dazu beigefÃ??gt, sie zur Kernkategorie der Didaktik der Geschichte zu machen.

Derzeit stärkt die PISA-bildungspolitisch orientierte Orientierung der Curricula an Zuständigkeiten diese Entwicklung, obwohl die Kontrolle mit vereinheitlichten Lehrzielen durch Ausbildungsstandards manchmal in die entgegengesetzte Richtung funktioniert, wenn Zuständigkeiten auf Faktenwissen beschränkt sind. In Deutschland gibt es bisher keine landesweiten Ausbildungsstandards. Hauptziel des geschichtlichen Unterrichts, das darin besteht, das Bewusstsein der Schüler für Geschichtswissenschaft zu schärfen, ist es, sie in die Situation zu versetzen, auch nach dem Schulabschluss ohne Begleitung selbständig über Geschichtliches nachzudenken, ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten und zu reflektieren und wenigstens dazu zu neigen, auf gleichberechtigter Basis an der sozialen Debatte und Debatte über Geschichtsschreibung mitzuwirken.

Darüber hinaus gibt es viele weitere übergreifende Aufgaben des historischen Unterrichts. In der kritischen historischen Didaktik der 70er und 80er Jahre (z.B.: Annette Kuhn) wurden die persönliche Befreiung und die sozialkritische Fähigkeit als primäre Zielsetzungen festgelegt, aber die einseitige konzeptionelle Orientierung dieses Konzepts wurde durch die Hervorhebung weitergehender historischer Bewusstseinsdimensionen korrigiert: Gefühls- und ästhetisch geprägte Belange sowie historisch-kulturelle Einflüsse prägen den indivi-duellen und geschichtlichen Umgangsformen viel mehr.

Im neuzeitlichen Geschichtsunterricht gibt es mehrere Grundsätze für die Wahl der Fächer, Methoden und Medien sowie für die Unterrichtsgestaltung. Arbeitsorientierung oder Denkweise (Arbeitsanweisung gegen reines Reproduktionslernen), Ausrichtung auf das Entwicklungsziel und die Forcierung des geschichtlichen Bewusstseins, Problemanalyse, Multisichtlichkeit, d.h.: Betrachtung mehrerer geschichtlicher Sichtweisen auf das jeweilige behandelte Thema, sowohl auf der Etage der geschichtlichen Erkenntnis (Quellen) ["Multiperspektivität im engeren Sinn "], als auch in Interpretationen (Beschreibungen, Literatur) ["Kontroverse"] und mögliche Folgerungen ["Vielfalt"], Fremdverständnis:

Das Geschichtsstudium in Deutschland gliedert sich vorwiegend in die Bereiche, die in der Hauptschule zeitlich oder grob zeitlich zu behandeln sind. Obwohl das Chronologieprinzip festgelegt ist, ist es immer problematischer und wird auch für die Unterschicht bemängelt, weil es die Ergebnisse der historischen Theorie oder die Fragen und Ergebnisse der Entwicklungstheorie nicht ausreichend einbezieht.

Der Geschichtsunterricht als Unterrichtsfach ist eine Staatsveranstaltung. Trotz regelmäßiger "Räumung" wird die Überbelegung dieser Vorhaben oft bemängelt, die zum Teil die Bedürfnisse geschichtsträchtiger Menschen und nicht die realen Lernchancen von Jugendlichen widerspiegelt. Darüber hinaus besteht immer die dringende Notwendigkeit, dass der Geschichtsunterricht als Indoktrinierung oder Instrumentierung der historischen Politik dient. Auf der anderen Seite gibt es berechtigte Argumente für eine Zivilisation oder Gemeinschaft, den Geschichtsunterricht und die Politikvermittlung zu verinstitutieren, da viele soziale Einrichtungen nur für die jüngere Generation geschichtlich nachvollziehbar gemacht werden können.

Als Beispiel seien hier die Verfassungsbestimmungen des Bundesgrundgesetzes genannt, die oft nur aus dem Wissen um die deutsche Geschichtsschreibung im zwanzigsten Jh. verstanden und erkannt werden können. Der Geschichtsunterricht als wahrscheinlich zentrales Element der beabsichtigten und institutionalisierten Einflussnahme auf das Bild von Historie und historischem Bewusstsein ist immer kontrovers. Genau wegen der Indoktrinationsmöglichkeit steht er zu Recht im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Politikdebatte (z.B. derzeit wegen der mangelnden Berücksichtigung der DDR-Geschichte) - sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene (in Frankreich z.B. derzeit wegen der Kolonialgeschichte).

