Konzentrationsprobleme beim Lesen

Aufmerksamkeitsschwierigkeiten beim Lesen

Das Kind hat Konzentrationsprobleme, wenn: Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen - Autistische Alltags- und Lebensstrategien Oft habe ich das folgende Problemfeld, das mich immer wieder belastet: Mir mangelt es an Aufmerksamkeit, vor allem beim Lesen, und ich weiss nicht, was ich dagegen tun soll. Es ist, als würde man etwas lesen und eines Tages erkennen, dass man nichts davon "aufgehoben" hat, nur dass ich es mir dessen bewußt bin und trotzdem nicht die richtige Aufmerksamkeit entfalten kann.

Inzwischen habe ich erfahren, dass langes Vorlesen etwas nützt, aber es löst das ganze nicht wirklich. Da das Lernen so gut wie mein Lieblingsberuf ist, stellt mich dieses Thema immer sehr unter Druck. Vielmehr kann ich einen grundsätzlichen Konzentrationsmangel wie ADD ausschließen, da dies nicht immer der Fall ist und ich gelegentlich auch den ganzen Tag lesen oder lernen kann, ohne große Schwierigkeiten damit zu haben.

Im Grunde genommen ist es hilfreich, dem Zwang zu entgehen, alles (oder das meiste davon) während des ersten Lesezyklus begreifen zu wollen. Eine weitere Möglichkeit ist die "aktive Messung". Darauf möchte ich mich in der ersten Lesung konzentrieren. WIRWOLF schrieb: "Vielleicht auch: Ich wäre mir nicht so überzeugt, dass nichts mitgeschrieben wird.

Häufig setzt das Hirn die Arbeit mit dem "Material" fort, und beim naechsten Mal (nicht unbedingt der gleiche Wortlaut, kann auch ganz simpel das gleiche Topic sein) erkennt man, dass etwas da ist. Nicht immer habe ich das gleiche Profil. Inwiefern ich etwas absorbiere oder nicht, ist davon abhängig, ob ich daran Interesse habe oder es lesen MUSS.

Das Fernseher ist mir sehr ähnlich. Hier.

Abgesehen von der langsamen, rekonstruktiven Lektüre, wie ich schon sagte. Doch auch das ist nur ein wenig hilfreich und auch überflüssig erschöpfend und zeitaufwendig, denn sonst gelange ich viel rascher und vor allem besser durch den Dokument. Du hast aber Recht: Du solltest dich nicht zu sehr unter Stress stellen, denn das verschlimmert natürlich deine Aufmerksamkeit beträchtlich.

Nicht immer habe ich das gleiche Profil. Und was ich nicht sofort verstanden habe, kann ich leicht begreifen, wie Willowtree es auch ausführt. Aber auch das führt zu Frustrationen, denn ich weiss, dass ich es "tatsächlich" tun kann und oft nicht weiss, was mein Anliegen sein könnte.

Wäre es nur in stressbelasteten Momenten passiert, könnte man behaupten, dass ich mich deshalb nicht richtig auf die Sache einlassen konnte. Aber auch dieses Phänomen tritt (scheinbar) ohne besondere Gründe auf. Es ist natürlich auch schwieriger für mich, mich auf etwas zu beschränken, das mich nicht wirklich ausmacht. Aber auch auf Texte, die ich wirklich lesen möchte.

Mir kommt es beinahe so vor, als ob meine Lese- oder Verstehensfähigkeit im "Zustand" "abgeschaltet" wäre. Ich fürchte, wie gesagt, es gibt vielleicht keine Möglichkeiten, etwas konkretes zu tun, weil es (scheinbar) ganz ohne Grund geschieht und das Problemfeld ganz fundamental zu sein scheint. Könntest du das tun?

Sprichst du vom Lesen von Lehrbüchern oder ist das ein allgemeines Programm? Inzwischen habe ich erfahren, dass langes Vorlesen etwas nützt, aber es löst das ganze nicht wirklich. Keine Ahnung, ob das mit deinem Training möglich wäre?

"Ich habe auch Leseprobleme, aber das hängt sehr davon ab, ob ich mich entspannen kann und nicht viel "um die Ohren" habe oder ob ich unter Stress stehe. Als ich wirklich total angespannt bin, muss ich nicht einmal damit beginnen, etwas zu lesen (und es ist egal, ob es von meinem SV kommt oder nicht), denn dann verstehe ich überhaupt nicht, was dort steht.

Muss ich trotz des Stresses etwas lesen, dann unterteile ich den Inhalt in kleine "Canapés", so dass ich immer nur ein paar wenige Zeilen oder Paragraphen las, dann mache eine Verschnaufpause und denke darüber nach, was da ist, lies den Teil noch einmal, wenn nötig und nur wenn ich das wirklich begriffen habe, lies ich den folgenden Teil.

Beim Lesen lausche ich auch gerne ruhiger (Entspannungs- oder Meditations-)Musik über Ohrhörer, denn dann hole ich immer das Beste aus dem Inhalt heraus. Wirrwolf: "Manchmal kann ich auch sehr gut lesen, die meisten Dinge auf den ersten Blick verstehen, und was ich nicht sofort verstanden habe, kann ich leicht begreifen, wie Willowtree es auch ausführt.

