Lese und Rechtschreibschwäche Ursachen

Lese- und Rechtschreibschwäche Ursachen

Wenn ein Elternteil von einer Lese- und Rechtschreibstörung betroffen ist, besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für LRS bei seinen Nachkommen. Welche Ursachen gibt es für Legasthenie? Deshalb gelten sowohl Lese- als auch Rechtschreibstörungen (LRS) gleichermaßen:

Gründe für Dyslexie

Man kann die Ursachen der Dyslexie in folgende Bereiche unterteilen: Ist dieser Prozess gestört, können Legastheniker aufgrund dieses Gendefekts bereits Schwierigkeiten mit ihrer Sehwahrnehmung haben, die im folgenden wird erörtert. Lies auch den Artikel: "Erstes identifiziertes Geschlecht bei deutschsprachigen Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche". Neurobiologisch ist die Dyslexie mit einer Beeinträchtigung der Hör- und Sehwahrnehmung verbunden.

Akkustische Wahrnehmung: Grundlegende Wahrnehmungsstörungen sind dafür verantwortlich, dass z. B. Legastheniker oft nicht in der Lage sind, rasch aufeinanderfolgende Klänge oder Tonlagen richtig zu erkennen, so dass sie daran gehindert werden, ein normales phonologisches Bewusstsein aufzubauen (siehe Ursachen der Neuropsychologie). Ebenso weisen Gehirnregionen eines Legasthenikums, die durch Bildgebungsverfahren dargestellt werden, eine klare Unterversorgung der Gebiete der akustischen Wahrnehmungen im Gegensatz zu einem Nicht-Dislexiker auf.

Sichtwahrnehmung: Es wird seit langem angenommen, dass Legastheniker Schwierigkeiten mit der Augenbewegung haben (okulomotorische Funktion). In diesem Kontext wurde herausgefunden, dass lesebedürftige Jugendliche die Fremdsprache in kleinen Gruppen lernen müssen, so dass sie viel mehr Zeit zum Schreiben benötigen, und dann sind sie sich in der Regel bereits des Inhalts des Satzbeginns am Ende eines Datensatzes nicht bewusst.

Auch die mit der optischen Wahrnehmungsfähigkeit assoziierte räumliche Wahrnehmungsfähigkeit ist bei Legasthenie unzureichend und drückt sich z.B. durch das Auslassen von Linien oder Worten beim Nachlesen aus. Es wurde auch hier im Sehbereich eine reduzierte Aktivierung gewisser Gehirnareale nachweisbar. Weitere neuropsychologische Probleme entstehen durch die neurobiologische Beeinträchtigung im optischen und auditiven Bereich:

Phonologisches Bewusstsein: Dies ist das Erfassen und (sinnvolle) Verbinden der winzigsten linguistischen Maßeinheiten, der sogenannten Foneme. Lese- und Schreibschwierigkeiten haben Dyslexiker bei diesen "fundierten analytischen Aufgaben" (Schulte-Körne 2002, S. 20). Zusammen mit einer Störung des Lautbewusstseins führt dies zu einem doppelten Fehlbetrag, der in sich selbst verstärkt wird ("Double Deficit" Hypothese, Bowers & Wolf 2000).

bezeichnet den Prozess, der vor allem für das Verstehen von Wörtern oder einzelnen Klängen (der "Code") beim Schreiben zuständig ist. Bei der Rekodierung wird dieser Kode dann wieder abgespeichert oder mit dem Phonologiebewusstsein verglichen und führt so während des Lesevorgangs zu einem Resultat. Aber auch hier gibt es für Legastheniker oft Probleme. Achtung & Konzentration: Lese- Rechtschreibschwächen weisen eine geringere Zuwendung und Empfänglichkeit auf, besonders wenn sie mit der geschriebenen Sprache konfrontiert werden.

Dies ist ein weiterer Grund, warum die Aufmerksamkeitsstörung bei Legasthenie oft erkannt werden kann. In der Regel zeigt die Legasthenie Lese- und Rechtschreibschwächen mit einer durchschnittlichen Lesbarkeit. Es handelt sich daher nicht um ein klares Merkmal für ein legasthenisches Verhalten, wie bisher angenommen (Deimel 2002). Die meisten Dyslexiker sind selbst Prominente, Friedensnobelpreisträger usw. und weisen eine überdurchschnittlich hohe Leistungsfähigkeit auf. Dies bezieht sich auf die Umgebungsfaktoren der betreffenden Person.

Familienprobleme haben zum Beispiel negative Auswirkungen und verschärfen die Symptome der Betreffenden.

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