Latein

romanisch

Freies Lateinvokabular im Internet mit komfortabler und schneller deutsch-lateinischer und lateindeutscher Suchfunktion. Sprachklassifizierung Linguistic_Classification Das Latein ( "Latin lingua latina"), kurz Latein, ist eine indo-europäische Landessprache, die zunächst von den Lateinern, den Einwohnern von Latinum mit Rom als Mittelpunkt, indotiert wurde. Das früheste Zeugnis stammt aus dem fünften oder sechsten prächristlichen Jh. (Frühlingslatein), aus dem dritten prächristlichen Jh. sind größere Schriften verfügbar (Altlatein), ihre Vollform in Form des klassizistischen Lateins bekannt und erlernt heute erreicht die (schriftliche) Zunge im ersten prächristlichen Jh.

Das Lateinische war die offizielle Landessprache des Kaiserreichs und wurde so zur dominanten Lingua franca im Westmittel. Auch wenn sich die Romantik aus der verbreiteten Alltagssprache, dem so genannten Vulgären Latein, entwickelte, bleibt Latein bis in die Moderne die Leitsprache von Dichtung, Naturwissenschaft, Politik nach wie vor die Leitsprache der Gemeinde, auch als Totsprache für römische Dichter.

Jahrhunderts wurden an Hochschulen in ganz Europa Vorträge in lateinischer Sprache abgehalten. Bis dahin war in Polen, Ungarn und im Heiligabend Latein die offizielle Sprache. Heute ist Latein auch in nicht-romanischen Landessprachen wie z. B. in Deutschland und England in tausendtausenden von Lehnwörtern, Fremdsprachen und Idiomen vertreten.

Die Ausbildung von neuen Fachbegriffen basiert immer auf dem Latinum. Aufgrund seiner großen Bedeutsamkeit für die linguistische und kulturelle Weiterentwicklung Europas wird Latein an vielen Hochschulen und Fachhochschulen, insbesondere in Deutschland, unterrichtet[1]. In einigen Studiengängen sind Latinumkenntnisse oder das Lateinum vonnöten. Das Lateinische zählt zum italienischen Hauptarm der indo-europäischen Länder, von denen außerhalb des lateinamerikanischen Raumes bemerkenswerte Überreste nur in Form der Oski- und Umbriensprache zu finden sind.

Das Vokabular lässt auf eine Annäherung der italienischen an die Keltensprachen schließen, aber es ist nicht sicher, ob dies eine engere familiäre Beziehung oder einen prähistorischen Sprachenkontakt ist. Das Latein, wie das Altgriechische, Sanskrit und andere altindogermanische Landessprachen, ist eine typisch flexibele Sprachform mit einer synthetischen Sprachstruktur. Obwohl die Informationsquellen zu diesem Thema dürftig sind, kann davon ausgegangen werden, dass das Latein, wie auch andere Fremdsprachen, in die Bereiche Region (Regiolekte) und Gesellschaft (Soziolekte) unterteilt wurde.

In der Regel wird dieser Sachverhalt von der klassischen Philologie, die sich vor allem mit der Formulierung der so genannten Gold- und Silberlatinität befasst, gar nicht oder nur am Rand erkannt. Die reichhaltige regiolektiale Struktur des Lateins wird durch die Differenzierung in die verschiedenen romanischen Landessprachen (neben dem Einschlag von Substratsprachen) und die reichhaltige Mundartstruktur innerhalb der teils schwierig zu verstehenden Landessprachen unterstützt.

Im Zusammenhang mit der sozialen Differenzierung des Lateins ist der Kontrast zwischen der mündlichen Ausdrucksweise (die "unteren" Klassen) auf der einen Seite und der uns in den Klassiktexten mitgeteilten Schriftform auf der anderen Seite zu betonen. Man kann davon ausgehen, dass die Obersprache bereits zu Zeiten von Cicero stark vom "Latein der Straße" abweicht.

Ein wichtiger Grund dafür sind die durch den vulkanischen Ausbruch von Pompeji im Jahr 79 erhalten gebliebenen Graffitis, in denen sich (je nach Bildungsstand der Schriftgelehrten) zum Teil eine Sprachenform zeigt, die in vielerlei Hinsicht bereits Merkmale der romanischen Weltsprachen antizipiert (z.B. Casussynkretismus in der Anklage mit Wegfall des ausgehenden -m).

