Hermann Lietz Schule Haunetal

Haunetal der Hermann-Lietz-Schule

Schloss Lietz-Internat Hohenwehrda begeht 75. Lebensjahr In diesem Jahr begeht das Lietz-Internat Schloss Hohenwehrda seinen siebenundsiebzigsten Jahrestag. Auf dem Schulgelände gibt es 1 Schwimmbad, Tennisplätze, einen Beachvolleyballplatz, einen Fußballfeld und andere Sportanlagen, die eine umfassende Betreuung bieten. Hier werden unter anderem Früchte und Gemüsesorten produziert, die dann auch in der Klassenküche weiterverarbeitet werden.

Wir messen der Nüchternheit einen hohen Stellenwert bei", unterstreicht Sabine Hasenjaeger, die seit elf Jahren Oberlehrerin ist. Es gibt 3 Schultypen und Bildungswege: Sekundarschule, Oberschule (G 8 und G 9) sowie seit diesem Jahr auch technische Oberschule/Sozialdienste.

So waren bereits am kommenden Wochenende Schueler der beiden anderen deutschsprachigen Lietz-Internate zu Besuch bei einer Kundgebung. Am heutigen Tag zeigen die Studenten eine Kollage aus selbst geschaffenem Material aus Theorie und Praxis. Die Gesamtfläche der Schule, die seit ihrer Gründung 1941 einige bauliche und raumbezogene Änderungen durchlaufen hat, umfasst 7 ha. Am Anfang war die Schule ein Gymnasium nur für Mägde.

9 8 Ein Schaf, einige Ziege und ein paar Hasen komplettieren die Schulgemeinde und reichern das Leben im Schulinternat an. Im Durchschnitt sind 12 bis 16 Kinder im Schulinternat untergebracht, die meisten Kinder gehen an Wochenenden und auch in den Schulferien 14 Tage die Woche nach Deutschland. Es gibt für diese Studenten Deutschkurse und ein Kulturprogramm mit Exkursionen auf Anfrage.

"Wir konzentrieren uns ganz bewußt auf diese Internationalisierung", erläutert die Direktorin. Es werden 30 verschiedene nicht-formale Angebote gemacht - für die Bereiche Music, Theatre, Arts, Sports, Social Affairs, Language und studentische Unternehmen. 50% der Kinder sind im Bereich Musizieren oder Theatern tätig. Die Schule verfügt über 120 Stellplätze, von denen etwa 100 überwiegend besetzt sind.

Daneben gibt es auch staatlich finanzierte oder durch ein Stipendium kommende Kinder. 1898 gründet der Sozialpädagoge Hermann Lietz das erste Landziehungsheim. Er beschuldigte das staatliche Schulsystem wegen der Gewissenlosigkeit von Massenunternehmen. Auch die Bereiche Bildende Künste, Tourismus, Sport, Medien und praktische Arbeit gehören dazu.

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