Leon Rot

Léon Red

Visitenkarte In südwestlicher Richtung befindet sich die Stadt St. Leon-Rot im Rhein-Neckar-Kreis an der Landesgrenze zum Regierungsbezirk Karlsruhe. Auf natürliche Weise zählt das Areal zur obersten Ebene der Hardte Plains. Die höchsten Punkte liegen bei 120,15 Metern, die niedrigsten bei 96,97 Metern. Ein Teil des 263 ha großen Naturparks Hochholz-Kapellenbruch (3 Teile) befindet sich auf dem Stadtgebiet.

1803 kommen die beiden ehemals eigenständigen Stadtteile St. Leon und Rot nach Bad. Seit 1864 gehörte sie zum Landratsamt Westloch und 1938 zum Landratsamt Heidelberg, aus dem im selben Jahr der Stadtteil mit dem gleichnamigen Namen entstand. Die Kommune ist seit der Aufhebung des Kreises im Rahmen der Regierungsreform 1973 Teil des neuen Rhein-Neckar-Kreises.

Im Jahr 1974 fusionierten die ehemals selbständigen Pfarreien Rot und St. Leon zur einheitlichen Pfarrei St. Leon-Rot. In den nördlichen, nordöstlichen und westlichen Teil von St. Leon sowie im nördlichen und östlichen Teil von Rot wurden bis zur Jahresmitte der 1960er Jahre großzügige Entwicklungsgebiete errichtet. Mit der Entwicklung von weiteren Gebieten nördlich und südlich von St. Leon und westlich, nordöstlich und südlich von Rot wurde in den 1970er Jahren die Neubauaktivität fortgesetzt.

AuÃ?erdem war im Zuge der ZusammenfÃ?hrung beider Standorte zu einer neuen Kommune die Bildung eines neuen Ortszentrums zwischen den beiden Bezirken vereinbart worden, dessen Umbau nun zÃ?gig begonnen hat. An der östlichen Grenze des Rotbezirks wurde in den 80er Jahren ein weiteres neues Entwicklungsgebiet geschaffen, das in den 90er Jahren durch ein Industriegebiet an der östlichen Grenze von St. Leon erweitert wurde.

Über die A5 und A6 sowie die B3 und B39 ist die Kommune an das Autobahnnetz angebunden. Darüber hinaus verfügt die Kommune über eine Anbindung an die S-Bahn Rhein-Neckar über die Haltestelle Rot/Malsch. Die Gemeindefläche in der Rheinebene befindet sich im Sand- und Kiesgebiet der Rheintiefenterrasse, die vom Kraichbachtal in nordwestlicher Richtung durchschnitten wird.

Im geteilten Diadem vorne in Blau ein silbernes (weißes) Diadem mit drei goldfarbenen (gelben) Krönungen und goldfarbenen (gelben) Randbereichen, dahinter in Goldfarbe (gelb) eine silberfarbene Sichel und ein schwarzer Henkel, der Rand zum Rand des Schildes gedreht. St. Leon und Rot, die bis 1802/03 zum Kloster Speyer gehörten, haben sich 1974 zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen.

Im Hochmittelalter wurde Rot als Tochtergemeinde von St. Leon gegründet und 1289 von seiner Mutterstadt abgetrennt. Die Verleihung des Wappens - eine Zusammenstellung der 1900 verabschiedeten Wappens der Bezirke - und der Fahne erfolgte am 11. Mai 1975 durch das Bundesministerium des Inneren. Das Diadem steht für St. Leon, der wegen der vermeintlichen Weihung der Pfarrkirche durch den Heiligen Leo IX. 1049 die Büste eines Heiligen Vaters hat. Der Halbmond ist das Ortsschild, das seit dem XVIII Jahrundert von Rot belegt ist.

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