Gymnasium Schweiz

Turnhalle Schweiz

In der West- und Italienischen Schweiz gibt es keine langfristigen Gymnasien. In der Schweiz lebende Deutsche schicken ihre Kinder an deutsche Schulen auf der anderen Seite der Grenze, eine deutlich höhere Schulabschlussquote, sonst würde die Schweiz vor einem Problem stehen. Digitales Gymnasium Niemand weiß ganz konkret, was der Zukunftsarbeitsmarkt fordert. Fähigkeiten im Bereich der Digitaltechnik und digitaler Datenträger sind unerlässlich. Auf diese Fragen müssen die Oberschulen eine Antwort bekommen, und das müssen sie selbst tun.

In kaum einem Tag dieses Herbstes kommt ein Verein, eine Industriegewerkschaft, ein Think Tank zur Verwirklichung der Globalisierung der Arbeitswelt vor.

Dennoch ist man sich einig, dass der Klimawandel tief greifend und vor allem unvorhersehbar schnell sein wird. In der vergangenen Handelswoche gab der Think Tank Avenir Suisse Entwarnung: Die Schweiz war nicht von einer "Robokalypse" bedroht, bei der die intelligenten Machinen den Menschen im großen Maßstab durchführten. Dennoch sieht der Think Tank Zürich auch Handlungsbedarf: Die Internationalisierung ist eine ständige Weiterentwicklung in der Schweiz, der durch die Mobilitätsförderung, vor allem im Bereich des Arbeitsrechts, der Sozialversicherung und der Erziehungspolitik, am besten begegnet wird.

Im Bereich der doppelten Berufsausbildung sollten die Stellenbeschreibungen erweitert und die allgemeine Bildung, die Sprachen und die Informationstechnologie gefördert werden. Die Münzfächer (Mathematik, Computerwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) sollten an den Universitäten verstärkt werden. Außerdem sollte die Computerwissenschaft als grundlagenrelevantes Thema für das Promotionsstudium an Oberschulen und Fachoberschulen eingeführt werden. Dass Schülerinnen und Schüler in der Lage sein müssen, zu lernen oder einfach zu begreifen, wie das funktioniert, ist beinahe so kontrovers wie die Entscheidung, welche Themen im Gegenzug gekürzt werden sollen.

Bereits in der Anlaufphase wurde der von Bundesminister Johann Schneider-Ammann im vergangenen Jahr gestartete Digitalisierungsaktionsplan durch Finanzierungen verlangsamt. Beispielsweise fordert der Weiterbildungsverband Schweiz den gesamten Pot für die Fitness der arbeitenden Bevölkerung. Der Einzug des neuen Faches "Medien und Informatik" aus der fünften Grundschulstufe im Lehrplan 21 ist mit erheblichen Verspätungen verbunden; Lehrmaterialien, geschulte Lehrer und die notwendige Ausrüstung sind in vielen Grundschulen noch nicht vorhanden.

Die Bedeutung der Computerwissenschaften wird im Sekundarschulbereich seit Jahren erörtert. Inwieweit Schüler in der Lage sein müssen, selbst zu lernen oder einfach zu begreifen, wie das funktioniert, ist beinahe so kontrovers wie die Entscheidung, welche Themen dafür abgespeckt werden müssen. Aber junge Menschen benötigen jetzt die Mobilität und den Vertrautheitsgrad mit der von ihnen geforderten elektronischen Zeit.

Für das Gymnasium ist es unerlässlich, junge Menschen so auszubilden, dass sie auf alle Unsicherheiten vorbereitet sind. In der gesamten Fachdiskussion wird deutlich, dass es der Hochschule nicht nur um die pädagogische Kompetenz im Zusammenhang mit den neuen Kommunikationsmedien der Informations- und Kommunikationstechnologie geht. Ein wenig Nutzung der neuen Energien im Klassenzimmer, ein wenig Kompetenz in der Mediennutzung wird den tief greifenden Veränderungen, die Cloud Computing, Web of Things, Big Data, Artificial Intelligence, die Mobilfunkrevolution in die Wirtschaft und Soziales bringen, nicht Rechnung tragen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Mediennutzer die Möglichkeit haben, die neuen Technologien zu nutzen.

Dabei wird die Hauptaufgabe des Gymnasiums zunächst sein, zu erfahren, wie diese technologischen Neuerungen ihre gesamte Arbeits- und Lernkultur ändern werden und wie sie die Kontrolle in ihren Händen halten werden. Selbstverständlich werden die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schuljahre noch in der Lage sein, die englische Sprache zu sprechen und über die von den Universitäten geforderten Grundkenntnisse in den Bereichen Mathe, Hochton, Physik der deutschen Sprache und Informatik mitzubringen.

Darüber hinaus gibt es aber auch viele weitere Forderungen, die heute an Bildungsinstitutionen in Gestalt von Bänden, Beiträgen, Powerpoint-Folien gestellt werden: Kritik, die die digitale Möglichkeit der Informationsgewinnung zu erschließen weiß, in unterschiedlichen Umgebungen mit den neuen Massenmedien kommuniziert, in sich wandelnden Funktionen und über Fachgrenzen hinweg zusammenarbeitet, Kreativitätssinn und das Wissen, wie man gemeinsam etwas Neuartiges erschafft.

Die eigene Entwicklung der eigenen Zeit ist kein schlechter Unterricht für die Oberschulen. Die eigene Entwicklung der eigenen Zeit ist kein schlechter Unterricht für die Oberschulen. Vor einem Jahr hat die Hochschule ihre Digital Society Initiatives gestartet, die sich zum Aufgabe gemacht hat, die Möglichkeiten und Gefahren der digitalen Mediennutzung zu erfassen und ein entsprechendes Netz zu errichten.

Diese Freiheit muss auch von den Oberschulen erobert werden, auch wenn dies im Widerspruch zu den allgemeinen Tendenzen der Kontrolle von oben, der Standardisierung und des Sparens steht. Diese müssen ihre eigene Entwicklung gestalten und tun es bereits. Die im nächsten Jahr beginnende Hochschule in der Nähe von Øetikon am Meer stellt mit den neuen Fächern "Technologie (Robotik & ITC)" und "Wissenschaftliche Forschung" ihre Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Erfordernissen unter Beweis.

Lediglich diejenigen, die den technologischen Fortschritt in seinen Ursachen und Interaktionen mit der Allgemeinheit verstehen, werden in Zukunft nicht zu Opfern von Rechenalgorithmen werden. Traditionell beantwortet das am Gymnasium zu vermittelnde Wissen nicht nur die Fragen nach dem Was, sondern auch nach dem Warum. Der Wettbewerb um diese Art von Wissen ist mit der zunehmenden Automatisierung gewachsen: Ausschlaggebend ist nicht mehr das Warum, sondern ob etwas klappt.

Wenn das Gymnasium daran festhalten will, aufzuklärerische Menschen mit einem wachsamen, offenen Verstand zu produzieren, muss es sich an der Frage halten, warum, trotz aller Digitalisierungen. Lediglich diejenigen, die den technologischen Fortschritt in seinen Ursachen und Interaktionen mit der Allgemeinheit verstehen, werden in Zukunft nicht zu Opfern von Rechenalgorithmen werden. Die Digital-Gymnasialschule muss ein Gymnasium sein.

Dafür ist sie selbst zuständig.

Auch interessant

Mehr zum Thema