Legasthenie und Dyskalkulie

Lese- und Rechenschwäche

Lese- und Rechenschwäche im Erwachsenenalter. Die LVL Bayern e. V. vertritt aktiv die Interessen von Menschen mit Dyslexie und Dyskalkulie in Bayern.

Bundesverein Legasthenie und Dyskalkulie e.V.

Die BVL repräsentiert die Belange von Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und arithmetischen Problemen, vor allem mit Lese- und Rechtschreibschwächen (Legasthenie) und arithmetischen Problemen (Dyskalkulie). Unterstützt wird unsere Tätigkeit von Lehrkräften, Ärzten, Physikern und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen. Diese Expertise und der wissenschaftliche Fachbeirat machen die BVL zu einem der wichtigsten Akteure in den Gebieten Dyslexie und Dyskalkulie.

Kompetente Beratung und praktische, persönliche Unterstützung; Jahrzehnte lange und umfassende Erfahrungen; enge Kooperation mit Fachhochschulen und Fachhochschulen sowie mit Fachleuten aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Recht; dazu die Organisation von regelmäßigen Kongressen, Kursen und Veranstaltungen - so werthaltig und unbezahlbar wie die Tätigkeit der BVL für die Betroffenen, so wichtig sind die Mitgliedsbeiträge und Zuwendungen sowie die Pauschalfinanzierung der "GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsterhaltungshilfe auf Bundesebene".

Mit dieser finanziellen Eigenständigkeit und Eigenständigkeit erhalten wir ein hohes Maß an Anhörung und Anerkennung auf bildungspolitischem Niveau und ein Höchstmaß an Beraterkompetenz für Sie - als BVL-Mitglied davon profitieren: Fördern Sie unsere Tätigkeit mit Ihrem steuerbegünstigten Anteil und verhelfen Sie uns zu anderen. Werden Sie jetzt BVL-Mitglied für eine stärkere Interessenvertretung!

Die BVL entstand 1974 aus einer Selbsthilfe-Gruppe von Familien, deren Kindern eine Legasthenie oder Dyskalkulie haben. Aufgrund eines allgemeinen Informations- und Wissensmangels über diese Form der Lernschwäche haben sich die Teilnehmer miteinander ausgetauscht und Mediziner und Naturwissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen einbezogen. Damit wurde eine begründete Grundlage geschaffen, um Probleme in Legasthenie und Dyskalkulie zu lösen und passende Therapie- und Förderansätze, einschließlich der wissenschaftlichen Erforschung, zu ergründen.

Der BVL, seine nationalen Verbände (LVL) und seine Mitgliedsunternehmen sind heute eine schlagkräftige Interessenvertretung der Betroffenen.

Legasthenie? Diskrepanz? Es sind nicht die Köpfe der Kleinen, die das ganze Leben verändern!

Unbeschwert von wissenschaftlichen Gründen wird weiter argumentiert, dass Legasthenie und Dyskalkulie eine Erkrankung oder eine Erkrankung sind. Oft haben die Kleinen Lese- und Rechenschwierigkeiten, ja, aber müssen sie sofort belästigt werden? Letztendlich wird die Beliebigkeit der Diagnostik klar - sie wird den Schülern nicht angemessen. Es bedarf der Unterstützung, nicht der weiteren stigmatisierenden und pathologisierenden Behandlung der Nachkommen.

LegaKids: Herr Prof. Dr. Meyerhöfer, Sie lehnen es strikt ab, schwer arithmetische oder lese- und schreibschwache Schüler als beunruhigt oder schwer klassifiziert zu betrachten. Konnte das den betreffenden Schülern nicht nützen? Mayerhöfer: "Schwache Arithmetik" oder "Dyskalkulie" sind theoretische Konstruktionen. Wir kennen ja kaum ein Kind, das nicht berechnen kann und nicht verschlimmert berechnen kann, also meine ich "besondere Rechenschwierigkeiten (bSR)".

Wenn du dich fragst, warum diese Nachkommen nicht berechnen können, kannst du behaupten, dass etwas im Kopf oder Verstand dieser Nachkommen es ihnen verunmöglicht, zu erlernen, zu berechnen. Dann geht man gewissermaßen von einer pathologischen extremen Form der mathematischen Ungüte aus und hat dafür bereits vor Jahrzehnte Bezeichnungen wie arithmetische Schwäche und Dyskalkulie durchgesetzt.

Ich stelle als Naturwissenschaftler fest, dass diese theoretischen Konstruktionen uns nicht ausreichend weiterhelfen, um zu begreifen, was das eigentliche Thema dieser Söhne ist und wie man ihnen mithelfen kann. Seit Jahrzehnten wird nach dem gesucht, was mit den Köpfen dieser Menschen nicht stimmt - und es wurde nichts Plausibles herausgefunden.