Daher wird das Latein, das von gebildete Menschen wie Cicero, Caesar usw. geschrieben (und gesprochen?) wird, mit größerer Wahrscheinlichkeit als eine künstliche Ausdrucksweise angesehen. Soweit nichts anderes gesagt wird, werden im Nachfolgenden nur der Umfang und die Rechtschreibung der klassisch lateinamerikanischen Landessprache behandelt. Wie viele andere Kulturschätze wurde auch das lateinamerikanische Schriftzeichen aus Griechenland über das alte etruskische Schriftzeichen übernommen.

Im klassischen Zeitalter besteht das südamerikanische ABC aus den nachfolgenden 23 Zeichen: Eine Bürste aus Binsen dient als Schreibinstrument, in altgriechischer Zeit eine Schreibröhre, in griechischer Sprache als Schreibröhre, in griechischer Sprache wwww. kálamos (???????), lateinischer Katastrophen. Das Latein ist verhältnismäßig gut beherrschbar und auf " gewöhnliche " Klischees und Wortvokale begrenzt, wie sie in vielen verschiedenen Landessprachen vorkommt.

Die italienischen Sprachkenntnisse haben den Klang des Lateins am besten beibehalten. In der folgenden Übersicht ist der Konsonanzbestand des Lateins dargestellt: Latein weiß, wie viele andere Fremdsprachen, die fünf Umlaute a, i, u, e und o. Alle fünf Umlaute können kurz oder lang sein. In der folgenden Übersicht finden Sie eine Übersicht über die exakte Aussprache: Ein Diamant kann das Latein au, ai (geschrieben als ae), oi (geschrieben als oe) und das seltenere ei, ui und eu.

Lateinisch spricht von offenen (vokalen Endlaut) und geschlossenen (konsonanten Endlaut) Trigramm. Der Silbenaufbau des Lateins ist daher viel weniger kompliziert als der des Deutschtums, so dass es im Latinum erheblich weniger "erlaubte" Trigramme gibt als im Dtscht. Italienisch hat die Struktur der Silbe des Lateins ziemlich gut beibehalten.

Die Wortakzente im klassichen Latein für mehrsilbige Wörter liegen in der Regel auf der zweitletzten oder dritten letzten Triglym. Noch ist die Problematik der Art des lateinamerikanischen Akzents unklar und wird diskutiert. Unterstützt wird diese These durch die vielen Vokalschwächen in Lateinwörtern, die für unbelastete Trigramme in druckbetonten Fremdsprachen charakteristisch sind, z.B. face (do) und das daraus resultierende Defizit (decrease, leave, die) mit der Abschwächung des Stamm-Vokals von a nach i. Es wird auch dadurch gestützt, dass alle romanischen Sprachanwendungen einen dynami-schen Schwerpunkt haben.

Bei anderen Wissenschaftlern wird ein musikalischer oder melodischer Schwerpunkt für Latein angenommen, bei dem anstelle des Volumens die Stimmlage des Stimmzugs geändert wird. Die von den RÖMERN aus Griechenland "importierte" Quantifizierungsmetrik ist für solche mit einem dynamischen Schwerpunkt nutzlos und setzt daher einen Melodieakzent voraus.

Die lateinamerikanischen Vokabeln können mit den nachfolgenden Rubriken kombiniert werden: Latein kennt vier Konjugationsklassen: Lateinverben werden in allen aktiven sowie in der Gegenwart, im unvollkommenen und im zukünftigen Passiv (d.h. in den Formaten des gegenwärtigen Tempus) künstlich geformt, d.h. ohne Hilfsvebeln und nur mit Hilfe grammatikalischer Bildungsmorphe. Im Gegensatz zum allgemeinen Synthesecharakter des Lateins (siehe unten) gibt es also hier eine Analyse.

Lateinverben besteht aus einem Verbenstamm (Präsenz oder perfekter Stamm), der möglicherweise mit einem Verbpräfix, einem Tempus- und Modezeichen ausgestattet ist, das die Zeitformen und den Modus angibt und den Schaftvokal beginnt oder ersetzt, und - außer im infinitiven - einem persönlichen Ende, das zugleich die Pers., Zahl und Durchblutung angibt. In der folgenden Übersicht ist die Struktur der lateinischen Wörter anhand einiger ausgesuchter Formulare des Verbes Amazonas ("zu lieben") dargestellt.

