Lernunterstützung

Lernbetreuung

Wofür steht die Lernunterstützung? Lernbegleitung und Lernunterstützung begleiten die Lernenden beim Lernen. Unterstützung des persönlichkeitsbezogenen Lernens: PER - LE. Wie unterstützen Lehrerinnen und Lehrer in den Phasen der Selbstständigkeit beim Lernen?

Die ViU -Konzept der Lernunterstützung

Wofür steht die Lernunterstützung? Es ist die Pflicht des Lehrers, die Teilnehmer in diesem Vorgang zu unterrichten. Dabei ist die Förderung des Lernprozesses sehr wichtig, da die Lerner oft das Klassenzimmer mit manchmal tiefsitzenden und naive Ideen über wissenschaftliche Erscheinungen betreten. Die Lehre soll es den Studierenden befähigen, ihre Ideen in naturwissenschaftlich angemessene Ideen umzusetzen (Duit, 1997; Moller, 2010; Moller et al., 2011).

Der Lehrer unterstützt den Lerner in diesem Vorgang zum einen durch die kognitive Herausforderung des Lerners/der Lernerin, d.h. durch die Ermutigung zum Nachdenken und Fortfahren, um die lebendige Entwicklung und den Wandel von Ideen zu fördern (Eigenschaft der Kognitivität). Auf der anderen Seite muss der Lehrende die Kompliziertheit der Lernsituation so verringern, dass Verständnisprozesse möglich werden und die Lerner dem Unterrichtsverlauf folgen können (Merkmal der Inhaltsstrukturierung).

Wie der Lehrer die Ideenentwicklung und den Ideenwechsel unter den LernerInnen durch Stimulierung der kognitiven Tätigkeiten und Strukturierung der Inhalte gezielt fördern kann (nähere Erläuterungen zu solchen Massnahmen finden Sie in Kleinickmann, 2012; Meschede et al., 2015; Möller, 2016 ), wird in den nachfolgenden Erläuterungen erläutert. Zu diesem Zweck werden diverse Massnahmen vorgestellt, die der Lehrer im Klassenzimmer einleiten kann.

Es werden im Anschluss Massnahmen zur Unterstützung der kognitiven Lernförderung (KA) vorgestellt, die die Unterstützung der kognitiven Aktivität der Schüler zum Ziel haben. Inwieweit es diesen Messungen tatsächlich gelingen kann, die kognitiven Tätigkeiten der Lerner anzustoßen, ist unter anderem abhängig von den jeweiligen Bedingungen der Lerner und der jeweiligen Ausgangssituation.

Ebenso wenig kann die Kognitionstätigkeit der Lernerinnen und Lerner unmittelbar bestimmt werden. Nachfolgend beschriebene Massnahmen haben daher das Potenzial, die Lernerinnen und Lerner zu kognitiver Aktivierung zu bewegen, garantieren aber nicht die Benützung von Lernangeboten durch die Lerner. Um an das bisherige Wissen der Lerner anschließen zu können, sollte der Lehrer ihre Ideen und zugrunde liegenden Gedankenprozesse identifizieren.

Dies kann beispielsweise durch den Lehrer erfolgen, der die Klassen, eine Gruppe von Schülern oder Einzelschülern ermutigt, ihre Ideen über ein vorgestelltes Problem/Versuch/Phänomen auszudrücken und zu rechtfertigen. Kognitiver Konflikt Um die Entwicklung von naturwissenschaftlich angemessenen Konzepten zu erleichtern, sollte der Lehrer die Lernenden dabei helfen, Mängel in ihren Konzepten zu erkennen. Der Lehrer sollte die Lernenden bei der Erkennung von Defiziten in ihren Konzepten unterrichten.

Sie kann dies beispielsweise dadurch bewerkstelligen, dass sie konträre Ideen verschiedener Lernender einander gegenüber stellt oder auf die Ideen der Lernenden mit provokativen Thesen anspricht. Wenn die Lerner Meinungsverschiedenheiten in ihren früheren Ideen festgestellt haben, sollte der Lehrer die Entwicklung eines neuen Konzeptes einleiten. Der Lernende sollte die Gelegenheit haben, seine Ideen weiter zu entwickeln und durch die Verknüpfung neuer Erkenntnisse mit vorhandenem Wissen Gesetzmäßigkeiten und Verbindungen zu erkennen.

Zur Erhöhung der Flexibilisierung des neuen Kenntnisstandes sollte der Lehrer die Umsetzung des entwickelten Konzeptes fördern. Das kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Lehrer eine Frage oder eine Aufgabe gestellt hat, die die Schüler mit dem Erlernten antworten oder bewältigen sollen. Es kann die Lerner auch bitten, Zustände zu schildern, in die das Erlernte einfließen kann.