Die in der Mediendidaktik und Politikpädagogik erarbeiteten Grundsätze des Konsens von Beutelsbach können auch für den Geschichtsunterricht als verändert und valide angesehen werden. Bis weit in die Frühneuzeit hinein wurde der Geschichtsunterricht in der Schule oder Universität nicht als eigenständiges Thema, sondern als Erklärung der lateinamerikanischen und griechi-schen Lesart durch Altphilologen durchgeführt.

Es dauerte bis ins achtzehnte Jahrtausend, bis die wissenschaftlichen Fakultäten ihre eigenen Lektionen und Schulbücher gründeten. Frühere Exemplare waren die Torsellini im XVI. Jh. und der Petrus im XVII. Jh., Christoph Cellarius wurde im XVIII. Jh. mit der historischen Universalis sehr vielversprechend, durch die eine epochale Aufteilung der Geschichtsschreibung in die Antike - das mittlere Alter - die Moderne allgemein bekannt geworden ist.

Der Geschichtsunterricht für die Erleuchteten wurde als weltliche Weltforschung immer bedeutender als eine christliche oder konfessionelle Sicht der Geschichte, die die Geschichte zwischen dem Fall des Menschen und der Erlösung auslegte. In den Jahren XIX. und XX. Jahrhunderten gab es unterschiedliche Interessenslagen und Rechtfertigungen für die Beschränkung, Erweiterung oder gezielte Orientierung des Geschichtsunterrichts und der Vermittlung gewisser Lehrinhalte oder Auffassungen.

Diese reichten von monarchistischer dynastischer Treue im neunzehnten Jh. bis hin zum Denken im Klassenkampf in der DDR. Zu Beginn des 20. Jh. lagen die Schwerpunkte auf Höllen und Rom, dem Hochmittelalter, der Reform, der preußisch-deutschen und deutsch-preußischen Vergangenheit seit dem 30-jährigen Kriege und systematisch auf Vorträgen und Lehrbuchlesungen. Die Grundschule wurde von einer anschaulichen Lehrergeschichte über die einheimische und preußisch-deutsche Vergangenheit dominiert, die auf Emotionen und Gefühle ausgerichtet war.

Die Debatte in der weimarischen Volksrepublik über die Wichtigkeit des Geschichtsunterrichts für die Demokratie- und Bürgerbildung hat sich intensiviert. Die Geschichtslehre von 1945 in der SBZ und der DDR orientierte sich an der marxistisch-leninistischen Geschichtsauffassung. In westdeutschem Geschichtsunterricht wurden die Thematik des Scheiterns der Weimarer Rep. und des Nazismus zunächst über Jahre hinweg ignoriert oder ohne kritischen Blickwinkel aufbereitet.

Ab etwa 1970 gab es eine historische Historiedidaktik, die den Lehrbetrieb der Lehrerbildung mehr oder weniger positiv mitbestimmte. Die Konfrontation mit der Diktatur und die Entwicklung von Demokratien und der Menschenrechte gehören heute in der BRD zu den Kernaufgaben. Die Zielsetzungen und Materialien sowie die Unterrichtsmethoden der Geschichtswissenschaft sind in den einzelnen Staaten sehr unterschiedlich.

Hauptmedium des geschichtlichen Unterrichts ist nach wie vor das Geschichtslehrbuch. Zu den sonstigen Mitteln gehören vor allem andere Textarten (insbesondere Zeitungsartikel), die audiovisuellen Mittel (Film, Video, Fernseher, Tonträger (siehe Bildmedien im Geschichtsunterricht)), Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeugen sowie zunehmend computerunterstützte Mittel wie CD-ROMs und das Netz im Zusammenhang mit der technologischentwicklung. VHD-Journal, Mitgliedszeitschrift des Verbands der Historiker in Deutschland e. V., Ausgabe #6 Jänner 2017: Schulfachgeschichte - Wohin gehen?

JInn 2197-6317, Ahrensfelde 2017 St. Friedrich, Seelze, Österreich. Praxisgeschichte, Westermann, Braunschweig. Der Geschichtslehrgang in der Lehrpraxis.

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