Gute Nachhilfe Finden

Finden Sie eine gute Nachhilfe

Wo und wie findet man gute und preiswerte Nachhilfe? Anhand dieser Tipps als Checkliste finden Sie Ihren passenden Tutor. Springe zu Wie findest du einen guten Tutor? - Viele Schüler in Deutschland benötigen während ihrer schulischen Laufbahn Nachhilfe.

Nachhilfeunterricht: Wie können die Kinder die besten Möglichkeiten für ihr Baby finden?

Bei vielen Schülern hat der Abschiedskampf begonnen: Eine gute Milliarde Kindern und Jugendlichen hilft daher durch Privatunterricht bei der Erfüllung ihrer Schulaufgaben. Laut einer im Jänner veröffentlichten Untersuchung der Bertelsmann Stiftung bezahlen ihre Mütter dafür im Durchschnitt 87 EUR pro Jahr. Dies kommt der Tutorenbranche zugute, die auf einen Umsatz von rund zwei Mrd. EUR pro Jahr geschätzt wird.

Laut Bertelsmann-Studie erhält jeder siebente Student im Bereich von sechs bis 16 Jahren Nachhilfe. Laut der Studie brauchen die Jugendlichen vor allem in der Fächergruppe Mathe Unterstützung: 61 Prozentpunkte der Privatlehrer sind auf die Unterstützung in diesem Bereich angewiesen, vor den Sprachen (46 Prozent) und dem Deutschen ("31 Prozent"). Der Bedarf an Nachhilfe ist laut Bertelsmann-Studie besonders stark in den Sekundarschulen, am meisten in den Gymnasien: Nahezu jeder fünfte Oberschüler (18,7 Prozent) nutzt die Mehrförderung.

"â??Der Fachmann geht davon aus, dass unter steigendem Performancedruck der Wunsch nach Privatunterricht in Zukunft weiter steigen wird. "â??Es wird immer mehr darauf ankommen, gute Leistungen und AbschlÃ?sse zu zeigen, um mithalten zu könnenâ??, sagt Klemm. Umso mehr, als es schon jetzt weniger darum geht, Schulversagen zu vermeiden, als den Wechsel von der Primarschule auf das Schuljahr mit besserer Note zu realisieren oder später die Aussichten auf einen Lehrplatz und die Wahlfreiheit von Fächern mit guter Note zu erhöhen.

Allerdings ist das Vermögen, das ein Elternteil in den Einzelunterricht für seinen Nachwuchs steckt, laut einer Untersuchung der Uni Bamberg gut angelegt. Denn der Unterricht bringt deutliche Verbesserungen in den Noten: 84 Prozentpunkte der Studienteilnehmer sind nach sechs Monaten im Durchschnitt eine Klasse besser, nach einem Jahr gar 91 Testimonial. Untersucht wurden 36.000 Mark von rund achtzehn.000 Schuelern.

Man könnte jetzt denken, dass es am leichtesten wäre, wenn die Erziehungsberechtigten selbst ihren Schülern bei Schulproblemen geholfen hätten - aber Fachleute empfehlen dringend davon: Laut der Verbraucherschutzorganisation Action Bildungsinformation (ABI) sind sie oft die schlimmsten Tutoren. Immerhin sind sie in erster Linie Erziehungsberechtigte und keine Lehrkräfte - und das Beziehungsgeflecht der Erziehungsberechtigten zu ihrem Kleinkind ist anders und emotional ausgeprägter als das eines fremden Erziehungsberechtigten zu dem Erziehungsberechtigten.

Professioneller Nachhilfeunterricht ist daher sinnvoller. Inzwischen sind solche Institutionen auch in den meisten kleinen Städten Deutschlands zu finden. So haben die Erziehungsberechtigten die Wahlmöglichkeit - und müssen aufmerksam hinschauen: "Sie sollten sich von der privaten Trägerschaft und nicht von körperlichen Erfolgsgaranten verblenden lassen", empfiehlt Cornelia Susieck, Präsidentin des Verbandes der Privat- und Nachmittagesschulen (VNN).

Der Verein weist bei besonders preiswerten oder gar kostenlosen Offerten auf Zurückhaltung hin: Während ein oder zwei freie Schnupperkurse zu einem ernsthaften Offerte zählen, sollten bei mehr kostenlosem Anbieten die Erziehungsberechtigten aufpassen. In diesem Fall sollte man das Kleinformat sehr sorgfältig lesen, um verborgene Ausgaben oder andere Pflichten zu finden. "Jedenfalls sollten mit Kleinstverträgen umsichtig umgegangen werden, auf einen offensichtlichen Gebrauch der Geschäftsbedingung achten und diese in aller Stille zu Haus überprüfen", warnt Sussieck.

"Es ist üblich, etwa 150 EUR pro Tag für zwei Privatstunden pro Kalenderwoche und gut 100 EUR pro Kalenderwoche für zwei Gruppenstunden zu bezahlen. Die Elternvereinigungen raten Ihnen jedoch, den Besuch einer privaten Nachhilfe-Schule in Betracht zu ziehen. "â??Viele Familien sind der Meinung, dass nur mit dem höchsten Reifezeugnis ein Kleinkind etwas bewirken kannâ??, sagt der Bayerische Elternverein.

Fachleute denken auch nicht viel an präventives Tutoring - also an Nachhilfe für gute Schulkinder, die ihr Leistungsniveau aufrechterhalten sollen. "Dies kann unnötigen Stress auf die Studenten ausüben. "Zumal es guten Schülern tatsächlich gelingt, ihre Leistungen zu steigern und aus eigener Initiative ein Erfolgserlebnis zu haben. "Die Schulen sollen auf die Vielfalt der Kinder eingehen können, damit der Unterricht die Regel bleibt", sagt Ilka Hoffmann, Pädagogin und Vorstandsmitglied der GEE.

Aber auch die flexible Reaktion auf Kinderneigungen, die offenen Lehrformen, kleine Gruppen und schöpferische Lernmöglichkeiten erfordern genügend Mitarbeiter. Wenn Sie in der Berufsschule Probleme haben, sollten Sie zuerst mit der Berufsschule sprechen, so Hoffmann. Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler zunächst spezielle Trainingsmaterialien für zu Haus ausprobieren, die viele Lehrbuchverlage bereitstellen.

Die Bildungsexpertin Große Perdekamp empfiehlt den Kindern auch, zuerst mit dem Kleinkind und der Lehrerin zu sprechen, wenn die Schulnote zunimmt. "Darüber hinaus ist es für den Elternteil am besten, mit dem Baby zu diskutieren, was es nicht verstanden hat oder wo es sich überwältigt vorkommt. Es ist auch gut, sich mit anderen Erziehungsberechtigten zu unterhalten. Tutorenbetreuung ist vor allem dann sinnvoll, wenn es in Einzelfällen ploetzlich zu konkreten Problemen kommt oder das Kleinkind den Kontakt verliert, sagt Große Perdekamp.

Aber wenn die privaten Ängste der Auslöser für die Leistungsschwäche in der schulischen Ausbildung sind, hilft der Unterricht überhaupt nicht.

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