Der Lehrer sollte auch die Verständigung und die Verhandlung von Sinneswahrnehmungen fördern. Das kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass der Lehrer die Teilnehmer bittet, auf einander zu antworten, indem sie ihre eigenen Ideen kommentieren oder mit den ausgedrückten Ideen abgleichen. Dazu muss ein begründeter wahrgenommener Widerspruch formuliert und versucht werden, andere vom Gegenteil abzubringen.

Während oder am Ende eines Lehrprozesses sollte der Lehrer die Möglichkeit haben, über die Weiterentwicklung und ggf. Änderung der eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu reflektieren. Der Lehrer sollte für den Lerner Tätigkeiten auswählen, die sich in der "Zone der Weiterentwicklung " (Vygotski) befinden, d.h. die Tätigkeiten sollten mit den Vorkenntnissen und Fähigkeiten des Lerners/der Lernerin in Einklang stehen, sie nicht überlasten und allein oder mit anderen überschaubar sein.

Anregende, anspruchsvolle, spannende und problemerhaltende Aufgabenstellungen, die die Lerner auf vielfältige Art und Weise auf kognitive und motivierende Art und Weise stimulieren, haben sich als erfolgreich erwiesen. Mit dem Ziel, die Lerner herauszufordern, Lektionen zwar zu stimulieren, sie aber nicht zu überlasten, sind inhaltliche Strukturmaßnahmen notwendig. Damit die Lerner das Lernobjekt besser begreifen können, ist es notwendig, die Inhalte vieler Lerninhalte in sinnvoll und sukzessive Teile aufzuteilen, damit passende Lernbedingungen entstehen und kumulativ auf einander aufbauende Lerninhalte aufgebaut werden können.

Um den SuS zu ermöglichen, ihr Erlernen an den Zielen und Aufgabenstellungen der Lektion auszurichten und zielgerichtet zu wirken, sollte der Lehrer eine Klarheit des Zwecks herstellen. Dazu kann beispielsweise der Lehrer das Unterrichtsziel, aber auch einzelne Abschnitte und Aufgabenstellungen nennen und so den "roten Faden" in der Unterrichtsstunde für die Lernenden verdeutlichen.

Zur Erleichterung des gegenseitigen Verständnisses bei der Entwicklung von neuen Konzepten und Verhandlungsideen sollte der Lehrer darauf achten, dass der Inhalt der Aussagen des Lehrers und des Schülers klar ist. Das kann z.B. der Lehrer selbst mit klaren Rezepturen, verständlichen Arbeitsanweisungen und der Aufforderung an die Lerner, sich genau zu äußern, tun.

Auch Begriffe, die aus der technischen Sprache kommen und in der alltäglichen Sprache des Lerners/der Lernerin kaum gebraucht werden, können (zunächst) durch kindergerechte Rezepturen aufbereitet werden. Um den Lerner auf die für das Verständnis und die Verständigung relevanten Gesichtspunkte zu konzentrieren, sollte der Lehrer das Konversationsverfahren durch Aufzeigen von Massnahmen ausrichten.

Das kann beispielsweise der Lehrer tun, indem er gewisse Bemerkungen, Ausdrücke, Aussagen der Schüler usw. herausstellt und die Aufmerksamkeit auf wichtige Dinge lenkt. Zur Unterstützung der Lerner bei der Organisation des erworbenen Wissens sollte der Lehrer das Konversationsverfahren durch summarische Massnahmen aufstellen. Das kann z.B. der Lehrer tun, der die ausgearbeiteten Lerninhalte oder (Teil-)Ergebnisse zusammenfasst.

Das muss so erfolgen, dass die Kurzfassung für den Lerner nachvollziehbar ist und das Gelernte deutlich macht. Der Lehrer kann die Schüler auch ermutigen, selbst Kurzfassungen zu verfassen. Weil das Gedankengut junger Lernender stark von der Wahrnehmung abhängt, sollte der Lehrer die mündlichen Beiträge durch entsprechende Abbildungen untermauern.

Das kann durch aktive (aktive) oder symbolische Darstellungen erfolgen. So können z. B. Naturphänomene (Auftrieb im Gewässer oder in der Luft) erfahrbar gemacht werden, Zeichnungen, Abbildungen, Symbole oder Objekte können verwendet werden, um den Lerner das Verstehen des Gesagten zu erleichtern, oder es können Vermutungen/Ergebnisse auf Landkarten aufgezeichnet werden. Im Falle anspruchsvoller Lerninhalte kann es nützlich sein, zunächst Lösungsansätze oder Lösungsteile zu modellieren und zu erklären, um die Lerner in der Phase der Weiterentwicklung zu begleiten.

Diese Förderung kann dann - im Sinne des Gerüstkonzepts (van de Pol) - eingestellt werden, so dass die Lerner die Lösung selbst übernehmen können. Berufliche Sichtweise auf die Lernunterstützung in der Grundschule des wissenschaftlichen Unterrichts.

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