Internat Bodensee

Bodensee-Internatsschule

Das Internat der Schule Schloss Salem liegt am Bodensee. mw-headline" id="Lage">Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Burg wurde auf der Hörihalbinsel am Bodenseerand erbaut. Der Standort wurde gezielt unmittelbar am Unteren See ausgewählt, wo sich der Bodensee zum Rhein hin verjüngt. Im Jahr 1903 wurde Schloß von Petersenn, Ordinarius an der Berliner Hochschule für Musik, an Georg von Petersenn vermietet. In Stolpe am Wannsee wurde 1900 das nach den Prinzipien des Reformpädagogen Hermann Lietz gegrÃ?

ndete Landgemeindeamtes fÃ?r Kinder (D.L.E.H.f.M.) 1904 nach Giften transferiert.

Die Stiftung von Bernhard von Petersenn basierte auf der Vorstellung, Frauen die Möglichkeit zu geben, sich selbstständig zu machen und durch eine vielfältige Bildung Berufserfahrung zu sammeln. Die D. L. E. H. f. M. wurde von ihrer Tochtergesellschaft Jutta von Petersenn geführt. Georg von Petersenn erwarb das Schloß 1906 und seine Tocher Hermann Lietz verheiratete 1911. Die Beziehung des D.L.E.H.H.f.M. zum Landziehungsheim für Kinder in Waienhofen wurde unter der Führung von Alfred Andreesen immer schwächer.

In der Burg gab es am 7. Juli 1925 einen verheerenden Feuer. Der abgebrannte Ort wurde dann wieder aufgebaut und nach dem Weiterverkauf an Elisabeth Müller aus Flensburg bis 1944 fortgesetzt. Es dauerte bis 1933, bis der erste Knabe in das Internat eingeliefert wurde, das bisher nur von Frauen besucht worden war. 1946, ein Jahr nach dem Ende des Krieges, baten der Pfarrer Hermann Senges und der Dekan Friedrich Mono den Schulverband der Rheinischen und Westfälischen Wilhelmsschule (heute Schulgründung der Rheinischen Westfälischen Wilhelmskirche in Baden), die Patenschaft und das Internat zu uebernehmen - die Rheinisch-Westfälische Wilhelmshütte wurde gegruendet.

Im Jahr 1952 wurde die Burg von der Landesevangelischen Kirche erworben. Das protestantische Internat nutzte das mehrmals zu diesem Zwecke umgebaute und durch Neubauten ergänzten Schloß schließlich als Internat für Mägde. Die Internate waren in mehrere Häuser im ganzen Ort aufgeteilt, die Häuser nach Geschlechtern und Altersgruppen gegliedert. Burg und der Uferbereich von Burg Giusenhofen waren für die Öffentlichkeit nicht einsehbar.

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