Legasthenie Attest für Erwachsene

Dyslexie-Zertifikat für Erwachsene

Gründe (Übersicht: Grimm T: Genetik der Legasthenie. und/oder Diagnose zum Nachweis von LRS/"Legasthenie"). Berater: Legasthenie im Erwachsensein Die EDA ( "European Laylexia Association") schätzt, dass rund 30 Mio. Europäerinnen und Europäer Schwierigkeiten beim Rechnen und Verstehen haben. Alle Problemstellungen sind hier sehr überschlägig aufbereitet.

Zwischen familiären (Legasthenie) und akquirierten (LRS) Lese- und Schreibproblemen gibt es sehr große Abstände. Im internationalen Vergleich gibt es jedoch keinen wirklichen Unterschied zwischen den beiden Problemfeldern, da sie nur als Legasthenie bezeichnet werden (seit 1940).

Bislang ist in der Wissenschaft viel passiert, aber es gibt keinen echten Einvernehmen darüber, wie man diese Probleme einordnen kann. Denn man hat sich weniger mit den Gründen und Folgen auseinandergesetzt und gerade nur die Beschwerden im Allgemeinen zusammengefasst. Deshalb sind alle Ansätze zum Misserfolg verdammt, weil man die Gründe und Folgen an den verkehrten Orten findet, weil sie nicht immer mit einer Lernschwäche oder mit psychischen Störungen zu rechtfertigen sind.

Über die Trennung zwischen Problemen beim Rechnen und Rechnen gibt es bis heute keinen Einigkeit. Die Psychologin Paul Ranschburg entwickelte den Terminus Legasthenie, der jedoch auf einem erhöhten Maß an dauerhafter mentaler Retardierung beruhte. Deshalb besuchten viele Betreffende eine Spezialschule für Lernbedürftige, diese Begriffsbestimmung ist auch heute noch gültig, und warum diese Problematik immer noch einen übertriebenen medizinisch-psychologischen Zugang hat.

Für die meisten Verfahren war dies die Basis für die Lehrtherapie dieser beschriebenen Störungen. Deshalb gibt es zahllose Unterstützungsansätze, die für Hilfesuchende nicht durchführbar sind. Die schweizerische Diplompsychologin Dr. Maria Lindner widersprach in den 1950er Jahren den Ansichten von Ranschburg und plädierte für eine reguläre Schulbildung von legasthenen Schülern, während derer die Kinder quasi in die schulische Umgebung miteinbezogen wurden.

Anschließend ging man wieder große Schritten zurück, man nannte die Problematik der Lern- und Teilleistungsstörungen und betonte ohne Differenzierung der Gründe und Auswirkungen übertrieben den medizinisch-psychologischen Teil. Aus dem der Bundesverein Legasthenie und DSkalkulie e. V. ist. Gewiss war die Begriffsbestimmung von Ranschburg noch bekannt, da viele der Betroffenen an eine Förderschule oder in eine LRS-Klasse gekommen sind.

Bis heute hat sich von Seiten des Staates nichts zum Besseren gewendet, das haben wir selbst erfahren und in der Praxisarbeit vieler Betroffener im Erwachsensein beobachtet. Als familieninduzierte Erkrankung, die auf vielfältige Weise vorkommen kann, ist eine echte Legasthenie seit jeher vorhanden. Auch unsere Kulturentwicklung in den vergangenen 250 Jahren, in denen Lese- und Schreibkultur immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, hat eine große Bedeutung erlangt.

Zweifellos kann es zu Problemen der Differenzierung kommen, die eine Lernschwäche verkomplizieren können. Deshalb ist es notwendig, zwischen den Problemen zu differenzieren, um den Betreffenden überhaupt behilflich sein zu können. Deshalb sind die Schwierigkeiten beim Rechnen und Rechnen nicht die gleichen! Aus diesem Grund können die Gründe nicht durch einen LRS-Test in der Erwachsenendiagnostik identifiziert werden, sondern durch jahrelange interdisziplinäre Erfahrung, um die tatsächlichen Gründe zu identifizieren.

In den meisten Fällen haben Jugendliche bereits viel in ihrem Alltag erfahren, eine Spezialschule oder eine LRS-Klasse besucht oder sich auf andere Weise durch die schulische Karriere getrieben. Dadurch haben sich die Schwierigkeiten nicht verringert. Die Gründe dafür liegen sicher in der mangelnden frühzeitigen Differenzierung der Diagnose und der umfangreichen Unterstützung. Deshalb sind die Beschwerden der Großen sehr verschieden, viele von ihnen entwickeln im Lauf der Zeit psychische Erkrankungen, weil die Ursache des Leidens nicht präziser erfasst wurde.

Mit einer differenzierten Diagnose können diese Folgeerkrankungen verhindert werden, denn Legasthenie führt sehr häufig zu psychischen Problemen im Kindesalter. Erst auf lange Sicht kommen die Schwierigkeiten hinzu und decken die wahren Gründe ab. Bei Erwachsenen mit Legasthenie gibt es noch die Chance, die Problematik des Lesens und Schreibens in den Griff mitzunehmen.

Die Legasthenie ist kein unüberwindliches Böse, aber man kann sich überlegen, entweder man kann nur Verkehrsschilder auslesen oder man könnte auch später noch Autor werden. Wenn man die Problematik einmal verstanden hat, hat man gute Aussichten, die Problematik auch im höheren Lebensalter zu bewältigen, was auf die Motivierung zurückzuführen ist, sich dem Themenbereich zu zuwenden.

Obwohl es für einen Jugendlichen viel schwieriger ist, ist es mit viel Courage und Unterstützung möglich, ein eigenes Lebensgefühl wie alle anderen zu haben. Das ist nicht die Klugheit, aber wir erlernen, auf eine andere Weise zu studieren und zu beschreiben. Sicheres Lese- und Buchstabentraining bringen wenig, aber die Stärkung der gesamten Person ist für die ganzheitliche Betreuung viel bedeutender.

Einige von ihnen haben auch Kenntnisse, insbesondere im linguistischen Bereich, warum sollten sie nicht erlernen, ihre Ideen auf ein Stück Papier zu schreiben oder Bücher zu studieren, die dir gefallen? Der Legasthene wird seine Lernfreude wiederfinden, wenn er durch seine eigenen Bedürfnisse befördert wird.

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