Legasthenie und Hochbegabung

Lese- und Rechtschreibschwäche und Begabung

" Es gibt einen Zusammenhang zwischen ADS, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie und Begabung", erklärt Karsten Otto. Gehalt Die Legasthenie und das LRS? Woran erkennen Sie ein talentiertes Baby mit Legasthenie? Einleitung: Hohe Begabung und Lernbehinderung / Legasthenie? Inwiefern kann ein sehr talentiertes (hochbegabtes) Kleinkind eine Lernbehinderung haben?

Abhängig davon, wie eine Gesellschaft/Kultur Performance-Exzellenz bestimmt, werden Talente und Lernbehinderungen aus einer anderen Sichtweise verstanden. Ausgehend von einem Wert von 130 Euro wird in unserem Bildungssystem und zum Teil auch in den Selbsthilfeverbänden die Begabung ermittelt; die aktuelle Begabungsforschung zweifelt daran, dass dieser Weg aus jüngerer naturwissenschaftlicher Sicht richtig ist.

Die Ergebnisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nur wenige Hochbegabte einen Wert von 130 haben - die meisten Hochbegabten liegen unter diesen geforderten Werten[1]. Besonders wenn es sich um legasthene Menschen mit besonderen Talenten handelt, heben sich viele mit diesen positiven Talenten nicht ab. Hochbegabte Forschungen sowie die Lese- und Lese- und Rechtschreibforschung sind noch jungen Forschungsgebieten zuzuordnen; beide werden auch heute noch von der medizinisch-psychologischen Wissenschaft beherrscht; erst in den vergangenen 20-30 Jahren haben sich andere Disziplinen (wie z. B. Erziehungswissenschaft, Nachrichtenforschung, Neurowissenschaften, Humangenetik, Sozialwissenschaften und Sprachwissenschaft) mit diesen Themen beschäftigt.

Deshalb kann es vorkommen, dass die Diagnose und die ganzheitliche Betreuung des Schülers und seiner Familienangehörigen zu einer großen Aufgabe werden kann, da es zu Fehlurteilen über die tatsächlichen Schulleistungen kommen kann. Es ist in unserer heutigen Zeit üblich zu glauben, dass jedes begabte Baby in allen Bereichen zwangsläufig ein geniales Wesen sein muss.

Doch im Alltag gibt es viele Gesichter von sehr talentierten Menschen, die gelegentlich nur in bestimmten Gebieten hervorragende Leistungen vorweisen. Meiner Ansicht nach ist der Ausdruck Giftigkeit mehr als ein Oberbegriff für hochbegabte Menschen zu verstehen, die in unterschiedlichen Gebieten und jenseits eines festen Informationsquotienten gute Leistung bringen können. Spezielle Talente können durch eine gute Betrachtung besonderer Lebensleistungen besser bewertet werden (Expertise Research).

Wenn man sich Biographien von sehr talentierten Dyslexika ansieht, stellt man fest, dass die Messungen mit IQ-Tests keine korrekte Schätzung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit ergeben können. Selbst sehr begabte Schüler mit Legasthenie stellen oft fest, dass sie "nur" noch eine Förderschule oder einen Abiturienten besuchen, der weit unter ihren Fähigkeiten liegt. Das eigentliche Talent wird sehr oft nicht anerkannt oder im Bildungssystem ausgelassen.

Zum Ärger der Betreffenden wird der enge Bezug zwischen gutem Talent und Legasthenie ausgelassen. Meinen Feststellungen in der Praxis mit Legasthenikern und Erwachsenen zufolge ist es sehr wahrscheinlich, dass etwa 40 - 50 Prozentpunkte von ihnen die Chance hätten, spezielle Leistungen in unterschiedlichen Bereichen zu erbringen, wenn sie rechtzeitig richtig erkannt und gefördert würden.

Da Begabung auch mit perfekter Lese- und Rechtschreibfertigkeit einhergeht, werden viele Studenten mit ausgezeichneten Leistungsmerkmalen nicht richtig anerkannt und geförder. Andererseits hat es auch mit der sehr vagen und einheitlichen Sicht auf "LRS" in Bildung und Beruf zu tun. Wir haben hier das große Übel, die Ursache und das Zeichen von Lernbehinderungen bei hochbegabten Schülern richtig einzuschätzen.

Obwohl meine Lernschwächen anerkannt worden waren, wurden meine speziellen Talente in mehreren Bereichen in der staatlichen Bildung nicht mitberücksichtigt. Wir haben heute eine sehr ähnlich gelagerte Bildungssituation, in der viele Studenten trotz guter Fähigkeiten und Legasthenie keine wirklich umfangreiche Betreuung durchlaufen. Bedauerlicherweise kann man immer noch kaum begreifen, dass man trotz einer natürlich prädisponierten Lernbehinderung (die durch hoch qualifizierte Betreuung gut ausgeglichen werden kann) auch sehr talentiert oder hoch talentiert sein kann.

Albert-Einstein, Niels Bohr, Tomas Edison, Walt Disney, John Lennon, Jackie Steward, Bill Gates, Steve Jobs, Cher sind nur einige wenige der sehr talentierten Menschen mit Legasthenie, die auf den internationalen Listen der Namen erscheinen. Einsteins Biographie zum Beispiel lautet: "Bis zum dritten Lebensjahr sprach Albert Einstein nicht viel, und sobald er die passenden Worte, etwa in einer fremden Sprache, finden musste, war seine Leistung ziemlich mäßig.

"Er ging so weit zu sagen, dass Worte in seinen Theorieüberlegungen "wahrscheinlich überhaupt keine Bedeutung hatten" und dass diese ihm vielmehr in Form von "mehr oder weniger klaren Bildern" erschienen. Die Tatsache, dass Einstein die Voraussetzungen für eine hochbegabte Legasthenie erfüllt, wurde durch den wichtigen Hirnforscher Standards Geschwind[2] in einer Autoimmunerkrankung von Einsteins Gehirn bestätigt[3].

"Wie jüngste Untersuchungen gezeigt haben, spielt eine Vielzahl von Gründen und Zusammenhängen der unterschiedlichen Schwachstellen bei der Aneignung von Lesen und Schreiben eine wichtige Funktion, da diese Problematik eine Familienveranlagung (d.h. genetisch) haben und durch unsere Umgebung (Familie, Soziales, Bildung) gestärkt oder ausgeglichen werden können. Die Legasthenie und das LRS?

Die Legasthenie ist immer erblich veranlagt, kann bei einem oder mehreren Familienangehörigen festgestellt werden und lässt sich oft über mehrere Generationsgrenzen nachvollziehen. Die Legasthenie weist auf eine mittlere bis sehr hohe Aufklärung hin. Dies ist durch eine gentechnische Veranlagung bei Legasthenie nicht möglich, da eine ungleiche Vernetzung der beiden Hirnhalbkugeln zu ungleichmäßigen Nebenleistungen im Seh- und Hörbereich führt.

1 ] D. H. (ed.) (2000): Highly gifted and high performing youngsters. Aktuelle Erkenntnisse aus dem Projekt Marburg High Gifted. Dies zeigt, dass nur 15 Prozentpunkte der hochbegabten Heranwachsenden einen Wert von 130 hatten.

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