Gruppenunterricht

Gemeinschaftsunterricht

"Gruppenunterricht ist eine soziale Form, in der aufgrund der vorübergehenden Teilung der Bei Gruppenunterricht ist die Situation nicht anders. Als Gruppenunterricht definiert MEYER eine "soziale Form des Unterrichts, bei. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Gruppenunterricht" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

Terminkl.C3.A4rungen">Terminologie[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Gruppenunterricht ist eine soziale Form des Unterrichtens. Die hier vorgestellte Begrifflichkeit wird unter diversen Gesichtspunkten wie kooperatives und gruppenweises Arbeiten, Gruppenarbeiten oder Gruppenunterricht in der Spezialliteratur erörtert. Manchmal werden die einzelnen Begriffe zur Beschreibung der selben Fakten benutzt, manchmal beziehen sie sich aber auch auf verschiedene Varianten dieser sozialen Form. Bei einigen jüngeren Arbeiten wird eine klare Unterscheidung zwischen dem traditionellen Gruppenunterricht und neuen Formaten des kollektiven Lernens (z.B. Gruppenpuzzle, Gruppenforschung) getroffen.

Meyer [1] gibt eine konzeptionelle Erklärung für den Gruppenunterricht[1]: Der Gruppenunterricht ist eine soziale Unterrichtsform, bei der die Aufteilung der Klasse in mehrere Fachbereiche für einen begrenzten Zeitraum zu kleinen, arbeitsfähigen Gruppen führt, die an dem vom Lehrenden festgelegten oder vom Lehrenden entwickelten Thema mitarbeiten und deren Arbeitsergebnisse für die Klasse in späteren Lehrphasen verwendet werden können.

Gruppenkultur ist die gezielte Tätigkeit in dieser sozialen Form durch die Schüler und den Erzieher, den Erzieher, die gesellschaftliche Auseinandersetzung und das Sprachverständnis. Die Phasenmodelle des Gruppentrainings (Arbeitsauftrag / Verstehen der Gewissheit / Gruppe arbeiten / Abschlussphase / Evaluationsphase;[2]) zeigen, dass der Gruppenunterricht nur ein Teil des Gruppentrainings ist, aber das Wesentlichste, weil sich in dieser Arbeitsphase die Wirkungsweisen von Lehrenden und Lernenden am stärksten von dem sonst üblich gemachten Frontunterricht abheben und weil die Phasengruppenarbeit im Regelfall den grössten Teil der Gruppenunterrichtzeit ausmacht.

Die dominante Wichtigkeit der Phase der Gruppenarbeit könnte ein wesentlicher Faktor dafür sein, dass in der Fachliteratur oft gleichbedeutend mit dem Gruppenarbeits- und Gruppenunterricht ist. Dies führte zu Verwirrung und prinzipiellem Irrtum. Im Jahr 1986 veröffentlichte Rotering-Steinberg & v. Kügelgen eine schriftlich festgehaltene Umfrage zum Gruppenunterricht, in der Lehrerinnen und Lehrer aus verschiedenen Schulformen in ganz Deutschland unter anderem gefragt wurden, ob sie selbst an der Schule waren.

Aus der Bewertung von 229 Befragungen ergaben sich folgende Ergebnisse: 7% der Lehrenden leisten so regelmässig wie möglich allgemeine Auftragsarbeiten, 26,2% öfter, 52,4% vereinzelt, 5,2% nicht zum Erhebungszeitpunkt, sondern früher, 7,4% nie zuvor und 1,8% evtl. später (vgl. ebd. 27). Mehr als 14% der Lehrer haben zum Stichtag der Umfrage keinen Gruppenunterricht, mehr als die Hälfe nutzen Gruppenunterricht nur selten und nur 7% haben regelmäßigen Gruppenunterricht.

Je nach Lehrziel ist es ratsam, den Gruppenunterricht zu nutzen oder nicht. Diegritz & Rosenbusch (1999) kommen zu dem Schluss, dass Gruppenunterricht besonders gut zum Erwerb metakognitiver Fähigkeiten oder Wissensstrategien ist. Laut Helmke und Winert (1997) eignet sich der lehrergesteuerte Schulunterricht (Direktunterricht) besonders für Schulfächer mit hierarchischen Lernzielen (wie z. B. in den Bereichen Physik oder Naturwissenschaften) und für jüngere Schüler.

Im Rahmen der Konzernarbeit sollte ein maßgeblicher Rollentausch erfolgen. Im JV hingegen sollte sie lieber Beobachterin, Beraterin und Helferin der Gruppe werden. Dann H., Diegritz, T. & Rosenbusch, H.S. (Hrsg.) (1999). Gruppenkurse im schulischen Alltag. Machen Sie den Gruppenunterricht effektiver. Gruppenunterricht Anleitung, Beltz. Gruppenunterricht. Erfolgreiches Gruppenunterricht.

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