Aber auch das führt zu Frustrationen, denn ich weiss, dass ich es "tatsächlich" tun kann und oft nicht weiss, was mein Anliegen sein könnte. Wie gesagt, ich fürchte, dass es keine Möglichkeiten gibt, etwas zielgerichtet zu tun, weil es (scheinbar) ganz ohne Grund geschieht und das Problemfeld ganz fundamental zu sein scheint. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie bitten, sich an uns zu wenden.

Beim Lesen weiß ich von mir selbst Konzentrationsprobleme (für mich erschreckend, da ich in der Regel ein sehr konzessionierter Leserin bin), neben "unerklärlichen" Leistungseinbrüchen bis hin zu Totalversagen in der mentalen Arithmetik mit anhaltenden Schlafstörungen und in Verbindung mit Depressionen. Ist das eine der Ursachen für Ihre Konzentrationsprobleme? In manchen Fällen kann auch die Traubenzuckerwerte helfen. Als der Glukosegehalt dort oben steigt, kann ich nicht mehr lesen.

Lehrbücher lesen oder ist das ein allgemeines Hindernis für dich? Sie ist ein allgemeines Problemfeld und wirkt sich sowohl auf Sachbücher als auch auf Zeitschriftenartikel oder fiktive Schriften aus. Ich bin in dieser Beziehung nicht beschränkt beim Lesen. Bis jetzt hat es mich nur nicht so sehr mitgenommen. Ich halte das geschilderte Problemfeld für sehr "grundlegend", d.h. es kommt mir jedenfalls so vor, als könnte ich die Bedeutung gar nicht erst begreifen.

Es ist wie die Möglichkeit zu begreifen, was man liest, ist wie "ausgeschaltet" zu werden. Besonders ärgerlich empfinde ich es, dass es so "grundlegend" oder tiefgründig ist. Sie können es sich, wie ich bereits sagte, in ähnlicher Weise wie das berühmte Phantom vorstellen, z. B. dass Sie ein paar Zeilen lang eingelesen haben und eines Tages feststellen, dass Sie überhaupt nichts "aufgenommen" haben.

Aber du warst nicht wirklich "am Ball", während mein Hauptproblem darin liegt, dass ich mich dem Schriftzug ganz bewußt nähere und trotzdem "nichts geht rein". Ist das eine der Ursachen für Ihre Konzentrationsprobleme? Nun ja, ich habe in dem Werk "Effizient und faster lesen" von Michelmann & Michelmann eine spannende Erläuterung gefunden: Es geht um die Geschwindigkeitslesung (oben kurz erwähnt) und dass durch die Unterdrückung der Subvokalisierung (das "stumme Cuespeaking im Kopf") die Lesefähigkeit "beschädigt" werden kann.

Das würde jedenfalls erklärt, warum es mir wenigstens ein wenig helfen würde, vorzulesen. hi wirrwolf, ich weiß das Problemfeld sehr gut. Ich konnte während meines Studiums sehr lange viel lesen. teils hatte ich immer mehr psychische Schwierigkeiten. teils funktionierte nichts mehr, teils war ich mehrmals bei der Krisenintervention etc.

Wenn es wieder besser ging und ich an die Universität zurückkehren wollte, hatte ich exakt die von Ihnen beschriebenen Schwierigkeiten. Ich ging in die Bücherei oder probierte es zu Hause aus. Alles hat nicht geholfen. Ich ließ mir vom Doktor ergotherapeutisch verordnen, damit ich meine Konzentrationsleistung steigern konnte.

Doch auch das half nicht viel. Die Beschäftigungstherapeutin wußte nicht wirklich, was sie zu einem bestimmten Zeitpunkt tun sollte... Ich mußte mein Fachstudium einmal abbrechen, obwohl ich schon in der Abschlussprüfung war... es dauerte sehr lange, bis ich wieder Zeitschriftenaufsätze lesen konnte... Die ganze Sache war vor etwa 5 - 7 Jahren (vor 5 Jahren, als ich exmatrikuliert wurde).

inzwischen funktioniert es etwas besser, wieder zu lesen, aber ich habe immer noch viele Probleme und oft bemerke ich, dass ich "nichts merke". Ich bemerke bereits, dass ich oft mit anderen inneren Störungen "beschäftigt" bin oder durch äußeren Streß erschöpft bin. aber auch nicht immer.

WIRWOLF schrieb: "Das geschilderte Problemfeld kommt mir sehr "grundlegend" vor, d.h. es kommt mir jedenfalls so vor, als könnte ich die Bedeutung gar nicht erst begreifen. Als ob die Möglichkeit, zu begreifen, was du gelesen hast, wie "ausgeschaltet" wäre und das aufgetretene Hindernis in deinen Lebenssituationen vermutet hätte.

Meine Studien waren vorwiegend ein einzelner Notstand mit viel Frustration und gesellschaftlicher Überlastung, so dass es mir regelmässig genau so passierte, wie Sie es oben beschreiben. Egal wie bedeutsam der Verfasser und der Auszug für mich (SI) waren, ich konnte manchmal kaum lesen.

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