Ist Legasthenie Heilbar

Sind Legasthenie heilbar?

Dr. Renate Valtin / Dr. Ilona Löffler, Legasthenie ist heilbar - Hilfe durch Kompetenzmodelle.

"Dyslexie hat nichts mit Blödheit zu tun" - Villach

Dyslexia Trainerin Andrea Obergrießnig (Lese-, Schreib- und Legasthenie-Workshop "Schneckentempo") im WOCHE Interview. WOCHE: Woher wissen Sie, dass ein Baby an Legasthenie erkrankt ist? Im Allgemeinen ist die Diagnose einer Legasthenie sehr schwer, da es keine Legasthenie gibt und die Grenze zwischen Legasthenie und Legasthenie oft verwischt ist. Dennoch sollten Erziehungsberechtigte und Lehrer sensibel sein, wenn das Kleinkind nicht mit Briefen zu tun haben will.

Wenn zum Beispiel ein Kleinkind "unkonzentriert" funktioniert, d.h. leicht abgelenkt ist, zu fantasieren oder zu zaudern anfängt und viel Zeit braucht, um die Hausaufgaben zu lesen und/oder zu schreiben, und selbst Stunden und Tage des Übens bringen keine Verbesserung. Aber Legasthenie hat nichts mit Aufklärung zu tun.

Legastheniker haben nur Probleme mit der Datenverarbeitung der optischen, akustischen bzw. raumbezogenen Wahrnehmungen. Nein. Legasthenie ist nicht "heilbar". Welche moderne Verfahren werden eingesetzt, um Legasthenie zu "bekämpfen"? da Legasthenie nicht existiert, gibt es keine einzige Verfahren. Allerdings wird es in den kommenden Jahren noch möglich sein, die Ausgaben für die Legasthenieausbildung bei der Beurteilung der Mitarbeiter unter der Rubrik "Sonderbelastungen" auszuweisen.

Auf den Punkt gebracht: Laut Obergrießnig (Dyslexie-Workshop Schneckentempo) sind etwa zehn bis 15 Prozentpunkte der Menschen von Dyslexie betroffen.

Dyslexie bald heilbar?

Rund 700 Mio. Menschen auf der ganzen Welt sollen davon befallen sein: Legasthenie, in einigen FÃ?llen auch Legasthenie genannt. Franzosen der Rennes University haben nun eine potenzielle Fehlerursache gefunden: Laut der Untersuchung befindet sich diese im Augeninneren, der Retina. Bei asymmetrischer Anordnung dieser Körperzellen auf beiden Seiten gibt es keine Legasthenie.

Dabei wird das Zeichen eines Augen übereinander gelegt, so dass die betreffende Personen z.B. ein "B" von einem "D" unterschieden können. Aber wenn die Leuchtzellen im rechten und rechten Augenbereich systematisch verteilt sind, kann sich das Hirn nicht zwischen den beiden entschließen, meinen die Wissenschaftler Guy Ropars und Albert le Floch.

Der Empfang des Bildes wird im Hirn reflektiert, was zu einer Lesestörung führt. "Die Ungleichmäßigkeit ist nötig, um das Spiegelbild zu beseitigen, das das übliche Ablesen stört", sagt Ropars. Die Forscher wollen mit einer rasch blinkenden LED-Lampe die Missbildung im Augeninneren eines legasthenen Menschen ausgleichen. Dyslexiker hätten nach der Applikation von einer "Wunderlampe" geredet.

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