Histologie

Gewebekunde

Die Histologie ist die Wissenschaft des biologischen Gewebes und damit ein Zweig der Medizin und Biologie, genauer gesagt der Anatomie und Pathologie. Die Histologie ist die Wissenschaft vom Gewebe des Körpers. Nach dem makroskopischen Schnitt beginnt die Verarbeitung für das histologische Labor mit der Entwässerung der Präparate. Die histologische Abteilung verarbeitet Gewebeproben aller Art und stellt fest, dass sie von Spezialisten als pathologisch befunden werden. Studium der Histologie, Dr.

Senckenberg Anatomie der Universität Frankfurt.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Histologie (aus dem Altgriechischen ????? Geschichten, deutsches "Gewebe" und -logik, griechisch )????? Zeichen'Lehre') oder Gewebetheorie ist die Naturwissenschaft der biolog. Gewebes. Sie ist als "die Erforschung der Entstehung und des Aufbaus von pflanzlichen und tierischen Eiweißgeweben in Abhängigkeit von spezifischen Funktionen"[1] ein Zweig der Mediziner und Biologen. In einem weiteren Sinne beinhaltet die Histologie die Mikroskopie.

Das ist die Lehre von abnormalen Gewebefehl. Bei der Histologie werden Gewebsproben entnommen. Zu den für die histologische Arbeit verwendeten Proben zählen chirurgische Proben (z.B. Bauch, Eingeweide, Nieren), Probenentnahmen (z.B. Muttermale, Bänder, Zysten) und Probenentnahmen (z.B. Bauch -, Brustdarm -, Gewebebiopsien). Ausschlaggebend für die weiteretwicklung der Histologie war die entwickelte Färbemethode, da die Naturpräparate weitestgehend farbunempfindlich waren und sich die optischen Dichten der zu untersuchten Gewebekonstruktionen in der Regel nicht stark unterschieden.

Heinrich Göppert und Ferdinand Julius Cohn untersuchten 1849 den protoplasmatischen Fluss in pflanzlichen Zellen mit den Farbstoffen Krapp und Carmin. Der Anatom Joseph von Gerlach hat um 1855 die histologische Färbetechnik weiterentwickelt. Der Gründer der Histologie war die Firma Bichat ( "Xavier Bichat") (1771-1802), die 21 Gewebearten im Menschen ohne das zuvor bereits im XVII. Jh. allgemein bekannt gewesene mikroskopische Verfahren beschrieben hat.

Der Ursprung der histopathologischen Forschung geht auf Johannes Müller (1801-1858) zurück, der 1838 ein Werk über die Art und die strukturellen Eigenschaften von Krebspatienten auflegte. Der Familienvater der histopathologischen Forschung ist Rudolf Virchow (1821-1902). Vor der Untersuchung der feinen Gewebedetails einer Patientin oder eines Patienten muss das Präparat einer umfangreichen Aufbereitung unterworfen werden.

Die Verfahren werden als Histologietechniken zusammengefaßt und im Histologielabor meist von Biomedizinern oder (V)MTAs angewandt. Zur Gewebeaufbereitung im Histodiagnostiklabor gehören: Makroskopie, Schneiden der sinnvollen Gewebebereiche. Blockade des Weichteilgewebes im Paraffin: Es entsteht ein paraffinischer Quader, der das Weichteilgewebe enthält. Die Gewebestücke werden in den heutigen Histologielabors in sogenannten "Einbettkassetten" abgelegt.

Das Verarbeiten von formaldehydfixiertem paraffineingebettetem Tissue einschließlich Hämatoxylin-Eosin-Färbung ist weltweit die Routinemethode der Krankheitslehre und nimmt von der Probenentnahme bis zur Diagnose im Durchschnitt ein bis zwei Tage in Anspruch. Für einige Eingriffe braucht der Operateur für sein weiteres Vorgehen Angaben über das während der OP entfernte Material. Die Vielzahl der verschiedenen histologischen Verfärbungen, die in den vergangenen 120 Jahren entstanden sind, ist vielfältig.

