Legasteniker

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Dyslexie: Wenn das Gehirn die Briefe vermischt, weißt du. Obwohl es noch viel zu entwirren gibt und viele unterschiedliche Ansätze, sind sich die Wissenschaftler einig: Lese- und Rechtschreibschwächen lassen sich nicht durch eine verzögerte Entfaltung von kognitiven Kompetenzen wie Erinnerung, Zuwendung, Urteil oder Nachdenken erklären. Dyslexie hat nichts mit einem Mangel an Intellekt zu tun.

Es kommt in allen sozialen Schichten vor und hat eine angeborene Erkrankung. Aktuell unterscheidet die Forschung auf der ganzen Welt drei Manifestationen von Dyslexie. Es wurde ein engmaschiger Bezug zwischen Lese- und Spracherwerb nachweisbar. Bei Kindern, bei denen später legasthenische Erkrankungen festgestellt werden, gibt es in der Regel Schwierigkeiten beim Verstellen oder Unterrichten der Silben im Vorschulalter. Es mangelt ihnen an dem sogenannten phonologischen Bewußtsein - der Möglichkeit, Geräusche richtig zu erkennen und zu erkennen.

Das Vermögen von Kindern, individuelle Klänge zu erkennen und dieses Wissen gezielt zu nützen, wird als solches bezeichnet. Rund zwei Dritteln der an einer Lese- und Rechtschreibstörung erkrankten Kindern ist bereits im vorschulischen Alter oder zum Einschulungszeitpunkt durch Schwachstellen im sprachlichen Bewusstsein zu erkennen. Dennoch sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach wie vor vom Erfolg der bestehenden Therapieverfahren enttaeuscht.

Immer klarer wird, dass Patienten nur dann effektiv therapiert werden können, wenn die biologisch bedingten Gründe für Dyslexie identifiziert werden. "Es geht darum, herauszufinden, was die exakte wissenschaftliche Begründung für Dyslexie ist. Denn wenn ich weiß, was die Erbursache ist, dann entwickele ich mein Wissen weiter und begreife, was im Hirn passiert, dann habe ich die besten Vorraussetzungen, um mit diesem Wissen die bestmögliche Versorgung und Behandlung von Kinder mit Dyslexie zu erlernen.

"Albert Einstein Der Mediziner steckt am Tag seines jetzigen Geburtstages am 17. Mai 1951 die Sprache heraus - der Friedensnobelpreisträger war dyslexisch. Je nach Art der Klangkultur liegt die Dyslexie in verschiedenen Gehirnregionen. Für chinesische Menschen, die Buchstaben schreiben, liegt das Problem in anderen Hirnarealen als für Menschen, die mit alphanumerischen Zeichen auskommen.

Kernspinanalysen und Magnetresonanztomographie haben gezeigt, dass sich einige Vorgänge im Hirn von Dyslexika von denen bei Menschen unterscheiden, die normalerweise lesend und schreibend sind. Die Wissenschaftler sind davon Ã?berzeugt, dass es noch nicht gelungen ist, die grundliegenden GrÃ?nde fÃ?r diese Differenzen herauszufinden, aber dass dies genau die Voraussetzung fÃ?r eine gute Behandlungspraxis ist.

Erst wenn sie die biologische und genetische Ursache entziffern, können sie geeignete und effektive Therapieansätze ausarbeiten. Frauen mögen es in der Regel, viel zu lernen und zu lernen. Man vermutet, dass diese modifizierten Genen, die so genannten Kandidatinnengene, krankmachen. Bei der frühzeitigen Gehirnentwicklung sind die für Dyslexie verantwortlichen Moleküle wichtig.

Es ist jedoch noch nicht bewiesen, dass sie die eigentliche Grundursache für eine Lese- und Rechtschreibschwäche sind. Bis jetzt wurde festgestellt, dass es auf dem Genom 6 Kandidatinnen-Gene gibt, die beeinflussen, wie jemand schreibt und liest. Noch wissen die Wissenschaftler jedoch nicht ganz so recht, was sie beeinflussen, sei es in der Phonetik, Orthographie, im Erinnerungsvermögen oder in der Sprachen.

Allen diesen Genen ist gemein, dass sie in der Frühphase der Gehirnentwicklung tätig sind und dass sie alle die Entwicklung des neuronalen Netzwerks im Hirn mitbestimmen. Jetzt müssen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nachweisen, dass diese geänderten Moleküle das Leben im Lese- und Schreibvermögen wirklich prägen. Gerd Schulte-Körne, Dyslexieforscher und Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in München, hebt hervor, dass "das Dilemma darin besteht, dass der Anteil eines einzigen Genes an der Begründung einer so vielschichtigen Befähigung wie des Lesens und Schreibens unendlich klein ist.

Dyslexie ist ein globales PhÃ?nomen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind auf der Suche nach den "schuldigen" oder "schuldigen" Arzneimitteln bei Menschen, die an Dyslexie kranke, und gruppieren diese mit einer groÃ?en Population, die nicht darunter lehnt.

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