Es geht nicht um die Köpfe der Kleinen, sondern um ihren Mathematikunterricht: Die Kleinen sind ganz anders. Aber wir als Gemeinschaft verpflichten sie alle, die gleiche Schulbildung zu absolvieren. Andererseits ist die Waldorfschule verpflichtet, das Material so zu unterrichten, dass alle diese verschiedenen Schüler es erwerben können.

Es wird so getan, als hätten die Schüler eine "Pflicht, sie in die Schulzeit zu bringen", wie es sich die Erzieher wünschen. Das Konzept der arithmetischen Schwäche stellt gerade dieses Gedankengut in einer geschärften Gestalt dar. In Deutschland sollen je nach Herkunft zwischen 5 und 15 Prozentpunkte von Kindern an Legasthenie oder LRS und ebenso viele von ihnen an Dyskalkulie leiden.

Aus diesen Daten geht sehr deutlich hervor, wie die Worte arithmetische Schwäche und LRS uns daran hindern, die Problematik wirklich zu verstehen. Auf diese Weise können Sie herausfinden, was das Kleinkind alles begriffen hat und wie es über Ziffern und arithmetische Operationen nachdenkt. Welche Auswirkungen hat der Testaufbau darauf, ob ein Kleinkind in der Schulleistung als Normalfall eingestuft wird oder nicht?

Bei der medizinischen Begriffsbestimmung von Dyskalkulie ist ein standardisierter Nachweis von Dyskalkulie erforderlich. Du kannst jetzt ganz einfach einen Testfall erstellen, der alle Schüler als rechenintensiv schwach einordnet oder einen, bei dem niemand rechenintensiv schwach zu sein scheint. In der medizinischen Begriffsbestimmung heißt es nun, dass ein Kleinkind als rechenschwächlich angesehen wird, wenn der Prüfpunktwert zwei Normabweichungen unter dem erwarteten Wert für das "chronologische Lebensalter und die generelle Selbsteinschätzung des Kindes" beträgt.

Die Erziehungsberechtigten kommen zu Lerntherapiepraktiken und stellen die Frage, ob sie mit ihrem Baby zum Kinder- und Jugendlichenpsychiater gehen sollten, um eine Legasthenie aufzustellen. Dies hat den Grund, dass ein Facharztzeugnis eine Grundvoraussetzung für die Gewährung des Kindergeldes für Benachteiligungen in der schulischen Ausbildung ist. Dies deutet darauf hin, dass die Bezeichnungen arithmetische Schwäche und Legasthenie nicht in erster Linie zum Verständnis der damit zusammenhängenden Lernprobleme verwendet werden, sondern zur Lösung von Problemen der Ressourcenallokation.

Das Institut school erledigt seine Aufgaben nicht und unterrichtet die Kinder nicht beim Lernen von Texten, Schriften und Arithmetik. So selbstbewusst ist die Annahme der Krankheit, weil diejenigen, die die Problematik verursachen - vor allem die Schulinstitution, natürlich auch die Hochschulen usw. - auch einen Sachverständigenstatus haben. Es ist in dieser Situation natürlich beruhigend, wenn die Ärztin eine Ansicht liefert, nach der das Thema doch im Köpfchen des Studenten auftaucht.

Man kann in einer solchen Konstellation nur mit Pragmatismus sagen: Wenn die Einrichtung auch in diesem Unsinn darauf beharrt, dass Zensur gewährt wird, obwohl es ganz offensichtlich ist, dass dies den Lehrprozess nicht unterstützt, sondern in der Regel verdreht, bringt sie in der Regel zu einer natürlichen Psychiatrie die Erziehungsberechtigten. Ich kann auch nur sagen: Es gibt keine Schwäche der Arithmetik, aber lass es deines Kindes sowieso von einem Doktor bestätigen, wenn das der einzigste Weg ist, das Leid der Klassen wenigstens zu überwinden.

Darüber hinaus lässt sich im Bereich der Mathematik klar feststellen, dass die in der Physik eingesetzten Testverfahren zur zuverlässigen Erkennung von speziellen rechnerischen Problemen (bSR) oder "Dyskalkulie" durchweg nicht geeignet sind und keine Unterstützung bei der Finanzierung bieten. Bei den in der psychiatrischen Versorgung eingesetzten genormten Untersuchungen wird nur erfasst, ob ein Kleinkind das Ergebnis angibt, das der Prüfer vorgibt.

Es stellt sich vor allem die Fragestellung, ob der Student von seinen Zählberechnungsstrategien zu Nichtzählstrategien übergegangen ist oder ob er sich auf dem Weg zu Nichtzählstrategien in der 1. Dieser Problematik ging Aljoscha Jegodtka in seiner Arbeit am Beispiel des ZAREKI-R nach. Da er sehr tief blickt, kann er nur 25 Tiere unter die Lupe nehmen.

