Legasthenie Intelligenz

Lese- und Legasthenie-Intelligenz

Legasthenie besteht trotz normaler oder überdurchschnittlicher Intelligenz und trotz normalen Familien- und Schulunterrichts. Dyslexie ist kein Maß für Intelligenz. Lese- und Rechtschreibschwächen mit mindestens durchschnittlicher Intelligenz. Lese- und Rechtschreibschwäche und Begabung Die Thematik Begabung und Legasthenie ist auch heute noch ein wenig beachteter Bereich, denn die frühere Dyslexieforschung befasst sich vor allem mit den Defekten von Dyslexiepatienten. Allerdings gibt es einige Hinweise und Hinweise auf sehr talentierte Menschen mit Legasthenie.

Albert-Einstein ist nur einer von vielen talentierten Dyslexikern, die eine Schwachstelle im Lese- und Schreibvermögen und, wie bei Einstein, eine Schwachstelle in der Arithmetik haben - aber dennoch in vielen Bereichen große Talente hatten.

Wir haben in den vergangenen Jahren unserer Tätigkeit immer wieder Protegés kennengelernt, die sehr talentierte Studenten sind. Die Thematik der Begabung ist sehr vielfältig. Unglücklicherweise können sich viele Menschen nicht ausmalen, wie legasthenische Menschen Lese- und Schreibschwierigkeiten haben können und dennoch in anderen Bereichen, die nichts mit diesen kulturellen Techniken zu tun haben, besonders talentiert sind.

Wir wissen aus der Biographie von Albert Einstein, dass er sich alle Thesen bildlich vorstelle. Schon in seiner Jugend hatte er Schwierigkeiten mit der Lektüre, dem Schrifttum und auch der Arithmetik - was für viele in der modernen Welt kein echtes Zeichen für ein besonderes Talent ist. Es wird besonders schwer, wenn Sie Studenten mit Legasthenie und Begabungen unterstützen wollen.

Ein differenzierter Nachweis von Legasthenie in Verbindung mit Begabung ist nahezu unmöglich, da das Bildungswesen einen Intelligenzquotienten von mind. 130 für Begabung fordert, so dass Legastheniker eine "Förderung der Exzellenz" erlangt. Deshalb ist es schwierig, von hoher Intelligenz als dem Potential für hervorragende Leistungen in dieser Definition im Bildungswesen zu reden.

Und Ziegler weiter: "Dienstleistungen können mit früheren Dienstleistungen viel besser vorhergesagt werden. Dennoch ist eine leistungsbezogene Deutung von Begabung keine gute Begründung, da sie gegen das Grundprinzip der wissenschaftlichen Theorie verstößt, dass Erklärungsansätze auf einer allgemeingültigeren Stufe sein müssen als die zu erklärenden Erscheinungen. Dies bedeutet, dass, wenn Einstein oder andere talentierte Dyslexiker mittels eines IQ-Tests beurteilt werden sollten, nur die festen Quoten bestimmt werden würden, diese aber nur bedingt die tatsächlichen Möglichkeiten dieser Menschen wiedergeben können.

Betrachtet man Einsteins Errungenschaften im Verlauf seiner Entwicklungsgeschichte, wird deutlich, dass er ein Dyslexiker und wohl auch ein Dyskalkulist mit einer hohen Gabe war. Ganz ähnlich wissen wir aus unseren Lebensgeschichten, dass viele Tests meistens Fehlurteile über echte Fertigkeiten waren. Ausgehend von unseren praktischen Erkenntnissen wissen wir, dass es viele Dyslexiker gibt, die nicht als hervorragende Leistungsträger anerkannt wurden, weil nur ihre "Schwäche" beim Testen berücksichtigt wurde.

Wir wissen aus der Intelligenz-Forschung, dass normierte Intelligenztests für die Durchschnittspopulation so weit wie möglich korrekt vorhergesagt werden können. Wenn die Testpersonen jedoch über spezielle Fertigkeiten oder Schwachstellen (Legasthenie, Dyskalkulie) verfügen, kommt es zwangsläufig zu Fehlurteilen. Bei einem 13-jährigen Kind wurde ein Intelligenzquotient von etwa 135 durch das Sächsische Bildungsamt nachgewiesen. Nunmehr kam es jedoch vor, dass dieser Student große Lese- und Schreibprobleme hatte und bereits Sekundärbegleitsymptome, wie z.B. die Angst vor dem Versagen, hatte.

Darüber hinaus war der Misstrauen gegenüber einem LRS immer offensichtlich, so dass der Bericht feststellte, dass dieser Student wahrscheinlich eine Lese- und Rechtschreibschwäche hatte. Bei unseren Tests stellte sich heraus, dass der junge Dyslektiker eine hohe Begabung hatte. Weil die Probleme in der Gastfamilie liegen, ist sein Familienvater auch legasthenisch mit einem Universitätsabschluss. Dennoch wurde der Student vollkommen verkannt.

An diesem Gymnasium für begabte Kinder hat er versagt, weil die Forderungen des Erlernens mehrerer Sprachen und die vielen schriftlichen Arbeiten ihn zum völligen Vernichtungs..... Doch jetzt musst du dich fragen, ob der Student noch hoch begabt ist? Seine Legasthenie macht ihn aus unserer Perspektive auch zu einem hochbegabten Menschen, der in der Bildung schlichtweg nicht richtig bewertet wurde - weil die IQ-Messung den Studenten nicht richtig bewertet hat.

Im Falle von Pupillen mit genetischer Legasthenie ist es sehr oft der Fall, dass die wahren Errungenschaften im Bildungswesen nicht richtig bewertet werden, was mit dem spongiösen Begriff LRS in Verbindung steht, der alle Schwachstellen, ob erlangt ( "LRS") oder prädisponiert ("Dyslexie"), aufzeigt. Uns sind viele Beispiele bekannt, in denen Studenten nicht richtig bewertet wurden, so dass sie sich nicht nach ihrem aktuellen Schulabschluss weiterentwickeln konnten.

Wenn die Jugendlichen dann in einigen Gebieten besonders talentiert sind und in anderen Gebieten Lernschwierigkeiten haben, werden sie sehr oft nicht in ihren Begabungen ermutigt.

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