In der Lateinablation sind mehrere älterer Casus aufgrund von Casussynkretismus zusammengebrochen: Dementsprechend unterschiedlich sind die Aufgaben, die das Abtragungsinstrument im Lateinischen ausführt. Das Vokabular, das zum Beispiel auch heute noch in tschechischer Sprache zu finden ist, ist die Form der Ansprache. Im berühmten angeblichen letzten Spruch von Gaius Iulius Caesar, "Auch du mein Junge, Brutus", steht auf Latein: et tu, mi fili Brut, worin sowohl "Brutus" als auch "meus filius" im Gesang sind.

Latein kann fünf Deklinationsklassen: Beispiel Dominas, -ae f. Der Herrindominus, -i m. Der Herrkorpus, -oris n. Der Body Navy, -is f. Der Ship Tourris, -is f. Der Tower Portus, -us m. Der Harbour Res, rei f. Wie die Nomina, gehören auch die Eigenschaftswörter in Latein zu den leichtfertigsten Worten.

Lateinisch kann auch viele Eigenschaftswörter der dritten Stufe. Lateinisch unterscheidet die folgenden Pronomentypen: Personenpronomen, besitzergreifende Pronomen, reflexive Pronomen, relative Pronomen, demonstrative Pronomen, interrogative Pronomen, unbestimmte Pronomen. Die Syntax des Lateins ist in vielerlei Hinsicht kostenlos, da man die individuellen Satzelemente oft anhand ihrer Enden unmissverständlich zuweisen kann. In den meisten romanischen Sprachfassungen kann ein persönliches Pronomen als Thema ausgelassen werden ( "B.: veneimus'wir kommen', während nos veneimus'wir kommen' (betont)).

Der lateinische Name leitet sich von den Lateinern ab, einem Volke im alten Latiumvölker ( "Latium", heute ein zentrales Teil der lateinamerikanischen Region), dessen Mittelpunkt sich seit dem achten Jahrtausend v. Chr. Rom erhebt. Das frühste lateinische Frühlingslatein ist nur in einigen Bezeichnungen wie dem Lapis-Niger oder der DUENOS-Inschrift aus dem sechsten oder fünften Jh. v. Chr. zu spüren.

Jh. v. Chr. und der Wende der Zeit wird dann vom antiken Latein gesprochen. Entscheidend für die weitere Sprachentwicklung wurden die Verfasser der so genannten Golden Latinity, vor allem Marcus Tullius Cicero und Vergil. Das Latein ische wurde im Laufe der Römerzeit zur dominanten Lingua franca des ganzen römischen Reiches, und durch die Verromung, vor allem der Westterritorien, wurde es auch zur Hauptsprache der lokalen Bevölkerungen jenseits des Latiums - nämlich im restlichen Italien, in Gallien und in den Provenienzen Hispanien, Dacia und Afrika.

Vor allem in der späten Antike durchdrangen mehrere lateinamerikanische Worte das Vokabular des griechischen, der sogenannten Ostrom-Linie. Andererseits war Latein im Osten des Mittelmeers die militärische und administrative Amtssprache, aber es konnte nie das Griechische als die französische Landessprache ersetzen. Im Laufe der spätantiken Zeit und der Migration der Nationen verschlechterten sich der lateinamerikanische Sprachunterricht und die Verwendung der romanischen Schrift.

Zwischen 550 und 750 ging ein großer Teil der lateinamerikanischen Antikenliteratur zurück, neue Literaturtexte in dieser Landessprache sind seit dem ausgehenden sechsten Jh. kaum geschrieben worden. Die letzten römischen Herrscher, deren Hauptmuttersprache Latein war, waren Justinian (527 bis 565), und der bedeutendste lateinische Dichter der Antike war sein zeitgenössischer Corippus (um 550).

Gregor der Große verkündete auch im klassischen Latein mit 600 Jahren. Die " Geburtstagsurkunde " dieser römischen Landessprachen war der Reiseveranstalter im Jahr 813, bei dem man beschloss, Vorträge in populärer Landessprache zu halten, da die Religionsangehörigen kein Latein mehr verstanden. Im Ostro, wo im sechsten Jh. noch in der Regierung und beim Militär Latein gesprochen wurde, war Latein im Anfang des siebten Jh. völlig außer Betrieb und wurde durch Griechisch abgelöst.

