Hochbegabung Kindergarten

Kindergarten für Hochbegabte

Wie kann man Begabung in so jungen Jahren erkennen? Giftedness ist zu einem öffentlichen Thema geworden. Wenn hochbegabte Kinder im Kindergarten oder in der Schule Verhaltensprobleme aufweisen, fühlen sie sich in der Regel unterfordert und/oder nicht akzeptiert. Begabungsdiagnostik und -förderung in der Kindertagesstätte.

Kleiner Klugscheißer - Hochbegabt im Kindergarten

Die kleinen Weisen, die eloquent über den Lebenssinn im Kindergarten nachdenken, während die anderen Kleinen sich über den Außenstehenden Gedanken machen und dann lieber zu den Bausteinen oder den Malkreiden zurückkehren - so werden sich begabte Vorschüler vorgestellt. Unterscheiden sich begabte Kleinkinder wirklich so sehr oder haben sie nicht exakt die gleichen Wünsche wie andere Kleinkinder in ihrem Alter?

Wie kann man Begabung in so jungem Alter erkennen? Mit einem hochbegabten Kleinkind in der Gruppe: Das ist Begabung? Welche Begabung tatsächlich vorliegt, ist viel weniger klar, als man allgemein glaubt. Eine hochbegabte Persönlichkeit kann jemand sein, der einen sehr guten Wert hat (normalerweise 130 oder mehr); aber auch eine Persönlichkeit, die in eine hochbegabte Fördermaßnahme einbezogen wurde, muss in irgendeiner Weise besonders talentiert sein, sonst wäre sie nicht akzeptiert worden.... Der erschwerende Faktor ist, dass der Wert des Wertes nicht mit dem des Wertes des Wertes übereinstimmt.

Um zu prognostizieren, wie gut ein früh eingeschriebenes Schulkind mit der schulischen Situation zurechtkommt, sind Prüfungen, die prüfungsrelevant sind, nützlich; dies sind vor allem Sprachkenntnisse. Eine solche Prüfung wäre für ein schlecht deutschsprachiges Baby kaum von Bedeutung. Wenn Sie zum Beispiel gut kalkulieren können, müssen Sie nicht zugleich sprachbegabt sein.

Obwohl eine sehr gute Voraussetzungen dafür sind, dass sich ein Kleinkind in einem begabten Entwicklungsprogramm gut versteht, da die verschiedenen Projekte manchmal mehr als "nur" Informationen erfordern, garantiert ein hohes Intelligenzniveau nicht zwangsläufig, dass ein Kleinkind auch wirklich von der Beförderung profitieren wird. Dabei müssen weitere Vorgehensweisen angewendet werden - zum Beispiel Gespräch mit den Kindern und Erziehungsberechtigten oder "Studienteilnahme".

Wer etwas mit Kleinkindern zu tun hat, weiß: Kleinkinder erlernen erstaunlich rasch..... Es wird von einer "negativ verkürzten Lernkurve" gesprochen, denn je kleiner ein Kleinkind ist, umso mehr Wissen wird jeden Tag hinzugefügt. Übrigens ist dies bei den Begabten nicht anders als bei den Mäßig Begabten. Dabei sind die Einzelschritte der geistigen Entfaltung genau die selben, die begabtesten Menschen gehen sie nur durch.

Aber ein begabtes Kleinkind bei der Aneignung von Wissen verlangsamen zu wollen, wäre sicher der umgekehrte Weg. Das wäre auch nicht gerechtfertigt, denn es geht darum, die Lernbedürfnisse jedes einzelnen Schülers zu befriedigen, ungeachtet seiner eigenen Fähigkeiten. Das kann für hochbegabte Menschen bedeuten, dass man ganz nebenbei "mehr Essen" vor ihr mächtiges Hirn stellen muss - so wie ein Wettkampfsportler, der auch mehr Energie braucht als ein guter Wetterjogger.

So ist die geistige Entfaltung der Begabten rasant, mal so rasant, dass andere Gebiete nicht mithalten können. Man ist als Pädagoge oft in der Versuchung, auch für Kinder, die geistig schon sehr weit fortgeschritten sind, einen Entwicklungsvorteil zu erlangen - und dann ist man ziemlich überrascht, wenn die 4-Jährige, die gerade beredt das Solarsystem erläutert hat, einen völlig altersgerechten Wutanfall hat, wenn sie ihren Wutanfall nicht einlösen kann.

