Internat Problemkinder

Schulinternat Problemkinder

Intranet für Kinder: Hilfe für Väter, Erzieher und LehrerInnen Das vorliegende Werk präsentiert die Resultate des Projekts "Internet - außerplanmäßige Lernmöglichkeiten für Schüler und Jugendliche". Der Schwerpunkt liegt auf dem medienpädagogischen Kommentar der deutschsprachigen "Websites für Kinder", die auch im Netz in der gleichnamigen Datenbasis des DJI abrufbar sind. Einerseits über das "Interesse von Kindern am Internet", eine spezielle Auswertung von Erfahrungswerten zu den Bildungsinteressen der 10- bis 14-Jährigen aus dem Forschungsprojekt "Lebenswelten als Lernwelten".

Andererseits gibt es "Maßnahmen zur Steigerung der Internetkompetenz" der für Kinderbetreuungs- und Freizeiteinrichtungen zuständigen Verbände auf föderaler Ebene. Neueinsteiger im World Wide Web werden einige Begriffe des Internets am Beispiel von Kinderseiten erklärt; für diejenigen, die sich über den Status der Debatte "Kinder im Internet" aufklären wollen, wird die aktuellste Fachliteratur aufbereitet. Abgerundet wird die Berichtssammlung durch einen umfangreichen Nachtrag mit einer kommentierten Bibliographie der Kinderliteratur im Netz, mit Anschriften und kurzen Beschreibungen von Kinderwebseiten und mit ausgesuchten Informationsquellen zum Thema Kinderschutz- und Jugendfürsorge im Jahr.

Sexten - Meine Aktfotos im Internet: Problemstellungen und Gefährdungen

Aber nicht nur junge Menschen schicken Aktfotos und Videoaufnahmen von sich selbst - Sexting ist in jeder Altersgruppe üblich. Bei den meisten Bildern handelt es sich um freiwillige Aufnahmen, aber nach dem Versand verliert man die volle Verantwortung dafür, wer sie aufnimmt. Aber nicht nur der Fotoempfänger, sondern auch verschiedene Online-Dienste können auf die Aufnahmen zurückgreifen und sie verteilen - und was einmal im Netz zu entdecken ist, geht nicht mehr so leicht verloren.

Weshalb Nacktbilder senden? Mutetest, Liebesschluss, Selbstdarstellung, Gruppendruck: Die Ursachen für Sexting sind vielschichtig. Der Versand von Aktfotos mit dem Mobiltelefon über Services wie Snapchat, WhatsApp, Facebook, Skyp oder Instagram ist kein neuartiges Unterfangen. "Was früher mit ihren besten Freunden im Badezimmer gemacht wurde, wird heute auf dem Mobiltelefon erfasst, versendet oder auf direktem Weg in die sozialen Netze hochgeladen", sagt Prof. Dr. Christoph Möller, Leiter der Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie an der Kinderklinik Hannover.

Aber warum haben junge Menschen überhaupt die Vorstellung, Aktfotos von sich selbst zu schicken? Dazu kommt der Gruppendruck: Weil andere es tun, schicken Sie solche Sendungen selbst. Gelangt das gesendete Aktfoto ausschliesslich zu dem, für das es bestimmt war, ist das kein Nachteil. Schwieriger wird es, wenn das Motiv über den Receiver verbreitet wird.

Das, was einmal im Netz ist, kann man nicht so einfach wieder nach draußen bringen. Die hessische Landespolizei befasst sich auch mit Sexten, die in der Praxis jedoch kaum zu dokumentieren sind. "Grundsätzlich ist Sexting keine Straftat, sondern nur die Auslösung verschiedener Straftatbestände. Mit der Veröffentlichung eines Aktbildes ihres Ex-Mannes im Netz verstößt eine Person gegen seine Rechte an ihrem eigenen Bild", erläutert Andreas Grillich, Cyberkriminalitätsberater der hessischen Miliz.

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