Lehrplan Deutsch Grundschule

Curriculum Deutsche Grundschule

Im Deutschunterricht werden die folgenden vier Verantwortungsbereiche integriert. Curricula für allgemeinbildende Schulen. Hier können Sie die von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland verabschiedeten Bildungsstandards in deutscher Sprache für die Grundschule herunterladen.

Notizen und Unterlagen zum neuen Curriculum

Damit steht Ihnen der deutsche Lehrplan für die Grundschule zur Auswahl. Dieses bietet Zusatzinformationen zu Einzelabschnitten und Textstellen der Curricula - mit Erklärungen, Lehrideen und Aufgabenbeispielen. Die Produktpalette wird schrittweise erweitert. In einer Anthologie wurden die kompletten gedruckten Versionen der Leitlinien und Curricula in den Fachbereichen Deutsch, Protestantische Religionspädagogik, Katholizistische Religionspädagogik, Mathematik, Anglistik, Allgemeine Bildung, Bildende Künste, Volksmusik und Sexualkunde an die Schule geschickt.

Hinweis: Die rechtlich verbindliche Version der Studienpläne ist die amtliche Druckversion (Sammelband Ritterbach Verlags GmbH), die Sie über den Facheinzelhandel erhalten können. Es wurde den Schülern zur freien Benützung zur Verfuegung gestellt. der Informationen und Material zur standardisierten Lehrentwicklung auf Deutsch finden Sie hier.

CurriculumPLUS - Grundschule - Deutsch

Der Zusatz im Namen des Kompetenzfeldes zeigt, dass nicht nur Printtexte, sondern auch andere Materialien in den Deutschunterricht einbezogen werden. Weil die Leseerlebnisse - im Sinn von Vorschulerfahrungen mit der geschriebenen Sprache - für den Erwerb der geschriebenen Sprache von zentraler Wichtigkeit sind, wird mit diesem Gebiet begonnen. Die Begriffe Lesen und Text werden im engen und weiteren Sinn gebraucht.

Dies bezieht sich im weiteren Sinn auf das Ablesen von Print- und Schreibtexten. Die Erlangung der schriftlichen Sprache ist eine der wichtigsten Tätigkeiten für Kinder in der Grundschule. Unter Lektüre im weiteren Sinn versteht man aber immer auch die Möglichkeit, solche Inhalte zu begreifen, die nicht in Papierform und im Alphabet, sondern in anderen medialen Darstellungen, z.B. Audiotexte, Spielfilme oder Digitaltexte, dargestellt werden.

In diesem Zusammenhang bedeutet die Ausdehnung auf Texte und andere Trägermedien, sich mit verschiedenen Formen von Print-, Audio-, AV- oder Digitaltexten zu befassen, aber auch mit dem reflexivem und handelndem Umgangsformen der Trägermedien selbst, d.h. Bücher, AV-, AV- oder digitale Trägermedien. Die Lernprozesse zum Lesen und Schreiben sind in der ersten Phase des Erlernens der Schriftsprache stark verknüpft und voneinander abhängig, sind aber für jedes einzelne Individuum unterschiedlich.

Schon in der ersten Phase des Erlernens der Schriftsprache greifen die Studierenden den Gebärdencharakter des Schreibens und erkennen gezielt die Struktur von Klängen und Trigrammen der Sprachsprache. Er baut Worte auf, zerlegt sie in Laute und Trigramme und verknüpft sie mit den dazugehörigen Briefen und Briefgruppen. Die Studierenden teilen nach der ersten Vokalisierung und Lektüre immer häufiger Worte in einzelne Abschnitte wie Präfixe, Suffixe oder Stammwörter ein und fangen routinemäßig sich wiederholende Teile von Wörtern, Signalkombinationen und Wortbausteinen ein.

Er erweitert sein Bildvokabular, d.h. er erkennt häufig vorkommende Worte auf einen Schlag. Nach der zweiten Klasse werden in der Regelfall Worte, Satz und altersgerechte Schriften fließend und sinnvoll gelesen und einfache diskontinuierliche Schriften (z.B. Tafeln oder Grafiken) gefahrlos behandelt. Von Anbeginn an ist das Leseverständnis mit der Bedeutungskonstruktion verknüpft.