Derartige Entwicklungsunterschiede - im Fachjargon "Asynchronien" genannt - können bei begabten Kleinkindern zu schwerer Verdruss. Es ist wirklich lästig, wenn ein Kleinkind eine tolle Maschinenidee hat, aber die motorischen Fähigkeiten noch nicht so gut im Malen sind! Im Falle des begabten Sohnes eines Bekannten folgte sein Mundwerk nicht der Formulierung seiner Ideen - der hilfreiche Hinweis des Erziehers "Erst überlegen, dann reden" verpasste den eigentlichen Kernpunkt des Konflikts gänzlich, denn das Nachdenken funktionierte perfekt.

Asynchronitäten können unter bestimmten Bedingungen auch Angst hervorrufen, z.B. wenn die Kleinen in den Medien etwas bemerkt haben, was sie zwar erkennen, aber noch nicht ausreichend emotionell bearbeiten können. Solche Abweichungen können auch für die Erwachsenen enttäuschend sein, wenn sie beispielsweise von dem Baby verlangen, dass es so "vernünftig" ist wie sein intellektuelles Lebensalter - und dabei sein zeitliches Lebensalter aus den Augen verliert.

Inwieweit sich ein begabtes Kleinkind noch in einem nicht-intellektuellen Umfeld "zurück" befindet oder ob sein Entwicklungsstadium tatsächlich vollständig altersgerecht ist und der Gesamteindruck nur durch seinen ausgeprägten geistigen Vorsprung hervorgerufen wird, kann durch den Vergleich des Kleinkindes mit Kollegen ermittelt werden. Besonders groß ist die Chance in Kindergärten oder Kindertagesstätten - und oft genug wird man merken, dass sich begabte Kleinkinder kaum von ihren Altersgenossen abheben, wenn man ihre Fähigkeiten nicht berücksichtigt.

Klischeehaft und Realität Begabte Kleinkinder sind eine sehr uneinheitliche Gemeinschaft - wie Sie sehen können, gibt es bedauerlicherweise keine Patentrezept. Die Anerkennung eines hochbegabten Kindes ist unter anderem abhängig von den Annahmen, die jemand über Hochbegabungen hat. Weil die Hochbegabten nicht die Norm sind, droht die Einflussnahme auf diese Annahmen durch die Erfahrung mit individuellen Kleinkindern, die aufgrund der Ungleichartigkeit der gesamten Gruppierung nicht notwendigerweise für die Hochbegabten als Ganzes repräsentativ sind.

Das Medium prägt auch das Image der Begabten. Doch nicht immer ist die Abbildung realistisch: Was Bewertungen oder Auflagen mit sich bringen, sind meist nicht die unscheinbaren Begabten, sondern die "Wunderkinder", "Nerds" oder "Underachiever", die einen in Erstaunen versetzen, aber gelegentlich auch entfremdet lassen. Untersuchungen an unserem Stuhl mit Grund- und Sekundarschullehrern haben ergeben, dass die bloße Erwähnung des Wortes "hochbegabt" Verbindungen hervorruft, die nicht nur in das Ziel der hohen Aufklärung und Leistungsfähigkeit gehen, sondern in den Köpfen der Lehrer auch mit negativer sozialer und emotionaler Auffälligkeit verbunden zu sein scheinen. In den Köpfen der Lehrerinnen und Lehrer gibt es negative soziale und emotionale Abgrenzungen.

Es werden nicht alle begabten Menschen gleich gut anerkannt Die subjektiven Beurteilungen und Auffassungen sind auch ausschlaggebend, wenn es darum geht, wer überhaupt als hoch begabt gilt. Rund zwei Dritteln der Söhne und Töchter, die sich in Beratungszentren präsentieren oder begabte Söhne besonders fördern, sind Söhne - auch wenn es etwa so viele begabte Söhne wie Söhne gibt!

Dann mischen sie sich ein ("Externalisierungsverhalten"), während Frauen dazu neigen, leise mit etwas anderem umzugehen ("Internalisierungsverhalten") - und damit auch Buben auffallen. Kinder mit migrantischem Hintergrund oder aus schwachen Bildungseinrichtungen werden oft als weniger intellektuell eingestuft, wenn sie weniger sprachfähig sind. Begabungen treten jedoch natürlich in allen Gruppen der Bevölkerung auf.

Vor allem bei benachteiligten Schülern können Pädagogen Talente finden, für die die Erziehungsberechtigten der Schüler aufgrund mangelnder Vergleichsmöglichkeit möglicherweise kein Auge haben. Hochbegabte Menschen mit einer weiteren besonderen Eigenschaft (z.B. Aufmerksamkeitsdefizit oder Asperger-Syndrom) neigen dazu, ihre Schwachstellen ausgleichen zu wollen und ihre Kräfte zu mindern.

