Legasthenie österreich

Dyslexie Österreich

Die Legasthenie ist eine so genannte "Teilleistungsstörung", die in verschiedenen Schweregraden auftreten kann. Rechenschwäche Dyslexia y Dyscalculia sind Erkrankungen, die den Anforderungen des ICD-10 entsprechen. Im Falle einer isolierten Erkrankung liegt der Schwerpunkt auf einer intensiven Unterstützung (Praxis), die von (Heil-)Pädagogen oder Schulpsychologen innerhalb der Schule und von außerbetrieblichen Erziehungsberechtigten geleistet werden sollte. Vorraussetzung für eine zielgerichtete Förderung/Behandlung ist eine Differenzierung der Ursachen für die partielle Leistungsschwäche. Diese Diagnose sollte nur von einem mit der Erkrankung vertrauten Kinder- und Jugendlichenpsychiater oder Therapeuten gestellt werden.

Im Falle von Komorbidstörungen (Angst, Depressionen, ADHS, auditorische Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, motorische Funktionsstörungen, hyperkinetische Syndrome, etc.), die einer ärztlichen Behandlung bedürfen, sollten Heilberufe konsultiert werden, wofür das Vorhandensein einer ausgeprägten Sachkenntnis auf dem jeweiligen Gebiet sowie im Umgangs mit Alterungsproblemen von Neugeborenen und Neugeborenen von Schulkindern von Vorteil ist. Nach dem ASVG können Ärzte, Logopäden, Ergotherapeuten, Psychotherapeuten (medizinische Behandlung) und Klinikpsychologen (Diagnose) in Österreich auf Rechnung der Krankenkasse arbeiten.

Ausbilder für Legasthenie oder Dyskalkulie sind im ALVG nicht aufgeführt und verfügen nicht über ein offizielles berufliches Profil oder eine Berufsordnung. Sind für die Bilder der comorbiden Störung Diagnose- und Behandlungsrichtlinien verfügbar, sollten diese beachtet werden. Im Rahmen des Berichts wurden Evidenz-basierte Handlungsempfehlungen für Angehörige der medizinischen Berufe und Erzieher ausfÃ??hrlich vorgestellt.

Förderprioritäten: Legasthenie

Die Legasthenie ist eine so genannter "Teilleistungsstörung", die in verschiedenen Schweregraden auftauchen kann. Dyslexie ist der Name für Schwachstellen beim Lernen von Texten, Schriften und Rechtschreibung, die nicht auf eine generelle Störung der psychischen Leistungsfähigkeit oder auf unzureichenden Lehrbetrieb zurückzuführen sind. Eine Legasthenie ist weniger durch anfängliche Schwierigkeiten beim Erwerben einer schriftlichen Sprache gekennzeichnet als durch eine Abweichung zwischen dieser Errungenschaft und den meisten anderen Lern- und Leistungsangeboten sowie durch das Fortbestehen partieller Lernschwierigkeiten auch nach Verbesserungen in der Lektüre und Rechtschreibung.

Aufgrund der Schreibweise werden die Möglichkeiten von Legasthenikern manchmal unterbewertet, so dass die Entscheidung über die Schulkarriere immer sorgfältig überprüft werden muss. Die Lese- und Rechtschreibschwäche kann auch mit partiellen Leistungsschwächen der Wahrnehmungsfähigkeit, motorischen Fertigkeiten (Bewegungs- und Koordinationsstörungen), lateraler Dominanz und/oder Beeinträchtigung des Fremdsprachenerwerbs einhergehen. Ein unbedachter, unbehandelter oder unprofessionell behandelter Legastheniker hat oft zur Folge, dass das Versagen in der schulischen Ausbildung auf andere Bereiche des Lernens ausgedehnt wird und kann auch das Selbstwertgefühl, die sozialen Verhältnisse sowie das Arbeits- und Leistungs-verhalten beeinflussen.

Zur Minimierung der Folgen von teilweisen Lernschwierigkeiten beim Erwerb der geschriebenen Sprache und zur Bekämpfung von ausgeprägter und verfestigter Legasthenie sind Massnahmen in der Gastfamilie, in der schulischen und außerschulischen Ausbildung notwendig. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultus hat eine eigene Verordnung (RS Nr. 32/2001, GZ 36.200/38-SLV/2001) zum Thema "Leistungsbeurteilung bei Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) oder Dyslexie" erlassen.

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