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3-D - Ein Gebäude vom Druck - Finanzen Dadurch werden Materialien eingespart und die Umgebung geschont, so die Forscher. Diese Grauwürste sind nicht aus Kristallzucker, sondern aus Beton, Kies und Bauschutt und formen die Hauswände. Die Tage, an denen man Monate auf ein zukünftiges Zuhause wartete, sind gezählt - der Printer der chinesische WinSun produziert zehn solcher 3D-Häuser innerhalb von 24h.

Das Unternehmen freut sich, dass es sich dabei um unerreichte Einsatzmöglichkeiten handelt und dass es möglich ist, für viele Menschen rasch und kostengünstig Lebensräume zu bedrucken, z.B. wenn ein Gebiet durch eine Naturkatastrophe oder einen Kriege vernichtet wurde. "Es wird einige Jahre dauern, bis Sie in Deutschland ein ganzes Gebäude aus einem Stück Form ausdrucken können ", sagt Klaudius Henke, Professor am Fachgebiet Holz und Bauplanung an der TU München.

"Sie sparen Materialien, das ist kostengünstiger und umweltfreundlich", sagt er. "Darüber hinaus können wir bereits während des Druckvorgangs Dämmstoffe oder Wellen und Leitungen für Belüftung, Bewässerung und Elektrizität installieren und die Komponenten können nach Kundenwunsch gestaltet werden. "Die Firma Henry ke und sein Kollektiv suchen nach der perfekten Betonzusammensetzung. Nach diesem Grundsatz wurden auch die Chinesenhäuser gedruckt: Ein Strangpresse - angesteuert von einem Robotarm - trägt den Betonstein schichtweise in Gestalt von Wurst auf.

Henke's Druckfarbe enthält neben Kleber und Papier auch Holzfarben. "Holzbauteile werden dadurch heller und isolieren auch die Wand", erläutert der Baumeister. Allerdings hat das Waldstück einen Nachteil: "Holz und Kleber kommen nicht so gut miteinander aus", sagt er. "â??Der zuckerhaltige Holzzucker wird durch das Zementwasser aufgelöst und es lÃ?nger dauern, bis das Produkt aushärtet.

"In einem weiteren Beispiel benutzte das Projektteam anstelle von Holzperlen kleine Blähglasperlen. Einfach ausgedrückt, wird zuerst eine feine Sandschicht bedruckt, dann wird dem Sandkorn Kleber und auf diese Weise dem Sandkorn zugesetzt. "Durch die selektive Bindung sind wir auch in der Lage, Komponenten mit freibrückenfreien öffnungen wie einen Türknauf zu drucken", erläutert Henke.

Die Wissenschaftler wollen im Okt. ein viertes Arbeitsprojekt, eine Zusammenarbeit mit einem Südtiroler Unternehmen, starten: Das Unternehmen baut einen großen Druckdienstleister auf, der Betonbauteile von vier mal zwei mal einem Quadratmeter ausdrücken kann. "Allerdings bin ich der Meinung, dass wir auch in den kommenden Jahren konventionelle Verfahren mit dem 3D-Druck verbinden werden, z.B. wurstartige Aussenwände aus Leichtbeton, Treppelemente aus selektiver Bindung und die Decke aus Beton stahl oder in Holzfaser.

"Beim 3-D-Druck ist es bisher nicht möglich gewesen, einen so tragfähigen Betonstein zu bedrucken, dass er hohen Zugkräften standhalten kann. "In herkömmlichen tragenden Wänden werden daher Stahlschutzmatten in den Boden eingebettet, die so genannte Armierung, das Fertigungsmaterial wird dann Eisenbeton genannt. Die Firma hat Zweifel daran, dass ein 3D-Drucker überhaupt in der Lage ist, Eisenbeton zu bedrucken. "â??Wenn Sie jetzt das Stahllackpulver im Printer erhitzen, wissen wir nicht, was wir mit dem konkreten Produkt machen sollen.

"Heutzutage wird eine Gebäudemantel in der Regel in Schichten wie Beton oder Maurerei, Dämmstoff und Gips aufgebaut", sagt er. " Sein Printer bedruckt Plastikwände, die wie eine mattierte Glaswand einfallen, aber nicht von aussen nach innen sehen können. "â??Ich kann die Wogen so ausdrucken, dass sie im Westen die Sonneneinstrahlung zulassen, aber nur mittelbar im Hochsommer - damit es nicht ganz heiÃ? wird.

Für die Wand im Zimmer würden wir Plastik verwenden, das nicht so viel Durchlicht lässt. Mungenast' Versuchswand ist aus PET-G, einem mit Glykol modifizierten PE-Terephthalat, aufgebaut, aber er will die nÃ??chsten Mauern mit Polykarbonat auslegen. "Dies gibt es bereits als Fassadengestaltung - es erspart uns Arbeit", sagt er. "Die Kunststoffwände könnten zerkleinert werden, wenn Sie sich bewegen wollen, da sie nur aus einem einzigen Werkstoff sind.

Neue Mauern konnten dann aus dem zerkleinerten Grüngranulat bedruckt werden. Mit der Gründung einer Augsburger Druckerei, die vor einigen Jahren solche Mauern für ihn druckte, kam Dillenburger seinem Wunsch nahe. In Paris entwirft er für die gleichnamige Austellung " Printing the world " im Centre Pampidou einen Saal, dessen Wand wie eine Hochzeitskuchen mit weißer Glasur aussieht; die Motive sind aus Vollsandstein und das Ganze weiss lackiert.

"â??Mit dieser Technologie können wir nun erstmals auch tragfähige Komponenten in Verbindung mit Beton druckenâ??, sagt er. "Wir können die Werkstücke so gestalten, dass das Produkt nur dort bedruckt wird, wo es aus statischer Sicht notwendig ist. "In einem drei -geschossigen 200 qm großen - Prüfhaus in Dübendorf, Schweiz, druckte das Projektteam eine Gussform für eine Rohbetondecke, die durch ihr optimiertes Design mehr als 50 prozentig materialsparend ist.

Die Amie Pavillon in den USA mit den Solarmodulen auf dem Sonnendach oder das "Office of the Future", das in Shanghai bedruckt und nach Dubai gebracht wird. Die leuchtend gelbe Apis Cor-Halle im Süden Moskaus soll dem bisherigen "kompletten 3-D-Haus" am ehesten nahe kommen. Im harten Sommer wurden die Bauteile vor-Ort, im harten Sommer, vollständig bedruckt. Das erste 3D-Hochhaus soll nun in Dubai produziert werden, und Saudi-Arabien soll in den kommenden fünf Jahren 1,5 Mio. 3D-Häuser geordert haben.

"Sie müssen sorgfältig abwägen, ob es sinnvoll ist, alles zu drucken", sagt Dillenburger von der ETH Zürich.

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