Gymnasium der Stadt Würselen

Das Gymnasium der Stadt Würselen

Kontaktieren Sie das Gymnasium der Stadt Würselen auf Messenger. Würselen: Das Gymnasium der Stadt Würselen geht am Ende des Zweiten Weltkrieges mit gutem Beispiel voran. Würselener Gymnasiasten des Stadtgymnasiums Würselen haben bei der Gedenkfeier zum Ende des Zweiten Weltkriegs zur Erlösung Deutschlands von der nationalsozialistischen Diktatur ein beeindruckendes Signal gegen jede Art von Exklusion gesetzt und sich entschieden für ein friedvolles Kulturkoexistenz ausgesprochen. Das Gymnasium organisierte mit freundlicher Mithilfe der Arbeitsgruppe "Kein Vergessen" diese Gedenkfeier an der Gedenkstätte des VVN an der Senderstraße.

Diesmal haben sich die 85 Kinder der neunten Klasse im Geschichtsunterricht intensiv mit dem Themenbereich "Ausgrenzung" auseinandergesetzt und in Kurzvorträgen über Exklusion während der nationalsozialistischen Ära und heute sowie über Reflexionen zum zukünftigen friedfertigen Kulturkoexistenzbetrieb diskutiert. Auf der Grundlage von in Würselen lebenden und von den Nationalsozialisten belästigten Menschen - wie Rosa Schillings, die 1899 geboren und 1941 in einem Konzentrationslager ermordet wurde - wurden exemplarisch für den Ausschluss von jüdischen Menschen in der Zeit des Nazionalsozialismus exemplarisch dargestellt.

In beeindruckenden Reden erinnerten sich auch die Jugendlichen an das Los und die Exklusion von Menschen wie Sintis und Roma in der Zeit des Sozialismus. Mit dem Thema Exklusion in unserer Zeit haben die Jugendlichen den Sprung zur aktuellen Situation vollzogen, wodurch insbesondere Asylbewerber als neue Ausgeschlossene zu erachten sind.

Einen herzlichen Grüßen an zwei "gute Freunde" aus der französichen Doppelstadt Morlaix, Louise und Jean-Arthur Thepaut, die seit vielen Jahren die freundschaftliche Beziehung zwischen Morlaix in der Bretagne und Würselen und vor allem zum Gymnasium hier pflegt. Oberbürgermeister Arno Nelles beschrieb es als "bewegenden Moment", diesen Tag des Gedenkens zusammen mit den Franzosen zu feiern.

Sie bedankte sich bei den Jugendlichen des Schulgymnasiums für ihre Arbeit zum Thema Ausschluss. Es gilt, die Kultur der Erinnerung an die Grausamkeiten des Würselner Kriegs am Leben zu erhalten. Dr. Ansgar Klein von der Würselner Friedensinitiative hatte bisher die asylpolitische Ausrichtung der Regierung scharf angeprangert. Das ganze Angebot wurde von Bernhard Wiesemann sowie den Franzosen Louise und Jean-Arthur Thepaut mit Musik untermalt.

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