Legasthenie test kind

Dyslexie-Testkind

Dyslexietest basierend auf wissenschaftlich fundierter Arbeit, um festzustellen, ob das untersuchte Kind eine Dyslexie hat oder nicht. Aus dem Vergleich mit der klassischen Legasthenie-Diagnostik wird ein Test. Wann ist es möglich, Legasthenie zu diagnostizieren? Dyslexie, LRS und Begabung.

Früher Test auf Legasthenie bei Vorschulkindern

Das Fehlen von Lese- und Schreibfähigkeit belasten Kind und Familie und führen zu schulischen und darüber hinausgehenden Nachteilen. Aber dann haben die Kleinen und Kleinen bereits eine lange Geschichte des Leidens hinter sich. Es wäre daher sinnvoll, Legasthenie so frühzeitig wie möglich zu entdecken. So soll das Risikopotenzial für Legasthenie bereits im Alter von drei bis vier Jahren prognostiziert werden.

"Damit wäre es möglich, die eventuellen Beschwerden von gefährdeten Kindern mit angemessenen Mitteln zu lindern oder gar zu verhindern", sagt Jens Brauer, einer der am Max-Planck-Institut tätigen Naturwissenschaftler. Bereits vor einigen Jahren entdeckten die Forschenden, dass im Genom von Dyslexika häufig gewisse Variationen bestimmter Genen vorzufinden sind. Für die Auswertung der Gendaten sind die Fraunhofer-Forscherinnen und-Forscher unter anderem Holger Kirsten und Arndt Wilcke verantwortlich.

Die Gendiagnostik allein lässt jedoch keine verlässliche Auskunft darüber zu, ob das Kind einige Jahre später eine Legasthenie hat. "Das Highlight ist die Verbindung von genetischem Risiko mit neuronalen Markierungen im Gehirn", erläutert Angela Friederici. WÃ?hrend die Kleinen Syllabeln oder Laute hören, filtern die Naturwissenschaftler die AktivitÃ?t des Hirns mit einem Phlebogramm (Elektroenzephalogramm, EEG).

Wenn beispielsweise das Hirn die Trigramme "ba" oder "ga" nicht von einander trennen kann oder wenn die eigentliche Bearbeitung von einfachen Tönen geändert wird, kommt es zu charakteristischen Schwankungen im Verlauf der Gehirnaktivität. Der zu entwickelnde Test wurde von den Forschern als "Legascreen" bezeichnet. Zur Überprüfung des Prognosewertes von Legenascreen hat das Fraunhofer-Team von Max-Planck seit 2012 mehr als 300 Nachwuchskinder im Alter von drei, fünf und zehn Jahren eingestellt.

Die genetischen und EEG-Marker wurden für die kleineren Schülerinnen und Schüler gesammelt, um ein künftiges Dyslexrisiko zu identifizieren. Mit dem Schulbesuch der Schüler ist eine Diagnose der klassischen Legasthenie möglich. Eine Früherkennungstests gelten als zulässig, wenn sie ein bestehendes Gefährdungspotenzial so empfindlich wie möglich identifizieren und zugleich so genau wie möglich sind - d.h. keinen Fehlalarm auslösen.

Im nächsten Arbeitsschritt werden die ermittelten Markierungen an einer anderen Kindergruppe überprüft. Alles, was Sie brauchen, ist eine Speicherprobe der Kleinen und ein einfaches AEG. Außerdem: Man sollte über eine zielgerichtete frühzeitige Inanspruchnahme von Dyslexie-Risikokindern nachdenken.

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