Die moderne Histologie hat sich in einer überschaubaren Zahl von Farbgebungen etabliert. Der Färbungstheorie der Biologika liegt vor allem die Reaktivität gewisser Gewebekonstruktionen gegenüber bestimmten Farben zugrunde. Basophil, acidophil und neutrophierend werden die Zellenstrukturen und -geweben basierend auf dem Färbeverhalten der Färbemittel eingeteilt. Die basophilen Gebilde sind der Zellenkern, die ribosomalen und das grobe endoplasmatische Netzmaterial, sie beinhalten Säugergruppen und verfärben sich daher mit Basenfarbstoffen (Hämatoxylin, Eisenhämatoxylin, Azocarmin, Methylenblau, Toluidinblau).

Zu den säurephilen Gebilden gehören unter anderem Cytoplasma und Kollagenfasern. Neutrophilen Zellstrukturen werden weder durch Basen- noch durch Säurefarbstoffe Färbt. Argyrophilische Gebilde verbinden Salmionen, Argentaffinstrukturen verbinden und verringern Salmionen zu elementaren Silbern. Die Färbung des Kerns kann mit nucleophilen Farbstoffen erfolgen. In der Regel sind es grundlegende oder DNA-bindende Farben, die an Nukleinsäure bindet.

Wurde der Färbeprozess mytochemisch analysiert, konnte aus den oben beschriebenen Chemieprozessen hinsichtlich der Ladungsverteilung im Farbmolekül (siehe auch Lewis-Säure-Base-Konzept) und aus den Histostrukturen ein komplexes Abbild der physikalisch-chemischen Vorgänge, die sich aus physikalisch-mechanischen Verfahren wie Streuung, Electroadsorption und Interfacial-Adsorption zusammensetzen, erhalten werden. Hauptbindekraft ist die ionische Bindung (Säurefarbstoffe sind an Grundproteine gebunden).

In mytochemischen Verfahren entsteht ein Färbemittel erst durch die Umsetzung mit einem Gewebebestandteil (z.B. Berlin-Blau-Reaktion, Periodacid-Schiff-Reaktion). Seit den 80er Jahren wird diese klassiche Histologie durch die immunhistochemische Forschung durchgesetzt. Bereits seit den 90er Jahren hat die in-situ Hybridisierung Einzug in die Histologie gehalten. Damit hat eine neue Phase der histodiagnostischen Untersuchungen eingesetzt.

Der Hans-Christian Burck: Histologisches Verfahren. Das ist der Stuttgarter, ISBN 3-13-314306-9. Renate Lüllmann-Rauch: Tabellenlehrbuch Histologie. Thiéme Verlagsanstalt, Stuttgart, ISBN 3-13-129242-3 Benz Romeis: Microskopische Technologie, Ausgabe 19. Ausgabe 1968 R. Oldenbourg Verlagsanstalt, München. Das ist Peter Stanka: Menschliche Körperzellen und -geweben. Grundlegender Text zur Histologie für Ärzte. In der ISBN 3-88339-785-7. Schiebler: Histologie. H. Leonhardt: Menschliche Histologie, Zellbiologie und Microanatomie.

Verlagshaus Theme, Stuttgart. W. Kühnel: Taschenatlas über Zellbiologie, Histologie und mikroskopische anatomische Verhältnisse. Verlagshaus Theme, Stuttgart. Dr. U. Welsch: Schulbuch Histologie. Die Atlas-Histologie: U. Welsch. Dr. Werner Tackmann: Wiederholung der Histologie, Teil 1 Zell- und Gewebetheorie. 1999, ISBN 3-932723-00-7;'Teil II Orgeln und Systemen. 1999, ISBN 3-932723-01-5. N. Ulfig: Kurzes Fachbuch Histologie. Ausgabe, Themaverlag, Stuttgart, ISBN 3-13-135572-7, J.A. Kiernan: Histologische und histochemische Methoden.

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Die Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 605 f.; hier: 2005, S. 389. Dieter Gerlach (Hrsg.): Die Ursprünge der Histologie und Mikrofotografie Josef von Gerlach als Pionier. Das ist die Weiterentwicklung der Technik der histologischen Anfärbung: Die Technik. Die Weiterentwicklung der Technik der histologischen Farbgebung. Doktortitel des Monats Juli 2005: Über die Histologie und eine neue Aufteilung der Körpergewebe des Menschen: Die Histologie.

Bonner 1819. Ärztin unter ? Alte Mikroskope.

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