Mit Karl dem Großen und seinem Ratgeber Alkuin erlebt das Lateinische jedoch eine Neugeburt. Mit einem Dekret von 789 wurden alle Abteien und Bistümer des Imperiums aufgefordert, Waldorfschulen zu betreiben, in denen Latein unterrichtete. Schon bald entstehen neue lateinamerikanische Literaturwerke, wie z. B. Hards Biographie von Charles Vita Karoli Magni, die sich in Sprache und Inhalt an alten Modellen, vor allem Sueton, ausrichtet.

Zu den weiteren lateinischen Schriftstellern des Mittelalters gehören unter anderem die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Belderich von Burgueil und Krotsvitha von Gandersheim. Das Latein als "tote" Fachsprache hat sich auch im Hochmittelalter nicht nennenswert verändert. Doch der Wortschatz wuchs weiter, und es kamen immer häufiger vereinfachte Formulierungen im Grammatikbereich zum Einsatz, wie z.B. der durch die Quode eingeführte Objekttheorem anstelle des Klassikers (und gleichzeitig noch immer üblichen) Accusativus cum infinitivo.

Oft wurden die Mengen der Lateinsilben ignoriert, so dass Gedichte mit der heute gebräuchlichen Betonung verfasst wurden, wie z.B. viele Songs aus der Kollektion der Carmina Burana. Jahrhunderts wurde das /c/ vor /e/ und /i/ als Zischlaute ausgesprochen (was es bisher nicht auf Latein gab), und zugleich wurde die Betonung von /ti/ als /zj/ verbreitet, wie sie heute noch in deutschsprachigen Fremdsprachen wie z. B.'Reaktion' gebräuchlich ist.

Das Latein als Bildungssprache gewann im Mittleren Osten auch in vielen Teilen Europas an Gewicht, die außerhalb des ehemaligen Kaiserreichs liegen, d.h. nie lateinisch gesprochen worden waren. Dort trat sie mit der Christenheit ein, denn sie war die Landessprache der Gemeinde, der Hl. Messen und des thematischen Vortrags. In den seit dem XIII. Jh. entstandenen west-, nord- und mitteleuropäischen Hochschulen war Latein die Kommunikations- und Wissenschaftssprache par excellence.

Auf diese Weise verfasste der wichtigste Schriftsteller des Hohen Mittelalters, Thomas Aquin, Latein, der jedoch, da es für die Schullehre charakteristisch war, von den späten Geisteswissenschaftlern als starr und trocknend empfunden wurde: je nach Sprache: Das Lateinische beherrschte das Druckwort im XVI. Jh.. Grundsätzlich für die Benennung in der Zoologie: Eine Neubelebung der romanischen Schrift war das erste Anliegen des Renaissance-Humanismus, der in Italien mit Francesco Petrarca und Giovanni Boccaccio seinen Anfang nahm.

Ebenfalls im Norden der Alpen wurde Cicero bald wieder als Modell in der Verwendung des Lateins imitiert. Insbesondere der Rotterdamer Künstler Ergasmus kam dem alten Modell mit seinem edlen Latein sehr nahe. Christoph Kolumbus machte die Erforschung der Neuen Welten in ganz Europa bekannt durch den Lateinbuchstaben De insulis nauper erfinder.

Die Reform und die Gegensätzlichkeit der Reform unterstützten das Latein. Für das neue evangelische Gymnasium schrieb Luthers Freundin Philipp Melanchthon Schulbücher und Curricula, deren Hauptziel eine erfolgreiche Lateinbeherrschung war. Das Gleiche gilt für die Jesuitenschulen, die auch die einfachen Menschen mit ihren lateinamerikanischen Schulbühnen inspirierten. Seit 1658 lernen Kinder seit jeher Latein mit dem sinnlichen Piktogramm Orbius sinnlich, dem bekannten deutsch- lateinamerikanischen Bildband des großen Erziehers Johann Amos Comenius.

Durch die Stärkung der Landessprachen seit dem XVII. Jh. verlor das Latein mehr und mehr an Bedeutung. 1681 erschien in Deutschland zum ersten Mal mehr deutschsprachige als lateinamerikanische Bände. Lateinamerikanische Literatur wie der 1741 veröffentlichte gleichnamige Literaturroman Nikolai Klimii meer sub terraneum von Ludvig Holberg aus Dänemark war heute die Ausnahmen.

