Lernen in den Ferien

In den Ferien lernen

Auch in den Ferien lernen viele Kinder. Mehr als drei Viertel der Mütter und Väter lernen zusammen mit ihren Kindern. Keine Schulgeräusche mehr durch die Schulgebäude am letzten Schultag, wenn die Sommerferien in Oberösterreich beginnen. Ist der Sommerurlaub ein großes schwarzes Loch, wo das Wissen einfach verschwindet? Sind die Kinder auf dem Weg zu einem Bermudadreieck der Dummheit?

Ab wann ist Lernen in den Ferien lohnenswert?

Studie 2016: Mehr als die Hälfe der Schüler lernen auch in den Ferien. Dabei haben wir Fachleute befragt, wie nützlich dies ist. Außerdem: 9 Lernvorschläge für den Urlaub. Auch in den Ferien lernen viele mit. Sie haben Recht, denn die Kleinen müssen sich in der Ruhepause entspannen und das nÃ??chste Lehrjahr mit frischer MÃ?

In den Ferien zu lernen macht dann Sinn: Wenn das Kleinkind lernen will (es kann auch Spass machen!). Ob das Kleinkind aufholen oder aufholen muss. Zumindest die erste Urlaubshälfte ist frei von schulischem Lernen. Bei Kindern, wenn es darum geht, wann/was man lernt (z.B. mit einer Lernvereinbarung) und vor allem selbstständig zu lernen.

Die Lernforscherin Michael Fritz betont: "Das Kleinkind selbst sollte den Willen haben, besser zu werden und an seinen eigenen Fortschritt beizutragen. Falls die Kleinen nicht unter Leistungsdruck stehen. Indem ein Elternteil seinen Schülern vor allem sagt, dass sie gut sind, wie sie sind, ob mit schlechter oder besserer Note. Bei anderen, für die Person wichtigen Lernerlebnissen, wie z.B. dem ersten Schwimmen durch den See, werden sie nicht außer Acht gelassen, weil sie für die Schulzeit erlernt werden müssen, sagt Fritz.

Doch mehr als die Haelfte aller Waisenkinder hat mehr als nur Spiele und faulenzt in Schulferienzeiten. In den Ferien lernen 59% aller Schülerschaft. Zu diesem Ergebnis kommt unsere Forsa-Umfrage unter 1.003 Müttern (Mai 2016). In den Schulferien werden dann 23 Prozentpunkte der Schülerinnen und Schüler regelmässig gepaukt. Die 36% schauen sich das Schulmaterial mindestens einmal an.

Das bedeutet, dass in diesem Jahr etwas mehr Knaben und Mädels lernen werden als im Jahr 2015 (insgesamt 55 Prozent). 59% aller Schüler sind ein Jahr später noch im Urlaub. Sind Mathematik und Co. im Urlaub ein Urlaubsthema, wirkt sich das in der Regel auf die ganze Gastfamilie aus: Drei Viertel der Familienmitglieder, deren Kind öfter am Arbeitsplatz sitzt, lernen gemeinsam mit ihnen: 71 Prozentpunkte regen ihre Nachkommen an, sich regelmässig mit Wortschatz und Mathematikformeln auseinanderzusetzen.

Mehr als die Haelfte aller Erziehungsberechtigten (56 Prozent) stellen ihren Schuelern fuer die Ferien spezielles Lernmaterial zur Verfuegung. Lediglich 6 Prozentpunkte stellen einen Tutor ein. Welchen Nutzen hat das Lernen in den Ferien? An einem Lernen in den Ferien ist nichts auszusetzen - wenn die Erziehungsberechtigten auf gewisse Randbedingungen achten. Dazu Adolf Timm, ehemals Direktor der Europäischen Schule Timmendorfer Strang und Buchautor: "Natürlich sollte die Schulranzen in der ersten Urlaubshälfte zunächst in die Enge gelegt werden.

Im zweiten Halbjahr ist es jedoch durchaus sinnvoll, dass die Kinder einige Stunden lang Mathe, ein Diktieren oder Englisch lernen", sagt Timm. "Wenn Lernen zu Stress wird, belasten d für uns beide sowohl die Kinder als auch die Kinder - vor allem in den Ferien - die Kinder.

"Vor allem in den Ferien können sie mit ihren Schülern und Schülerinnen Unterrichtsmethoden erproben, die auf eigenmotiviertes und selbstständiges Lernen ausgerichtet sind", sagt Bialecki. Die Bielefelder Lehrerin Elke Wild, Lehrstuhl für Erziehungspsychologie an der Uni Bielefeld, empfiehlt den Erziehungsberechtigten, öfter einen Schritt zurückzutreten und ihren Nachkommen ohne Schulhefte Freiraum für das Freizeitlernen zu geben: "Informelles Lernen ist ein ständiges und allgegenwärtiges Ereignis.

Besonders viele Gelegenheiten, auf Entdeckungsreise zu gehen und selbst neue Eindrücke zu sammeln, bietet der Urlaub den Kleinen. "9 "9 Lernvorschläge für die Ferien: "Begeistern Sie Ihre Kleinen für neue Lernformen. â??Das geweckt die Lernmotivation und erhöht den Wunsch nach dem neuen Schuljahrâ??, so Paula Honkanen Schoberth, GeschÃ?ftsfÃ?hrerin des Dt. Kinderschutzbundes und Familientherapeutin.

In vielen Schlössern oder Ausgrabungsstätten gibt es gutes Kindermaterial. Und auch im Sommer kann man gut lernen: Karteneschreiben, Herausforderung "I order in English", Strandspaziergänge und der Umgang mit Flora, Faulpelz und Flut.... Benutzen Sie die Feiertage vernünftig, indem Sie die drei Schläumacher H-K-A mit Ihrem Kleinkind aufwerten. Jedes dritte derjenigen, die die Notebooks regelmässig herausnehmen, erfährt mehr als zwei Mal pro Jahr.

Knapp die Hälfe davon verbringt ein bis zwei Zeitstunden. Das meiste lernen die Kleinen von Erziehungsberechtigten: 74 Prozentpunkte der Schulabgänger geben an, dass ihre Kleinen ihren Unterricht in den Ferien nachholen. Von den Schülern, deren Erziehungsberechtigte das Schulabitur bestanden haben, befassen sich nur 52 Prozentpunkte mit Schulfächern. Die persönliche Arbeitsbelastung wird vor allem durch den aktuellen Lernzustand, die Anforderungen im neuen Jahr und natürlich durch die Begeisterung der Schüler und Schüler für ein bestimmtes Themengebiet beeinflusst.

Die Werte liegen seit 2012 immer über 50-prozentig. Mit 63 Prozentpunkten lag die Lernrate 2014 am höchsten, diejenige im vergangenen Jahr mit 55 Prozentpunkten. Lernst dein Baby im Urlaub (und wenn ja, wie)?

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