Lotto Sportinternat Hannover

Lotterieschule für den Sport Hannover

Wohnen im Internat für Sport in Hannover Sicher ist, dass die Langsamsten im Lotterieinternat schlecht mitspielen. In der großen kommunalen Küche seiner Unternehmensgruppe, die sich im I. Büro des Neubaues im Hannoveraner Stadtpark befindet, steht Tobias Trenker bereits um 22.30 Uhr. Übrigens wird auf dem Teller alles serviert, was das Athletenherz begehrt: Gebäck, Semmeln, Marmel, Früchte, Müsli und auch die klebrig-süße Nuss-Nougatcreme, die bei ganzen Generationen von Kindern beliebt ist.

Verantwortlich dafür ist eine Ernährungswissenschaftlerin, und das Verständnis für die Begabung zur sportorientierten Ernährung soll durch Kochtrainings im Schulinternat gefördert werden. Trenker hat am Mittwoch - sowie am Montagmorgen und Freitags - mindestens eine Frühstücksstunde, bevor er mit dem Rad die acht Kilometern bis KGS?Hemmingen zurücklegt.

In der Hochschule außerhalb Hannovers, die als Kooperationspartner des Internats für Sport tätig ist, wird dem Leistungssport von Talentpartnern wie Trenker so viel Aufmerksamkeit wie möglich geschenkt. Von Adendorf bei Lüneburg zog er nicht nur wegen der letztjährigen Sportförderung nach Hannover, sondern auch, weil es nach neun Jahren bei der KGS noch möglich ist, das Gymnasium zu absolvieren.

"Vorrang hat das Abitur", sagt Trenker ganz klar, "wobei ihm das Maturajahr im Vergleich zu einem konventionellen Schulgymnasium auch bei der Vereinbarkeit von Ausbildung und Aufgaben behilflich ist. Wir sind mit der Schulleistung unserer Athleten sehr zufrieden", sagt er. Aber Trenker mag es auch im Schulinternat, denn "als Athleten zeigen wir uns schlichtweg sehr rücksichtsvoll gegenüber einander.

Meine Mitbewohnerin zum Beispiel ist Schwimmerin, und wir bewegen uns auch dann, wenn wir verschiedene Sportaktivitäten ausüben. "Das Fazit von Trenker: "Die Atmosphäre hier ist großartig. "Morgens schulen, dann ab 16 Uhr 19 Schularbeiten und nachmittags trainieren - die Nachwuchssportler wie Trenker haben nicht viel Zeit zum Schlafen, auch wenn das Ausbildungsangebot groß ist.

Nachts ist es soweit - aber Trenker ist beim Erlernen und Praktizieren noch lange nicht fertig. Denn der Athlet will, wie viele seiner Kollegen, so bald wie möglich seinen Führerausweis machen. Wenn er danach noch Zeit und Verlangen hat, begegnet er immer noch anderen Athleten, um ins Theater zu gehen oder ganz nebenbei in die Welt.

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