Das Lateinische bleibt jedoch als länderübergreifendes Kommunikationsmittel in den Wiss: Es ist ein wichtiger Bestandteil der Wissenschaft: Die wegweisenden Astronomieergebnisse von Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler und Galilei wurden auf Latein publiziert, und Isaac Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematica erschienen 1687 auf Latein. Seine Disquisitions-Arithmetikae ( "Disquisitiones Arithmeticae", Latein für zahlen-theoretische Untersuchungen) verfasste Carl Friedrich Gauss 1798 im Alter von nur 21 Jahren, die am Sonntagabend am Sonntagabend 1801 in Leipzig publiziert wurden.

Bekannt wurde der Denker René Descartes mit seinem Spruch Cogito ergosumme aus seinen 1644 veröffentlichten Principia-Philosophien, und Arthur Schopenhauer schrieb 1830 seine Theorie der Colorum-Physiologie in Latein. Noch heute wird die vom Schweden Carl von Linné 1735 in seiner System Naturae erfundene Methodik zur Klassifizierung von Lebewesen in lateinischer Sprache verwendet.

Latein hat seit der Preussischen Schulreform durch Wilhelm von Humboldt eine wichtige Bedeutung an den geisteswissenschaftlichen Oberschulen. Humboldt zufolge sollten die althergebrachten Fremdsprachen dem Zweck einer allgemeinen menschlichen Bildung nachkommen. Nur unter Wilhelm II. wurden der lateinamerikanische Abitur-Aufsatz und die orale Lateinprüfung an dt. Oberschulen aufgehoben. Der lateinamerikanische Unterricht in den dt. Hochschulen florierte nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso wie in den neuen Ländern nach dem Zerfall der DDR.

Das Latein wird im angelsächsischen Sprachraum vor allem an Oberschulen und allgemeinbildenden Schulen unterrichtet. Rund ein Dritteln aller Schülerinnen und Schüler in Österreich und Deutschland lernen inzwischen Latein als erste, zweite oder dritte Sprache. Latein wird als erste fremde Sprache in der Schweiz und vor allem am geisteswissenschaftlichen Fachgymnasium vermittelt. Latein kann in der Schweiz bereits als freies Fach auf der Pflichtschule der unteren Sekundarstufe erworben werden.

Ungeachtet einer kritischen Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen des schulischen Latinounterrichts nimmt die Anzahl der Jugendlichen, die Latein als Unterrichtssprache wählen, in Deutschland seit zehn Jahren deutlich zu. Als Begründung werden die guten Ergebnisse des humanistischen Gymnasiums in staatlichen und int. Pädagogischen Prüfungen, eine klare Erneuerung des lateinischen Unterrichts und der dazugehörigen Lehrbücher oder das generell große altertumliche Engagement zitiert.

Latein kann an vielen Hochschulen gelernt werden. Zunehmend werden an Hochschulen Professuren mit den Schwerpunkten Latein im Mittleren und Latein in der Moderne geschaffen. An einigen Orten werden auch Vorträge oder andere Events in Latein gehalten. In einigen anderen Kursen sind Latein- oder Latinakenntnisse erforderlich, vor allem in vielen Geisteswissenschaften.

Auch das Latein als "Universitätssprache" hatte in früherer Zeit einen großen Einfluß auf die Jungensprache, was sich auch heute noch in der sprachlichen Verwendung der Studentenvereine wiederspiegelt. Ausnahmeregelungen gibt es nur bei Einzelveranstaltungen, die absichtlich auf Lateinisch ablaufen. Seit 1998 gibt es beispielsweise im AMV Waltharia Frankfurt jedes Jahr eine so genanntes "Latin Pub" im Südsächsischen Verein, in dem Latein die einzige erlaubte Landessprache ist und sich nicht nur auf Schülerlieder, sondern auch auf alle gesprochenen Beiträge auswirkt.

Latein als Fremdsprache ist aus dem allgemeinen Studentenumfeld völlig ausgetreten. 5 Bei der deutschsprachigen Radioredaktion des Vatikans werden seit Anfang 2004 auch lateinische Sprachen verbreitet. Das Erfurter Unternehmen F.R.E.I. hat seit Juni 2015 eine wöchentlich stattfindende Latein-Show namens Erfordia Latina im Sender. 7 Die Fernsehstation 3sat hat am 24. September 2008 eine Episode der Kultzeit in Latein ausgestrahlt.

Nicht nur viele lateinamerikanische Schriften und die dazugehörige Zweitliteratur sind im Netz ersichtlich. Im Internetforum wie Grex Latine Floquentium oder E-Latein-Chat kommunizierten die Beteiligten aus unterschiedlichen Nationen auf Latein, und im Sommer 2009 wurde gar eine Lateinversion von Facebooks aufgesetzt. Latein kommt in der antiken Kirchenmusik besonders oft vor, vor allem im konfessionellen Bereich, da die hier vertont werdenden Werke (z.B. liturgische und biblische Texte) bis zur Jahrhundertmitte vor allem in Latein waren.

