Internat Adhs

Schulinternat Adhs

Bei vielen wird hier ADHS diagnostiziert, bei anderen Asperger-Autismus. mw-headline" id="Eignung_von_boarding_schools_at_ADHS">Eignung von Internaten an ADHS> Bei der Schulbildung einiger Kinder und Jugendlicher mit ADHS können gewisse Internate besser geeignet sein als der Schulbesuch einer staatlichen Grundschule. Allerdings ist die Angemessenheit von einer Vielzahl von Einzelfaktoren abhängig, die in diesem Beitrag erläutert werden. Die empirischen Angaben zu den pedagogischen Auswirkungen von Internatsarbeit und Schulbesuch sind nach wie vor knapp.

1 Was die ADHS betrifft, so gibt es keine Forschungsergebnisse über die Effektivität der Internatsausbildung. Nicht immer versprechen Unterkunft und Ausbildung im Internat für ADHS-kranke Jugendliche eine Verbesserung der Bildungschancen und sozialen Entwicklungsbedingungen. Der Änderungsbeschluss sollte unter Berücksichtigung der Begabung des Minderjährigen, der Familiensituation und der förderfähigen Institutionen sorgfältig durchdacht werden.

Aber auch die persönliche Tauglichkeit der Anlage ist von Bedeutung. Dies sollte der Natur des Kleinkindes und dem Bildungsstil der Erziehungsberechtigten weitestgehend angemessen sein. 2 Es gibt zwar in Deutschland nur wenige Internatsschulen, die ein speziell auf ADHS-kranke Menschen zugeschnittenes Gesamtkonzept haben. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Institutionen, die speziell für dieses Problem wirbt.

Obwohl viele Internate mit konzeptioneller Spezialisierung auf ADHS und partielle Leistungsstörungen wirbt, gibt es keine bindenden Vorgaben oder Handlungsempfehlungen für Schul- und Pflegekonzepte im Hinblick auf ADHS in der Kindheit und Jugend. Die Institutionen wenden in der Regelfall ihre eigenen pädagogischen und didaktischen Konzeptionen an, für deren Realisierung die staatlichen Hochschulen nicht über die erforderlichen Mittel aufkommen.

Ein Internat in Baden-Württemberg, das 2012 als privates Zusatzschule eingerichtet wurde, erlaubte es zum Beispiel, bedingungslos in die nächste Klasse aufzusteigen. Formelle Merkmale, die ein ADHS-gerechtes Internat kennzeichnen, können z.B. sein: Obwohl ein großer Teil der deutschen Internate per se die oben genannten Voraussetzungen erfüllen dürfte, kann die Umsetzungsqualität der Pädagogik, Didaktik und Infrastruktur sehr unterschiedlich sein.

Für die eigentliche Qualifizierung oder Güte des Internats hat die Einhaltung solcher formaler Leistungsmerkmale daher nur eine untergeordnete Bedeutung. Studenten in einem englischen Internat. Bei der Wahl des Internats ist Vorsicht geboten. Wenn der pädagogische Arbeitsstil, die Regeln und das Umfeld für das Kleinkind nicht geeignet sind, ist der Schulbesuch meist nicht sehr vielversprechend. Im Verlauf einer Krisensituation, wie z.B. die Weigerung des Minderjährigen, eine signifikante Leistungsabnahme oder ein nicht mehr schulreifes Benehmen des Vaters.

In diesem Kontext erfolgt der Wandel im Laufe des Jahres (spontan) öfter, um einer weiteren Eskalation zu begegnen (siehe auch: ADHS Teufelskreis). In den seltensten Fällen erfolgt die Änderung auf Verlangen des Nachkommens. Insbesondere bei einem jährlichen Wandel gibt es für das Kleinkind wenig Möglichkeiten, sich gefühlsmäßig an die neue Lebenssituation anzupassen, da der Wandel schnell vonstatten gehen sollte.

Das pädagogische Konzept einiger Institutionen sieht die Heimreise am Wochenende nicht oder nicht regelmässig vor. Weniger vielversprechend ist die Unterbringung im Internat, wenn es schwerwiegende Verhaltensauffälligkeiten gibt, die über die entscheidenden Rahmenbedingungen hinweg (z.B. nur in der Gastfamilie, nur in der Schule) und abhängig von Lage, Betreuerin und Dauer des Kontaktes regelmässig auftauchen.

Weil Internate in der Regel keine ausreichende Therapieunterstützung bieten können und es daher bei anhaltenden Problemen nicht möglich sein wird, eine Schulbildung durchzuführen, ist eine ambulante Behandlung zunächst wünschenswert. Dies kann im Einzelnen einen späteren, reibungslosen Schulübergang ins Internat aufzeigen. Der Internatswechsel ist für die Altersgruppe der Sechs bis Zwölfjährigen eine größere seelische Last als für die bereits in der Pubertät befindlichen Ahnen.

Auch Kinder und Jugendliche mit ADHS sollten mehr Zeit zur Vorbereitung auf die psychische Vorlaufzeit haben. Vor allem für jüngere Kinder ist daher ein Internatswechsel optimal, wobei der regelmäßige Start des neuen Schuljahrs im Voraus geplant ist. Die Unterbringung im Internat ist auch von einem Schülerwechsel begleitet. In Ausnahmefällen ist es jedoch möglich, die Schule unterjährig zu wechseln, ohne den Wohnort zu wechseln.

Eventuell mangelnde pädagogische und fachdidaktische Kompetenz und damit schlechte Tauglichkeit für Menschen mit ADHS-Symptomen. Häufigere Drogenmissbrauchsfälle unter Schülerinnen und Schüler werden im Internat als Problem angesehen. Vor allem in Institutionen mit speziellen Rahmenbedingungen kann das Wagnis eines korrespondierenden Umfeldes bei den Schülerinnen und Schüler vergrößert werden[5], da das in dieser Personengruppe häufigere Muster von Konsum oder Sucht[6] in der Regel nicht allein durch den Wechsel der Schule verloren geht, sondern wandert und anhält.

In den meisten Institutionen werden vor diesem Hintergrund regelmässig stichprobenartige Alkohol-, Haar- oder Urinuntersuchungen durchgeführt. Dies sind in der Regelfall verbindliche Bestimmungen der vertragsmäßig verbindlichen Internatsordnung. 7 ] Einige Institutionen wenden auch ein "Null-Toleranz-Prinzip" an, wonach bereits ein einziges erfolgreiches Testresultat, das den Verzehr einer verbotenen Substanz anzeigt, zur Kündigung des Schul- und Pflegevertrags und zum Ausschluß vom Internat beiträgt.

Der Preis der Anlagen kann stark variieren. Der Schulbesuch in Privatinternaten kann auch ein Dienst der Integrationshilfe sein. Manfred- Klemann und Silke Mäder: Der große Internatsführer. Die Internatsanleitung für Kinder und Jugendliche. Reinbek, Rowohlt 1993. ISBN 3-499-16347-0. Jonathan Gathorne-Hardy: The Public School Phenomenon 597 - 1977. Reinbek, Rowohlt 1993. Jonathan Gathorne-Hardy: The Public School Phenomenon 597 - 1977. Reinbek, Rowohlt 1993. ISBN 0-14-004949-5. grnot Gonschorek: Education and Socialisation at internat.

Ein ethnographisches Bild der deutschen Internate.

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