Aber gerade letzteres ist entscheidend, um das Selbstbewusstsein dieser talentierten Schüler zu fördern, die allzu oft auf ihre "Störung" beschränkt sind. Checkliste und Verhaltensbetrachtung Ob es sich um naturwissenschaftliche Begriffsbestimmungen oder um die Alltagsideen von Laie handelt: Der geringste Gemeinsamkeitsfaktor ist die hervorragende Denkweise von hochbegabten Menschen. Frühe Lektüre und Arithmetik, aber auch das vermeintlich niedrige Bedürfnis der Hochbegabten, das noch immer die Reiseführerliteratur heimsucht, bis hin zu Linksschläue, Kurzschlaf oder gar Bettnässe sind keine Eigenschaften und Fertigkeiten, die die Hochbegabten von Mittelbegabten mit echter Präzision abgrenzen - dafür gibt es zum Beispiel zu viele mittelbegabte Kleinkriegen.

Daher sollte der Schwerpunkt auf den geistigen Kompetenzen liegt. In der Säuglings- und Kleinkindphase können spezielle Sprachkenntnisse und das schnelle Verstehen von Gesetzmäßigkeiten (logisches Denken), die weit über das hinausgehen, was Peers üblicherweise erreichen, Anzeichen für eine ausgeprägte Befähigung sein. Manche Autorinnen und Autoren erwähnen auch ein bemerkenswert gutes Erinnerungsvermögen oder das so genannte "metakognitive Verständnis" (Denken über das Denken) als Charakteristika einer besonderen geistigen Eignung.

Insbesondere im Hinblick auf die Sprachkenntnisse (großer Vokabular, komplexe Satzstruktur, ausgewählte und vielfältige Rezepturen usw.) ist jedoch zu beachten, dass diese auch durch den sozio-ökonomischen Background der Erziehungsberechtigten mitbestimmt werden. Das hochbegabte Kleinkind aus einer schwachen Gastfamilie kann auch ein niedrigeres Sprachniveau haben als ein durchschnittliches Kleinkind, dessen Erziehungsberechtigte viel mit ihm reden, ihm etwas vorsingen und ihm schon in jungen Jahren eine Vielzahl von Werken zur Verfuegung stetellen.

Der Kindergarten und die Kita haben hier die Möglichkeit, das Kleinkind bei der Förderung und Weiterentwicklung seiner Talente zu fördern und damit ein wenig für das zu entschädigen, was sich die Erziehungsberechtigten nicht leisten kann. Im Unterschied zu Subjektivierungen durch Pädagogen und Erziehungsberechtigte bieten IQ-Tests ein objektivierteres Gesamtbild. Doch je kleiner ein Kleinkind ist, umso anfälliger ist das Testergebnis: So können sich z.B. Kleinkinder nicht so lange auf das Wesentliche beschränken; sie sind weniger frustriert und viele benötigen schlichtweg Zeit, um sich an die ungewohnte Testbedingung zu gewöhnt zu machen.

Daher ist es besonders darauf zu achten, dass die psychologischen Fachkräfte, die den Versuch durchlaufen, zunächst eine vertrauenswürdige Verbindung mit dem Baby einrichten. Denn mit dem Versuch soll festgestellt werden, was das Kleinkind so gut wie möglich kann - und die Randbedingungen sollten so günstig wie möglich sein, damit sich das Kleinkind voll auf die Aufgabe zurechtfindet.

In der Regel wird gesagt, dass ein Intelligenztest ab etwa fünf Jahren sinnvoll ist - das ist das Lebensalter, in dem es um Fragestellungen wie die frühzeitige Einschreibung in die Schule geht. Die Untersuchungen werden z.B. von Psychologinnen und -wissenschaftlern in der Privatpraxis oder von Schulpsychologen durchlaufen. Im Allgemeinen wird ein Wert von 130 als das Mindestmaß angesehen, um als begabt erkannt zu werden.

Allerdings heißt das nicht, dass es für die Kleinen an dieser Grenzen in irgendeiner Form "anders" wäre: Bei einem kindlichen Alter von 127 hat ein Mensch keinen anderen Bildungsbedarf als bei einem kindlichen Alter von 133. Vor allem jüngere Schüler sollten auf eine voreilige Einteilung in " Hochbegabte " und " Nicht Hochbegabte " achten.

Während der Entwicklungsphase kann noch viel passieren - je kleiner ein Kleinkind ist, desto mehr. Promotion: Was kann man mit begabten Kinder machen? Du musst ein Baby auch ein Baby sein laßen! "Das ist ein Einspruch, den man oft vernimmt, wenn es um die Begabtenförderung geht. Jeder Mensch will etwas Neues erfahren - und begabte Menschen wollen immer mehr und immer rascher werden!