Neben Lateinversionen von bekannten Popsongs werden auch neue Lieder direkt auf Latein geschrieben, wie zum Beispiel O Caritas von Cat Stevens oder Cursum Perficio von Rom Ryan, eingesungen von Enya. Es werden immer wieder Werke ins lateinische übertragen. So veröffentlichte Nikolaus Groß 2004 im Brüssler Verlagshaus von "Fundatio Melissa", einem supranationalen Verband für die Betreuung des mündlichen Latinums, eine vollständig lateinisierte Version von Patrick Süskinds The Perfume.

Im Jahr 2003 wurde der erste Teil der Harry-Potter-Bücher von Joanne K. Rowling auf Latein veröffentlicht (Harrius Potter et Philosophi Lapis). Es gibt auch viele andere Interpretationen von "klassischen" Werken ins Lateinische, wie Karl Mays Winnetou III. oder The Little Prince (Regulus) von Antoine de Saint-Exupéry. Auch die Lateinversion der Comics von Asterix des deutschen Altphilologen Karl-Heinz von Rothenburg (Rubricastellanus) ist sehr populär.

Seit 1994 verbreitet die Österreichische Zeitung Kurier jeden Donnerstag neugierige Nachrichten aus aller Herren Länder (Nuntii Latini) von Wolfram Kautzky auf Latein. 1986 übersetzt Tutomo Beijing im Namen der finnischen Landesregierung das nationale Epos Kalevala ins lateinische. 1976 gründete Paul VI. die Latinitas-Stiftung für die Kultivierung und Entwicklung der romanischen Schrift, die sich um eine dem modernen Sprachgebrauch angemessene romanische Schrift bemühen soll.

Neben einer Fachzeitschrift publiziert sie das Lexicon recentlyis Latinitatis, das Neulateinlexikon, das in seiner jüngsten Revision im Jahr 2004 mit rund 50000 neuen Fachbegriffen aufkam. Darunter das Lateinwort für "Computer" Instrumentalcomputer-Institut. "Der erste Teil wird von den Belgiern bewohnt, der zweite von den Aquitanern und der dritte von einem Stamm, der in seiner eigenen Landessprache Celts genannt wird, in unserer Landessprache Gauls.

Diese sind alle unterschiedlich in Bezug auf die jeweilige Landessprache, die Lebensgewohnheiten und die Gesetze. Die Diversifikation des Lateinischen, 200 vor Christus - 600 nach Christus Cambridge University Press, Cambridge 2007 Georg Capellanus (Pseudonym von Eduard Johnson): Das Lateinische Sie ? Modernes Gespräch in Latein. Tore Janson: Latein, Bonn 1990, ISBN 3-427-47056-3.

Der Erfolg einer Fremdsprache. Latein. Jahrgang 6, Freiburg 1997, Ausgabe 660-661 Jürgen Leonhardt: Latein, Weltsprachengeschichte. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-56898-5 Friedrich Maier: Warum Latein? Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-018565-0. Jules Marouzeau: The Latin. dtv, München 1969. Johannes Müller-Lancé: Latein für Romatiologen. Deutschsprachige translation: The Latin language.

Willfried Stroh: Latein als Weltklasse. H. Beck, München 2006, S. 185-201 S. Wilhelm Stroh: Latein ist gestorben, es lebe das Latein! Eine kleine Erzählung über eine großartige Ausdrucksweise. Liste, Berlin 2007, ISBN 978-3-471-78829-5 Karl-Wilhelm Weeber: Mit Latein am Ende? Hochsprung Hans-Joachim Glücklich, Lateinkurs. Dozent und Methodiker, Wandenhoeck & Reinrecht, Göttingen 1978, 2nd edition 1993, S. 221. Hochsprung ? Wilhelm Stroh: Latein ist gestorben, es lebe latein!

Eine kleine Erzählung über eine großartige Ausdrucksweise. Im: Foren Classicum 2/2008, S. 87. Springen Sie auf die Seite ? Nachricht über die Veröffentlichung von lateinamerikanischen Sendungen auf der Homepage des Senders. Besuchen Sie Nachrichten von Radiosender Vaticana auf ? in Latein.

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