Hafenkapitän

Wasserkapitän

Der Hafenkapitän ist als Beamter für Schiffsbewegungen, Sicherheit und nautisches Management in einem großen Hafen verantwortlich. Inhaltsübersicht Der Hafenkapitän ist als Beamter für den Schiffsverkehr, die Schiffssicherheit und das Schiffsmanagement in einem großen Port zuständig. Der englische Begriff ist Hafenmeister oder Kapitän des Hafens. Diese wird als Hafenbehörde bezeichnet. Der Kapitän oder Kapitän des Hafens ist in kleinen Ports anders klassifiziert.

Es gibt einen Militärhafenkapitän auf Marinebasen.

Oberhafenamtleiterin des Oberhafenamts

Die tägliche Arbeit von Jörg Pollmann, immer grössere Töpfe und die Freude, in riskanten Momenten Entscheidungen zu fällen. Für Hafenkapitän Jörg Pollmann läutet das Telephon manchmal um vier Uhr morgens. Sie suchen seinen Berater im Falle einer gefährlichen Situation und Pollmann muss eine Lösung finden - denn als Hafenkapitän hat er das Ende.

In jedem Port gibt es einen Hafenkapitän, der für die Unbedenklichkeit und das Wohlbefinden im Port, d.h. für den Fluss des Schiffsverkehrs, verantwortlich ist. Jörg Pollmann ist seit mehr als zwanzig Jahren in der Hansestadt mit dabei. Einer der Bereiche ist das Oberflächenhafenamt, dessen Leiter Jörg Pollmann als Hafenkapitän ist. "Pollmann und seine Mitarbeiter beschließen, ob ein Raumschiff in den Port einfahren darf oder nicht.

Entsprechen die Boote an den Stegen allen baurechtlichen Vorschriften und kann die Crew das Boot steuerte? Auch der Hafenmeister und seine Mitarbeiter. Fünfzig Captains berichten unmittelbar an Paulus, etwa 25 weitere Mitarbeiter bei ihm. Darüber hinaus gibt es drei Hafenbehörden, die vor allem für die Überwachung und Sicherung in der Binnenschifffahrt verantwortlich sind.

Hinzu kommen die Kontrollbehörde des Piloten und die so genannte "Designated Authority", eine Abteilung, die zusammen mit der Wasserpolizei operiert und für die Terrorismusbekämpfung im Seehafen zuständig ist. Außerdem gibt es die Seekontrolle. Mittels Videokamera, 13 Radarstellen und vielen anderen Messinstrumenten werden die genauen Schiffspositionen, der Wasserstand der Elbe und die Bauplätze erfasst.

"â??Wir wissen immer genau, wann welches Raumschiff wo istâ??, erklÃ?rt der Hafenkapitän. Wenn zwei der sehr großen Töpfe zugleich in den Port einlaufen oder ihn verlassen wollen, wird er zu schmal, mehr als 90 m breit, zwei Boote dürfen nicht neben einander stehen. Anschließend koordiniert einer der fünf nautischen Offiziere in der Zentralstelle ihn so, dass z.B. ein Raumschiff später oder früher segelt.

Ist eine Durchsuchung eines Schiffes durch die zuständigen Beamten vorgesehen, so besteigen sie das Fahrzeug, sobald es am Kaimauer ankert. Der Zollbeamte erhält seine Information, wenn das Boot vom Nautikzentrum, an dessen Netz er angebunden ist, ankert. Tritt ein großes Problemfeld auf, wird Pollmann von seinem eigenen Büro gerufen. Eine Überlastung des Schiffes oder eine Unwetterwelle berücksichtigt keine Anlässe.

Damit kann der 57-jährige Captain leben: "Das gehört zum Job. Die Hafenstadt ist wie ein lebendes Wesen und wird 24 Std. am Tag genutzt. "Wer glaubt, dass Paulmann die meiste Zeit als Captain auf einem Boot verbringt, täuscht sich. Dahinter verbirgt sich eine große Hafenkarte. Eine Terminvereinbarung mit einem Kai-Betreiber, unmittelbar gefolgt von einer Terminvereinbarung mit den Behörden.

Wenn ein großes Fahrgastschiff wie die Queen Mary 2 bei ihrer Abfahrt mit einem Leuchtfeuerwerk gelöscht werden soll, setzt sich Pollmann einige Woche zuvor mit Reedereivertretern und dem Kapitän des Schiffes zusammen, um das Ereignis exakt zu plan. Er ist bei Großveranstaltungen wie dem Hafengeld unmittelbar als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gewässer beteiligt.

Aber auch als Hafenkapitän ist es von Bedeutung, die Aufgabe vernünftig aufteilen zu können: "Auf der einen Straßenseite müssen sie wissen, was sie selbst zu tun haben, aber sie müssen auch in der Lage sein, eine Steuerungsrolle zu übertragen und zugleich in diese eingebunden zu sein, damit sie wissen, was sie tun. "Es dauerte acht Jahre, bis Pollmann Captain wurde.

Nur dann bekam er sein offizielles Kapitänszertifikat, das es ihm ermöglicht, Boote jeder Größenordnung zu manövrieren. Er verbrachte zwölf Jahre auf hoher See und wechselte dann in den Hafengeschäft - der Gastfamilie zuliebe. Später bewirbt er sich als Hafenkapitän, wenn die Position unbesetzt ist.

Es gibt niemanden über mir, den ich bitten kann", ist sich Pollmann der Verantwortlichkeit durchaus bewußt. Der Kapitän des Hafens ist in solchen Fällen verantwortlich. Pollmann: "Dafür braucht man viel Übung, dafür muss man auch entscheidend sein". Seitdem Pollmann 1994 Hafenkapitän wurde, hat sich seine Tätigkeit erheblich gewandelt. Zu dieser Zeit waren die Boote höchstens 300 m lang, heute sind sie bis zu 400 m lang.

Die großen Schiffstypen haben auch die Ansprüche an Mensch, Natur und Technologie verändert. "Wenn es in einer chinesichen Stadt neblig wird, wird es keine Boote mehr geben. Auch bei schlechter Sicht können die Boote dank der Technologie in den Port einfahren. Es ist auch das, was Pollmann anspricht.

"In den Pflanzungen des Alte-Landes führt Pollmann seinen Vierbeiner gerne weit weg von Schiff und Technologie. Er hat kein eigenes Schiff im Hafengelände. Während seiner Zeit als Hafenkapitän hat Pollmann viele weitere Stellen erhalten.

Mehr zum Thema