Legasthenie Häufigkeit

Dyslexie-Frequenz

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. Fragen zur Definition, Diagnose, Häufigkeit, Verlauf und Ursachen von Legasthenie. Informationen über die Häufigkeit von LRS sind. Was ist die Prävalenz von Legasthenie?

Frequenz eines bestimmten Merkmals zu einem bestimmten Zeitpunkt.

legasthenische Häufigkeit von Legasthenie

Das Prävalenzniveau ist in der Heilkunde die Zahl der Fälle einer Krankheit oder die Häufigkeit eines gewissen Kennzeichens zu einem gewissen Zeitpunk. Die Häufigkeit ist die Zahl der Patienten oder die Häufigkeit eines Kennzeichens im Vergleich zur Zahl der betrachteten Menschen (aus Pschyrembel, Ausgabe 258.).

Es ist anzunehmen, dass etwa 5 Prozentpunkte der Kleinkinder an Legasthenie leiden. Jungs sind öfter von Legasthenie erkrankt. Bei Legasthenie sind die gemeldeten Prävalenzraten von Studien zu Studien sehr verschieden. Es geht um: die anders angewandten Anforderungen an die erforderliche Abweichung zwischen Geheimhaltungstest und Lese- oder Rechtschreibprüfung.

Dies kann zwischen 1 und 2 Normabweichungen betragen. Die jeweiligen Prüfungen. Manche Lese- und Rechtschreibprüfungen, aber auch intelligente Prüfungen sind etwas einfacher (oder härter), was dann zu verschiedenen Frequenzen schlechterer Testergebnisse auftritt. Im Lebensalter der Testpersonen. Natürlich haben die Diagnosekriterien für Legasthenie und die angewandten Verfahren, die sich in ihrer Schwere voneinander abheben, einen großen Einfluß auf die aufgezeichnete Häufigkeit der Legasthenie.

Wenn beispielsweise das sehr strikte Rechtschreibkriterium von 2 Normabweichungen unter dem Durchschnitt eines Rechtschreibtests angewendet wird (die Schreibleistung des Babys muss 2 Normabweichungen unter dem Durchschnitt liegen), werden weniger Kinder mit Legasthenie infiziert als wenn die Normabweichung auf 1,5 gesenkt wird. Darüber hinaus hängt es natürlich auch von den verwendeten Prüfungen ab, die sich oft in ihren Resultaten voneinander ab, obwohl sie das selbe sind.

Eßer ( "1991") geht von einer Häufigkeit von 2 bis 4% bei Lese- und Rechtschreibstörungen nach schärferen Gesichtspunkten aus. Die beiden Unternehmen warningke und Schulte-Körne (2008) gehen von einer Frequenz von bis zu 5% aus. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Jahr 1997 betonen, dass etwa 1% der Bevölkerung besonders starke dyslexische Symptome hat.

Als Kriterium stellten die Firmen Eßer ( "Esser") und Eßer und Schmidt ("Esser und Schmidt") fest, dass die störende Schreibleistung in der Rechtschreibung in der Regel 1½ Normabweichungen unter dem Altersmittelwert liegt und dass das Denkvermögen, das durch einen intelligenten Test gemessen wird, in der Regel 1½ Normabweichung über der Schwächephase liegt. Basierend auf diesen Merkmalen findet man eine Gesamtzahl von 5,6% Kindern, die die Voraussetzungen für Lese- und Rechtschreibstörungen sowie vereinzelte Rechtschreibstörungen nachkommen.

Laut Warke ( "2005") sind 8 bis 12% der psychiatrischen Kinder- und Jugendanstalten von Legasthenie erkrankt.

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