Internat Fredeburg

Schulinternat Fredeburg

Seit August geht mein Sohn ins Internat in Bad Fredeburg. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Internatsschule Fredeburg befindet sich in Bad Fredeburg im Hohensauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen und ist im engeren Sinn ein sogenanntes Kolumnentheater, d.h. die Kinder gehen in die staatlichen Internatsschulen und leben und werden im Internat betreu t. Das jetzige Internat in Fredeburg wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1947 unter dem Titel Mungenas vom ersten Direktor des Pädagogiums von Fredeburg ins Leben gerufen und beherbergt zunächst auch eine private Mittelschule.

Im Jahr 1967 wurde dieses Gymnasium von der damals noch unabhängigen Fredeburger Landeshauptstadt eingenommen. Durch den Führungswechsel zu Walter Kling wurde der Begriff der Pädagogik in Internat Fredeburg geändert. Ende 1993 hat Kling das Grundstück und das Internat an Franz-Josef Kremer verkauft, unter dessen Führung sich das Internat auf die Versorgung von Schülern mit ADS spezialisiert hat.

So wurde die Zahl der Stellplätze von etwas weniger als 120 auf rund 70 gesenkt und neben der üblichen Gruppe auch die Pflege in Wohngemeinschaften eingerichtet. Der Internatslehrer und Schriftsteller Wolfgang Pelzer publiziert unter anderem regelmässig Texte zum Themenbereich einer streng regelgesteuerten Bildung. Die Sponsorgesellschaft "Internat Fredeburg GmbH" befand sich seit Anfang 2006 zunächst unter vorl. Zahlungsunfähigkeit.

Der Insolvenzverwalter hat mit der Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens Anfang 2007 den Leiter des Internats, Franz-Josef Knorr-Bremse, wegen wirtschaftlicher Unwägbarkeiten aus seinem Amt entfernt. Das Internat erregte bundesweite Aufmerksamkeit, als im MÃ??rz 2007 der Leiter des Internats und EigentÃ?mer der Betriebsgesellschaft Kreuzer wegen Mehrfachmissbrauchs von Kindern[1] und sexuellem Missbrauch durch Schutzpersonen im Jahr 2005 zu einer letzten Haftstrafe verhaftet wurde.

2 In diesem Kontext wurde auch bekannt, dass einige Jahre vorher auch ein Adoptivsohn von Kremer, der auch im Internat arbeitete, wegen Sexualstraftaten strafrechtlich verfolgt worden war. Das Internat in Fredeburg wurde im Juli 2007 nach Absprache mit den Kreditgebern vom Sozialen Werk St. Georg in Fredeburg mit dem Ziel der Fortführung des Internats in einer eigenen Tochterfirma, der Internat Bad Fredeburg GmbH, seit Anfang 2007 bernommen.

Das Konzept des Internats wurde in den vergangenen Jahren mehrmals geändert. Das Internat hat sich neben Ad (H)S-Kindern inzwischen auf solche mit Entwicklungsrückstand, Sozialverhaltensstörungen und seelischen Beeinträchtigungen konzentriert. Damit ist sie eines der wenigen Heiminternate mit einer heilpädagogischen Orientierung. Der heute gültige Begriff unterscheidet sich klar von den früher recht starren Vorstellungen von Bildung.

Zum Schutz des Kindeswohls hat sich das Internat zur Einhaltung des Rahmens zur Verhinderung von sexuellem Missbrauch der DRK bereit erklärt. Ergänzend zur Pflege im Internat gibt es einen Psychosozialdienst, der selbst Therapieaufgaben wahrnimmt oder ausübt.

Mehr zum Thema