Internat Gaienhofen

Schulinternat Gaienhofen

Das Schloss Gaienhofen - Evangelische Internatsschule am Bodensee was a boarding school in Gaienhofen in the district of Konstanz in Baden-Württemberg. Inhaltsübersicht Schloß Gaienhofen - Die protestantische Hochschule am Bodensee ist ein Bildungszentrum in Gaienhofen im Bodenseekreis Baden-Württemberg. Sie wurde 1946 als Internat auf dem Areal des mittelalterlichen Hochburgs Schloß Gaienhofen eingerichtet. Das ganztägige Programm der Hochschule ist vom Staat anerkannte Einrichtung und erfüllt einen pädagogischen Auftrag der Kirche. Erbaut wurde das Schloß auf der Hörihalbinsel am Ufer des Bodensees.

Der Standort wurde gezielt unmittelbar am Unteren See ausgewählt, wo sich der Bodensee zum Rhein hin verjüngt. Das Schulzentrum geht auf das deutschsprachige Landziehungsheim für Frauen zurück, das 1904 von Stolpe am Wannsee nach Gaienhofen verlegt wurde. 1933 wurde der erste Knabe in das Internat eingeliefert, das bis dahin nur von Frauen besucht worden war.

1946 übernimmt der Schulverband der Evangelischen International School (heute Schulgründung der Rheinischen Landesstiftung in Baden) die Patenschaft und Leitung des Internats der Rheinischen Landesstiftung für die Rheinischen Landesschule Deutschland. 1951 verliess die erste Gruppe von Abiturienten die Stadt. Im Jahr 1952 erwirbt die Katholische Staatskirche das zuvor in Privatbesitz gewesene Burg. Das Internat wurde in den folgenden Jahren ausgebaut und neben dem Schulgelände auch mehrere Häuser in der Kommune genutzt, wodurch die Häuser nach Sex und auch nach Altersgruppen abgetrennt wurden.

Das Internat wurde 2013 geschlossen und erhielt den Titel Schloss Gaienhofen - Jewangelische Hochschule am Bodensee.

Mit der Schliessung des Internates wird das Internat geschlossen.

Das Internat in Gaienhofen wird von der Kulturstiftung der Badener Gebietskirche geschlossen und im Sommersemester 2013 ein evangelisches Gymnasium gegründet. Oberkirchenratspräsident Christoph Schneider-Harpprecht wies auf die ungewissen Wirtschaftsperspektiven hin, die die für die Fortführung des Schulinternats erforderlichen Millioneninvestitionen unrealistisch machten.

Jahrelange Anstrengungen zur Verbesserung der Belegung des Schulinternats seien mißlungen. Das Kuratorium lobte in seiner Besprechung am Donnerstag Abend in einer eingehenden Besprechung die Argumentation der Inititative Pro Gaienhofen, die sich für die Fortsetzung des Schulinternats ausgesprochen hatte. In der Ansprache des Direktors zur Auflösung des Schulinternats am sechzehnten Jahrestag: "Wir erinnern uns, wir jubeln nicht.

"Am 7.1. 1946 begannen im Schloß wieder das Internat und der Unterricht, gemeinsam mit 30 Kindern. Ende 1946 wurden 55 in- und 45 ausländische Schueler gezahlt, darunter auch Schueler von Opfer des zwanzigsten Julis 1944 (von Moltke und von Gersdorff); unter den Aussenschuelern - schon damals - gab es mehr Katholiken als protestantische Schueler.

Über alle Grenzen hinweg lebten und arbeiteten in diesem Internat hinweg Kinder und Lehrkräfte zusammen, Innen- und Heimdirektoren gestalteten den Alltags- und Feiertag - und das war immer mehr als eine "Wohngemeinschaft" nach heutigem Verständnis. Bis heute ist es uns im Internat ein Anliegen, dass die Kinder zusammenkommen, ihren festen Sitz haben, zur Gemeinschaft und Abgrenzung fähig werden.

Hier im Internat verbringen sie bedeutende Jahre ihrer Persönlichkeitsentwicklung und damit einen Teil ihrer Zeit. So wie alle vor ihnen liegenden Geschlechter, so tragen sie eine unendliche Anzahl von Gedächtnissen mit sich, zu Klassenkameraden, zu prägenden Menschen aus dem Schul- und Internatsbereich. Udo Beenken, jahrelanger Direktor der Hochschule bis 1998, sagte dies im "Correspondenzblatt Evangelische Hochschulen und Internate" treffend.

Das wiederholte er in seiner Abschiedspredigt: Tag und Nachtinternate, wenn sie nicht in Jugendherbergen veröden sollen, sind Wohnhäuser, die Tag und Nacht miteinander auskommen wollen. Aber und das wird das Wohnklima unserer Pensionen bestimmen, "Tag und Nacht" heißt auch, dass wir ohne Klagen und ohne Vorwurf die Tagesseite des jungen und die Nachtlebens ertragen; Erfolge, Erfolge, Freuden, Selbstvertrauen sind nur Nachbarn mit Fehlern, Sorgen, Mängeln; diese Gegend nicht wegzubilden, sondern mit Geduld, Hingabe, Bequemlichkeit und Nachsicht in ihr zu wohnen (über einen unskritischen pedagogischen Menschlichkeitsdrang hinaus) ist christdemokratische Bildung.

Das ist der Kontext, auf den wir in unseren Schulen hoffentlich setzen und der durch das Feedback unserer Alumni bekräftigt wird: Die Internatsschule war ein zweites Heim; und wir wissen genug Vorbilder, um aussprechen zu dürfen: (U. Beenken: Soll die Gemeinde ein Schulhaus bauen? zitieren: Waymarks 1946-2006, Gaienhofen, mds-Verlag 2006, S. 30f.

Deswegen machen wir heute Halt in unserer Mittelschule und im Internat, deshalb "erinnern" wir uns - und das nicht. Dies ist ein trauriges Ereignis, das uns zusammenbringt - und es ist allen bekannt, dass die Tatsache, dass die Verpflichtung zur Einstellung des Internats immer noch nicht von allen erkannt wird. Die von der Unternehmensleitung im Rahmen des Masterplans 2010 erarbeiteten Vorstellungen zur Stärkung des Schulinternats und zur Sicherung der Zukunft des "Internats", einschließlich der weiteren Ausweitung des Schulangebots um ein Gymnasium und ein Internat für den Tag, konnten vom entscheidenden Ausschuss der Schulgründung nicht langfristig unterstützt werden.

Zu groß wären die notwendigen Aufwendungen im Bereich des Internats gewesen. Deshalb sind wir vor allem dankbar: für das, was war und ist, für die bis heute erlebte Gemeinde, für die anstrengende Tätigkeit der Internatsbediensteten, ob Lehrkräfte oder Pädagogen, zu jeder Zeit und bis heute. Besonders möchten wir uns bei unseren bis zum Schluss gebliebenen Mitarbeitenden dafür bedanken, dass die emotionell nicht leichten vergangenen Jahre im Internat so gut abgewickelt wurden wie sie waren!

Die Inzision schmerzt vor allem die aktuellen Eingeweide. "Deshalb möchte ich denen, die heute nicht hier sind, eine bildliche Darstellung geben und ihnen versichern: Diese Schicht sollte von den Freundinnen und Bekannten und Sponsoren des Internats mitfinanziert werden!

Mindestens ebenso bedeutsam ist es jedoch, dass sie sich nicht die Hände nehmen, wenn es um die ideellen Voraussetzungen für die weitere Entfaltung "ihrer" Waldorfschule in Gaienhofen geht.

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