Internat Solling

Schulinternat Solling

Auf den Hügeln von Solling in Südniedersachsen befindet sich das Internat Solling. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Mit dem Internat Solling (vor 2013 Landschulheim am Solling) steht ein namhaftes Privatinternat mit staatlicher Anerkennung und unabhängiger Sponsoring. Sie befindet sich in einem 50 Hektar großen parkähnlichen Gebiet der Gemeinde Holzminden auf einem Hügel zwischen Weser und Naturpark Solling-Vogler. Im Internat wohnen zurzeit rund 200 Schülerinnen und Schüler sowie 50 weitere Fremdschüler.

Die Landschulheim am Solling (LSH), so der Originalname, wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert von den vier Lehrkräften Alfred Kramer, Theophil Lehmann, Gerhard Viehbrock und Gerhard Zimmermann ins Leben gerufen. Im Jahr 1913 gehört das Landschulheimer Solling zu den Organisatoren des Ersten Freideutschen Jugendtages (Meißnertreffen). Mit dem Ersten Weltkonflikt wurde die Hochschule beinahe zerstört, zumal der erste Direktor Alfred Kramer 1918 verstarb.

Die LSH wurde von seinem Sohn Theophil Lehmann weitergeführt und bis zu seinem Tode 1943 für die Eigenständigkeit seiner Hochschule gekämpft. Als in den 1970er und 1980er Jahren viele Internate aufgrund des Ausbaus des Staatsgymnasiums geschlossen werden mussten, musste auch die LSH ihre Größe reduzieren und einige Häuser verkaufen.

In der Reithalle, im Fitnessstudio, in der Bücherei, im Kinosaal oder in der "Teestube" tragen die Kinder Eigenverantwortung. Die Rituale der Internatgemeinschaft umfassen die sogenannte Morgen- und Abendsprache. Sie ist obligatorisch und bringt alle Studenten drei Mal pro Jahr im Auditorium zusammen. Rund 2.500 Alumni pflegen über ein Alumni-Netzwerk den Zugang zu ihrer Hochschule und begleiten sie z.B. bei der Karriereberatung oder der Vermittlung von Praktikanten.

Die LSH ist seit 2009 eine Projektschule der UNESCO und seit 2015 aufgrund ihres mathematisch-naturwissenschaftlichen Profils auch Teil des National Excellence School Network MINT-EC. In der gesamten Schulgeschichte des Schulinternats haben Studenten aus sechs Erdteilen und rund 80 Nationen die Internatsschule besuch. Das Schulhaus ist ein Teil des Internatsverbandes. Darüber hinaus sollen mit regelmäßigen Alumni-Treffen, dem so genannten "Altschülertreffen" im Monat Dezember, die nachhaltige Bindung der Kinder an das Internat unterstrichen werden.

Sie ist auch Teil des Schulvereins Look über den Zen. Unter den bekanntesten Absolventinnen und Absolventen der Hochschule befinden sich der weltweit renommierte Wirtschaftswissenschaftler Richard Abel Musgrave,[2] das später RAF-Mitglied Susanne Albrecht, der ehemalige Chef der Allianz Michael Diekmann, der Publizist und Publizist Nino Erné, der Nazi-Widerstand Ernst Ludwig Heuss, der Publizist und Publizist Michael Holzach, der Präsident des BDA Ingo Kramer[3], Bernd Schultz, Mitbegründer des Berlinischen Kunstanteitungshauses Villa Grisebach, und der Politikwissenschaftler und Advokat Raban Graf von Westphalen.

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