Das Angebot von Lern- und Entdeckungsmöglichkeiten ist daher der erste Weg zu einem Unterstützungssystem, das nicht nur begabten Kinder, sondern auch allen Kinder die Chance gibt, neue Erkenntnisse zu sammeln und ihr Wissen zu vertiefen. Das Alltagsleben des Kindes umfasst eine Vielzahl von Lebenssituationen, die zum Erlernen und Fördern genutzt werden können.

Die hochbegabten Söhne und Töchter unterscheiden sich, wie oben beschrieben, neben ihren geistigen Leistungen überhaupt nicht sehr von anderen Kindern. Derartige Abweichungen müssen von den Erziehern berücksichtigt und akzeptiert werden, wenn sie das Benehmen des Minderjährigen nachvollziehen wollen, denn gefühlsmäßige Geborgenheit ist die Basis für exploratives Nützliches. In Kindergärten und Kindertagesstätten, in denen sich Menschen aller Leistungsstufen treffen, besteht die Möglichkeit einer integrativen Unterstützung von hochbegabten Kindern: zum einen intellektuell, zum anderen sozial und emotional.

Um einen kausalen Bezug zwischen eigener Leistung und erfolgreichem Handeln herzustellen, muss die Aufgabenstellung hinreichend komplex sein. Also, wie kannst du ein Baby beanspruchen? An dieser Stelle kommt das oben genannte "Denken über das Denken", das so genannte "metakognitive Verständnis", ins Spiel. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit. Angesichts dieser übergeordneten Erkenntnisprozesse von Planen, prozessbegleitender Steuerung, Untersuchen und Reflektieren des eigenen Tuns sind begabte Kleinkinder ihren Altersgenossen oft sowieso ein wenig voraus, so dass diese Ressourcen als Ausgangspunkt für die Unterstützung genutzt werden können.

Dies kann z.B. im Gespräch mit dem Kleinkind geschehen: Es ist von Bedeutung, dem Kleinkind das Gefuehl der Akzeptanz zu gewaehren und es auf Augenhoehe zu treffen - mit anderen Worten: ihm zu signalisieren, dass man glaubt, dass es in der Lage ist, eine Loesung zu fuehren. Mit einer ähnlichen, vielleicht mehr "unterstützten" Art können solche Fragestellungen auf alle Kinder angewendet werden; die Erzieher müssen nur darauf achten, wo und in welchen situativen Lernprozessen sie stattfinden.

Eine weitere Form der Betreuung ist die projektbezogene Arbeit, die für alle eintritt. Die Erzieher müssen sensibilisiert sein, wie viel Hilfe ein Baby noch benötigt. Von der vollständigen Vor- und Nachbereitung durch einen Erwachsen bis hin zur vollkommen unabhängigen Themenauswahl, der Vor- und Nachbereitung und Umsetzung kann hier das ganze Leistungsspektrum genutzt werden, je nachdem, wie weit das Kleinkind bereits ist.

Schlussfolgerung Begabte Kleinkinder sind ihren Altersgenossen voraus, aber in den anderen Gebieten nicht so unterschiedlich: Alle Kleinkinder wollen etwas Neues dazubekommen. Alle Kleinkinder benötigen die emotionale Unterstützung durch ihre Betreuer. Die heterogenen Kindergarten- und Kindergartengruppen stellen für die Erzieherinnen und Erzieher eine große Chance dar, begabte Kleinkinder im Umfeld zu erleben und Alltagssituationen zur Bewältigung geeigneter Herausforderungen, vor allem höherer kognitiver Fähigkeiten, zu nützen.

Die typologischen Zugänge zu "Hochbegabten" sind, wie wir sehen konnten, angesichts der Vielgestaltigkeit dieser Gruppierung immer beliebig und machen in der Bildungspraxis nur begrenzt Sinn. Bereits 1962 haben Getzels und Jackson es auf den Punkt gebracht: Am Ende gibt es keine Jungs, nur kleine Jungs. Hochtalentierte Schüler weise anleiten.

Eine Anleitung für den Einsatz von Begabungen in Kita. Diagnose von Begabungen (Tests und Tendenzen Neue Episode, Band 8). Die Wissenschaftlerin ist am Institut für Hochbegabte Forschung und Förderung an der Uni Trier tätig und verfasst auch für den Weblog der Karg-Stiftung: http://blog.karg-stiftung.de/blogs/ext/karg/index.php.

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