Die ZAREKI hat 18 der 25 teilnehmenden Länder mit arithmetischer Beeinträchtigung befunden, aber die Untersuchung hat gezeigt, dass nach den von der ZAREKI 22 festgelegten Theoriekriterien arithmetisch beeinträchtigtes Kind vorliegt. Dies bedeutet, dass 16% der 25 Kleinkinder (d.h. vier Kinder) falsch mit ZAREKI eingestuft werden, d.h. sie bekommen nicht die ihnen zur Unterstützung zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel.

In der BRD gibt es Bemühungen, behinderten Menschen einen Behindertenstatus zu gewähren, vor dessen Kulisse der Betreffende unterschiedliche Rechte geltend machen kann. Ich halte die Stichwahl als "anerkannter Behinderter" für noch grausamer als die Stichwahl durch angebliche Erkrankungen wie Dyskalkulie, LRS oder ADHS seitens meiner Klassenkameraden und einiger Lehrkräfte.

Es wird davon ausgegangen, dass die Verfechter des Behindertenstatus für Legastheniker dieses Thema gegen die Mittel auswägen werden, die durch den Behindertenstatus bereitgestellt werden können. Einzeln ist das zunächst verständlich, hat aber einen abgestandenen Nachgeschmack: Auch wenn man, wie ich, davon ausgeht, dass selbst bei Menschen, die nicht in der Lage sind zu deuten, zu deuten, dass die schulische Ausbildung gescheitert ist, und selbst wenn man die Grenzen der sozialen Partizipation und das Leiden der Betreffenden im Hinterkopf hat, ist der Einmarsch in den Status der Behinderten immer noch eine merkwürdige Umkehrung.

Zum einen können die Erwachsenen noch Lese- und Schreibunterricht erhalten. Auch mit einem legasthenen Zertifikat kann man offenbar hervorragende Berufspositionen erhalten. Sozial wäre ein Behindertenstatus für "Legastheniker" ein weiterer wichtiger Fortschritt in die richtige Fahrtrichtung. Es würde eine Einstellung festigen, dass die Schulinstitution - im Gegensatz zu ihrer eigentlichen Struktur - nicht dafür verantwortlich ist, jedem einzelnen Kinder das Leben in Wort und Schrift zu vermitteln.

Aber die Schlüsselfrage ist trotzdem: Glaubt man wirklich, dass es auch solche gibt, die - nach der ärztlichen Abklärung dieser Erkrankungen - mit normalem Verstand im Prinzip und von Anfang an nicht in der Situation sind, liest und schreibt oder berechnet zu erlernen? In Bezug auf den Matheunterricht kann ich klar feststellen, dass ich in nahezu jedem Matheunterricht verstehe, warum die Schüler hier nicht berechnen können.

Ich weiß aber keinen eindeutigen Beweis dafür, dass es solche gibt, die auch mit einem guten Matheunterricht und möglicherweise erforderlicher Zusatzförderung nicht berechnen können. Wie können Erziehungsberechtigte und Lehrerinnen und Lehrer den Schülern mit Lese-, Schreib- oder Rechenschwierigkeiten helfen? Man kann für die Mathe sagen: Wenn die Schüler in der dritten Klassenstufe noch zählen, dann kann der Normallehrer nichts mehr tun.

Das wissen die wenigen Lehrer, die in diesem Lebensalter den Schülern mithelfen können und brauchen keinen Hinweis von mir. Ich konzentriere mich auch mehr auf die 1. Stufe, denn hier müssen die Kleinen von ihrer Zählung zu nicht zählfähigen Methoden mitgenommen werden. Diejenigen, die das nicht können, sollten in der 1. Stufe nicht Matheunterricht haben.

Hier haben auch die Rektorinnen eine Pflicht: In der 1. Stufe dürfen nur Lehrkräfte eingestellt werden, die dies können. Dies ist oft nur möglich, wenn bereits in der ersten Stufe von unterschiedlichen Menschen die Fächer Englisch und Mathematik erlernt werden. In der ersten Stufe ist diese fachliche Kompetenz viel bedeutender als das Engagement für nur einen Schullehrer.

Ein Kind leidet nicht, wenn es von zwei unterschiedlichen Lehrern in den Bereichen Germanistik und Mathe unterwiesen wird. Er leidet, wenn er nicht gelernt hat, richtig zu verstehen, zu verstehen, zu schreiben oder zu berechnen. Der große Stolperstein in der zweiten Stufe ist das Verstehen des Dezimalstellen-Wertesystems und dessen Verwendung für effektive Berechnungen. Viele Lehrer haben das auch nicht begriffen, deshalb sollten sie auch in der zweiten Stufe keine Matheunterricht haben.

Lehrkräfte, die keine Vorliebe für den arithmetischen Unterricht haben, sollten maximal in die Klassen 3 und 4 eingeteilt werden. Wie können die Mütter und Väter arithmetisch schwierigen Schülern helfen? Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie zu viel trainiert haben, das Baby unter Stress setzen und den Nachmittag unter Tränen durchleben. Mit Unterstützung der Waldorfschule sollten sie nach guter Unterstützung Ausschau halten und ihre Kleinen ein wenig in Frieden ruhen lasen.

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