Konzentrationsstörungen Erwachsene

Konfliktschwierigkeiten Erwachsene

Krankheiten, die bei Erwachsenen eine Konzentrationsstörung auslösen können:. ADHS Menschen können sich konzentrieren, sie haben KEINE Konzentrationsstörung an sich. ADHS ist auch als Ursache bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen denkbar. Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS, ADS) sind heute bei Kindern und Jugendlichen sowie bei Erwachsenen weit verbreitet.

ADHD Erwachsene - 7 Tips für mehr Aufmerksamkeit

Konzentrationsprobleme, Unachtsamkeit und Vergessen sind für Menschen mit ADHS Teil des täglichen Lebens. Ob Fokussierung am Arbeitsplatz, Fokussierung zu Hause, Fokussierung im Gespräch oder beim Vorlesen. Egal, ob äußere Einflüsse die Ursache für die Verwirrung sind oder nicht - für ADHS genügt es, allein mit sich selbst zu sein, um geistig abzuweichen und von einer Aktivität abzulenken.

Auch ohne äußere Ablenkung können sich ADHS-Patienten oft nicht richtig aufhalten. Mit ADHS ist die Schadstoffkonzentration besonders störend. WICHTIG: Lies nur weiter, wenn du gewillt bist, selbst etwas für eine höhere Aufmerksamkeit zu tun! Dieses Buch enthält für Sie wahre Gold-Schätze, die Ihnen helfen werden, sich mehr zu sammeln, aber sie benötigen Ihre Mitwirkung.

Weshalb haben Menschen mit ADHS Konzentrationsprobleme? Nun könnte man sich nun intensiv mit der Hirnneurobiologie beschäftigen und untersuchen, wie sich die Konzentrationen - oder besser gesagt die Beachtung - tatsächlich entwickeln. Lassen Sie mich an dieser Stelle nur Folgendes sagen: Unser Hirn hat einen Zentralbereich zur Kontrolle unserer Wahrnehmung - das frontale Hirn (ein Gehirnbereich hinter unserer Stirn).

Aus medizinischer Sicht sollten die beiden Wörter attention und concentration tatsächlich getrennt werden, aber ich mache das hier nicht aus Gründen der Klarheit. Daher ist das frontale Gehirn für die Kontrolle unserer Aufmerksamkleit verantwortlich, und bei ADHS verrichtet das frontale Gehirn seine Arbeit nicht ganz sicher. Kurz gesagt: Je mehr Diopamin im frontalen Gehirn freigesetzt wird, umso besser können wir uns auf das Wesentliche fokussieren (und kontrollieren).

Ein höherer Dopaminspiegel im frontalen Gehirn sorgt für eine bessere Leistungsfähigkeit dieses Bereichs. Nun, natürlich stellt sich die Fragestellung, wann und wie viel Dopamin freigesetzt wird. Im Grunde kann man feststellen, dass jeder von uns einen zusätzlichen Dopamin-Kick hat und mehr Dopamin freisetzt, wenn wir etwas tun, zu dem wir INTRINAL angeregt sind. Daraus ergibt sich, dass wir uns dann viel besser und ohne großen Aufwand automatisiert bündeln können, als wenn wir etwas tun müssen, wofür wir nicht eigentlich engagiert sind.

Wir wollen etwas tun, was uns nicht wirklich gefällt, dann werden wir weniger Diopamin ausschenken, oder unser Diopaminspiegel im frontalen Gehirn wird sinken. Wenn dann die Sache mit der Fokussierung schwierig wird, sind wir eher in der Lage, uns auf Zerstreuungen einlassen. Diese neurobiologischen Mechanismen sind die Basis dafür, dass man sich in einigen Aufgabenstellungen oder Lagen gut und in einigen schlecht und in anderen gut und in anderen gut aufhalten kann - wie man es sicher schon selbst bemerkt hat.

ADHS-Personen können sich darauf verlassen, dass sie NICHT per se eine Konzentrationsfehler haben. Allerdings ist die Fokussierung leicht gestört und hängt von unterschiedlichen Einflüssen ab. Das ist auch die Basis für die Anschuldigungen, die ADHS-Betroffene oft hören: Doch das Wollen, das zu einer Dopaminfreisetzung im frontalen Gehirn führen kann, kommt nicht vom "kognitiven Wollen" ("Du musst nur wollen"), sondern von einer wirklichen Motivierung, die Dopamin erzeugt.

Seien wir ehrlich - wer von uns Erwachenen war früher untrennbar dazu veranlasst, unsere Haushaltsaufgaben zu erledigen? All das, was unseren Doppaminspiegel im frontalen Gehirn sinken lässt. Keine Dopamine, keine Konzentrationen (und auch keine Durchhaltevermögen, Aktionsplanung, Pulskontrolle, etc. - das frontale Gehirn hat eine ganze Palette von Aufgaben). Doch was bedeutet das für den Lebensalltag eines ADHS-Personen?

In jedem Falle heißt das, dass es mehrere Einflussfaktoren gibt, mit denen wir unsere Aufmerksamkeit befördern oder sogar beeinträchtigen können. Zusätzlich zur Eigenmotivation sind die allgemeine Neurophysiologie und die sportliche Aktivität weitere Einflussfaktoren, die uns helfen, mehr Diopamin im Stirnhirn zu bekommen. Weitere Informationen über Beweglichkeit und Depressionen von Dr. Martin Winkler findest du in seinem DHS-Blog.

Wir konzentrieren uns nicht auf etwas, das man hat oder nicht hat. Es wird eine Konzentrierung erzeugt. Das sind alles Einstellschrauben, die Sie verdrehen können und an denen Sie beginnen können, Ihre Aufmerksamkeit zu steigern. In der folgenden Rubrik findest du 7 praktische Hinweise für mehr Übersicht.

Hör auf, immer auf alles unmittelbar zu deuten. Schlecht gelaunt ist auch die Aufmerksamkeit geringer. Z. B. Musizieren, jemanden einzuladen, der ganz nebenbei da ist oder gleichzeitig etwas tut, an einen schöneren Ort zu ziehen, ein schmackhaftes Drink dazu, etc. zu nehmen. 1 ) Notieren Sie Ihren individuellen Konzentrationsbereich. Hör auf, dich zu konzentrieren und dich durch eine Arbeit zu kämpfen, wenn du es nicht kannst.

Dann wird das Hirn wieder aufgefrischt, Sport erzeugt Dopamin, man kommt aus der "Kopfkrämpfe" und oft wird es wieder besser. Die Menschen benötigen unterschiedliche Mengen an Aktivität (man kann auch "Aktion" sagen), um sich gut zu orientieren. Dabei hat sich gezeigt, dass Menschen mit ADHS oft mehr Aktivierungsbedarf haben, bis ihr Hirn aus einem Zustand der Ruhe "erwacht" und sie sich in den Gängen aufhalten.

So ist beispielsweise der bekannte letze Taster in der Realität ein solcher Befund, in dem sich ADHS-Personen oft gut aufkonzentrieren können, weil sie durch den Luftdruck ausgelenkt werden. Machen Sie für mehr Aktivität einfach mal ein Musikstück oder eine eintönige Klanglandschaft, üben Sie sich im Aufstehen, lauschen Sie Hörbüchern beim Laufen oder Fahrradfahren, anstatt zu Haus auf dem Sofabett ein Büchlein zu deuten.

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