Die Entwicklung und Praxis von Lese- und Schreibprogrammen erfolgt immer auf der Grundlage von Worten, Satz und Text, die inhaltsmäßig sinnvoll sind. Erreicht wird dies, wenn die Jugendlichen ein Selbstverständnis entwickelt haben, in dem sie sich als erfolgreicher, freudiger Leserkreis verstehen, der die Fachliteratur für verschiedene Zwecke nutzt. Auf diesen Einzelerfahrungen baut der Grundschulunterricht auf und verstärkt den Erfahrungsaustausch mit der Fachliteratur und der Schreibkultur.

Auf diese Weise erfahren die Jugendlichen eine Würdigung ihres Wissens, vertiefen es und steigern ihre Lust am Schreiben und am Umgangs mit Medientexten. Der geschlechtssensible Lesekurs verhindert klischeehaftes Zuschreiben, basiert auf persönlichem Leseinteresse und weitet das Lese- und Medienerlebnisspektrum aller Lernenden aus. Eine gute Lesekompetenz, d.h. fließendes, recht rasches und präzises Auslesen, bildet die Basis für die effektive Umsetzung von Lese-Strategien zur Indexierung von Teks.

Sie erfahren sich als kompetente und selbstbestimmte Person, wenn sie die Ergebnisse ihrer eigenen Praxis anerkennen und dankbar Feedback erhalten. Lesekompetenz beinhaltet ausdrücklich die Erforschung der Bedeutung in Dokumenten wie z. B. in Form von Tafeln (Stundenpläne, Zeitpläne, etc.) oder Grafiken (z. B. Wetterkarten), die auch in der Mathematik sowie im Heimat- und Fachunterricht eine wichtige Bedeutung haben.

In der Klasse werden Lesetechniken für den Gebrauch vor, während und nach dem Schreiben gezielt vorgestellt und bei der Entwicklung von Sach- und Literaturtexten regelmässig praktiziert, damit die Lernenden sie letztendlich routinemäßig und bewußt einsetzen. Lesequalität, also die Befähigung, einen Text sinnvoll zu interpretieren, in einen Kontext zu setzen und ihn für sich selbst motivierend zu verwenden, beinhaltet auch die Literaturkompetenz.

Die Abenteuer- und Fantasy-Geschichten, Geschichtsgeschichten, Freundschafts- oder Detektivgeschichten) sind von großer Wichtigkeit für die Motivation der Kinder zum Lesen. Diese wird im Klassenzimmer z.B. durch kostenlose Lektürezeiten oder Leseprojekte eingesetzt, in denen auch unerfahrene oder schwache Leser in der Lage sind, ein Volltext zu beherrschen, der ihren Leselust und -fähigkeiten entspricht und so leserelevanten Erfolg erlebt.

Nicht nur im Umgang mit schriftlichen Dokumenten entstehen Lese- und Literaturkompetenz. In der Grundschule wird diese Erfahrung mit sehr unterschiedlichen Textsorten bewußt aufgegriffen und ergänzt, z.B. durch einen kombinierten Kinobesuch (z.B. im Zuge der SchulKinoWoche) oder das Anschauen und Überprüfen von Video- oder Kurzspielfilmen.

Die daraus resultierende Leistungsbereitschaft für das Lektüre von Stories, Bücher und Magazinen bietet viele Chancen. Zur Entwicklung lebendiger Ideen von Charakteren, Plätzen, typischer Aktionen und Motiven in Narrativen und Stories werden neben schriftlichen Beiträgen auch Bild, Tonträger oder Film zugänglich gemacht. Handlungs- und produktionsorientiert betrachten die Jugendlichen Gestaltungswerkzeuge in der Erzählung, aber auch in informativen und argumentativen Kontexten (z.B. Wissensprogramme) und spiegeln diese in ihren Auswirkungen wider.

Mit ihren Erkenntnissen kreieren die Jugendlichen ihre eigenen textilen Werke, setzen sich auf ihre eigene Art und Weise mit den Massenmedien auseinander und reflektieren über ihren eigenen Mediengebrauch. Im schulischen und pädagogischen Bereich erleben und erleben die Jugendlichen, dass die Teilnahme am Literaturleben auch die Entfaltung ihrer eigenen Lesepräferenzen und den Informationsaustausch über sie beinhaltet.

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