Herrgottschnitzer

Schnitzer von Jesus Christus

Im süddeutschen und österreichischsprachigen Raum ist der traditionelle Begriff für einen professionellen Holzschnitzer, der hauptsächlich Werke mit christlichen religiösen Motiven produziert, "Herrgottschnitzer". In der Buckligen Welt ist Rudolf Schabauer, der Lord Carver. mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten].

Traditionell bezeichnet man im süd- und österreichischsprachigen Raum einen professionellen Holzschnitzer, der hauptsächlich Werke mit christlichen religiösen Sujets produziert, als "Herrgottschnitzer". Der Name geht auf den gleichnamigen Buchroman "Der Herrgottschnitzer von Ammergau" von Ludwig Ganghofer zurück. Beruflich ist der Berufsstand des Herrnschnitzers der Handel mit dem "Holzbildhauer" und zählt zum Lehrberuf des Holzbildhauers.

Etwa 30 bis 40 Holzbebilderte werden in Deutschland pro Jahr ausgelernt.

mw-headline" id="Handlung">Handlung[edit source code]

Die Herrgotschnitzer von Ammergau ist ein deutschsprachiger Home-Film von Harald Reinl von 1952 in schwarz-weiß. Aber er bleibt lieber in seiner Heimatstadt, um sich nicht für lange Zeit von seiner Frau Loni verabschieden zu müssen. Aber als die beiden Jugendlichen in einen Konflikt gerieten, weil sie ein Bild der Jungfrau Maria gemeißelt haben, das seiner Frau erstaunlich ähnlich sieht, schien ihr gemeinschaftliches Glücksgefühl zu Ende zu sein; es gibt einen Zank.

Der Rötelbacher Landwirt ist darüber erfreut, zumal er seit langem den großen Bedarf hat, Loni als seine Schwägerin zu haben. Loni's Pflegebedürftiger, der Gastwirt Höflmeier, möchte die aus dem Nachbardorf stammende Missionarin verheiraten und ihr Engagement beim kommenden Trachtenfestival ausrufen. Seit seiner Trennung von Loni wohnt der Schnitzer in völliger Abgeschiedenheit.

Eine riesige Figur des Herrn. Die ganze Gemeinde ist erschüttert, Mauli ist am Boden zerstört. Könnt ihr euch das vorstellen? Loni und Lauli zu unterlegen. Mit einem Trick schafft er es dann doch. Nachdem Fräulein Müller beim Trachtenfest ihren Fuß in den Mund setzte, erkannte Loni's Pflegebedürftiger, dass sie nicht für die Vermieterin seiner Firma passend war.

Die Produktion erfolgte vom 16. August bis 16. August 1952 in den Bavaria Filmstudios in Geißelgasteig. Erstmalig kam der Kinofilm am vergangenen Freitag, den so genannten Memmingen (Union), am 21. Oktober 1952 ins Kinos.

Lord Carver aus Passion

Leonhard Höldrich schneidet seit 43 Jahren heilige Figuren, von seinem Elternteil hat er die Werkstätte in Oberammergau übernommen. Aber auch die Massengüter aus Südtirol treffen ihn immer mehr. Der Leonhard Höldrich ist ein kräftiger Mann mit weichen Äuglein und starken Händchen. Wie Wachs wirkt die Limette unter den Handschuhen eines erfahrenen Schnitzers des Herrn, wie Holzschnitzer in den Alpen oft bezeichnet werden.

"Es ist ein solcher Auftragsarbeit", sagt er. "HÖDELDRICH lächelt. Seine Materie ist Holzmaterial und sein Beruf ist tatsächlich der Herr Gott. Der Holzschnitzer Holdrich bezieht seit 43 Jahren die schönste Figur aus dem Naturmaterial. Heilige Gestalten sind nur ein Teil. "â??Aber der Auftraggeber sagt, was los istâ??, sagt Holdrich. HÖDELRICH hat es bereits zehn Std. lang gehauen.

Selbstverständlich hat HÖDRICH auch viele Massenprodukte. Sie schenkt den Kindern jedes Jahr einen Enkel. Schön für ihn. Aber die Waren kamen nicht aus ihrer eigenen Werkstätte, erzählt er ihr. Selbstverständlich gibt es auch Engelsfiguren aus seiner Atelier. HÖDELRICH ist die Stille selbst und jeder Schritt wird gemacht.

Beim Spaziergang durch seine Werkstätte und Herz jedes kleinen Engels. Aber es sieht so aus, als würde der Schnitzer Gottes in der Oberammergauer Stadt so etwas wie eine Art Kraft der Natur werden. Im Bergdorf am Fusse des Kofel stellen die Schnitzer seit Jahrzehnten Christus-Figuren, Heiligen, Madonnen und Engeln, Kinderkrippen und das Jesukind her. Die Filigranität, die er erreichen kann, wird durch den kleinen Schutzengel deutlich, der gerade Hörldrich den Feinschliff gegeben hat.

"Echte Kunstschaffende schufen im Hochmittelalter Miniaturkunstwerke", sagt Höldrich. Um 1520 erwähnte ein Stockmönch aus Ettal zum ersten Mal die Oberammergauer Schnitzer des Herrgottes. Also brachten die Herrenschnitzer frühzeitig die erste Massenproduktion auf den Markt. Er ging als "Gott des Stalls" in die Geschichtsbücher ein. "Dies ist die Schattenseite unserer Geschichte", sagt Höldrich. Aber um Himmels willen, die Schnitzer haben es heute nicht leicht.

HÖDELRICH spricht nicht gern über Sex. Zu den Massenprodukten, die auf den Drehmaschinen in Südtirol vorbearbeitet werden. Fotos (Jädicke): Leonhard Höldrichs Meisterwerk: St. Rochus. Auch Mini-Kunstwerke wie dieser kleine Engelsfigur entstehen bei HÖDELRICH.

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