Lrs Bedeutung

Bedeutung von Lrs

Wie heißt LRS?..: Bildungsuniversität Heidelberg Eine Lese- und Rechtschreibstörung (LRS) wird im Allgemeinen als ein Misserfolg beim Lernen von Lesen und Rechtschreiben erachtet. Beispielsweise ist es für einige Kinder besonders schwierig, die Bedeutung von geschriebenen Gebärden zu verstehen, etwas laut zu lesen und zu reproduzieren, an die Wandtafel zu notieren, die Bedeutung von Worten und Sätzen zu verstehen, etc.

Weil die betreffenden Schulkinder in anderen Gebieten oft über gute Leistungen verfügen, wird dieses Scheitern oft auf fehlende Einsatzbereitschaft, mangelndes Interesse und Trägheit zurückzuführen sein. Die Erziehungsberechtigten bemühen sich, die Leistungsdefizite ihrer Kleinen durch mehr Übung auszugleichen; die Jugendlichen weigern sich oft, ihre Haushaltsaufgaben zu machen.

Geringe und oft träge Lesetempo, typische Rechtschreibprobleme: Große Anzahl von Fehlern in unpraktizierten Dikaten und geschriebenen Schriften. Worte sind zum Teil fragmentiert, im gleichen Wortlaut oft mehrmals fehlbuchstabiert (Inversionen, Umkehrungen, Wortruinen). Eine Lese- und Rechtschreibstörung ist nach der international gültigen Klassifizierung der WHO eine begrenzte Einschränkung der Weiterentwicklung der Lesefähigkeiten und in der Regelfall der damit verbundenen Rechtschreibfertigkeiten, die nicht durch eine Verminderung der Intelligenz, unzulängliche Lernzustände, Seh- oder Gehörstörungen ohne Korrektur, starke Neurologiedefizite oder Emotionalerkrankungen verursacht wird.

Bei der Lese- und Rechtschreibstörung handelt es sich um eine der beschriebenen entwicklungsbedingten Erkrankungen der schulischen Fähigkeiten (F81). "Unter " beschriebenen entwicklungsbedingten Defiziten der schulischen Fähigkeiten " versteht man die konkreten und eindeutigen Behinderungen des Lese-, Schreib- und Rechenlernens. Was ihnen gemein ist, ist die ätologische Vermutung, dass diese Erkrankungen im Wesentlichen auf eine zentralnervöse, kognitive Erkrankung bei der Datenverarbeitung zurückzuführen sind. Das bestimmende Charakteristikum ist eine eingeschränkte Einschränkung der Lesefähigkeit und sehr oft der Schreibweise.

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob eine Lese- und Rechtschreibstörung als Erkrankung, Unwohlsein, Erkrankung, Invalidität oder ein begrenzter Mangel an Talent wahrgenommen wird. Allerdings ist die Beantwortung dieser Fragestellung für die betreffenden Schüler von großer Praxisrelevanz und nicht nur von allgemeiner theoretischer Bedeutung. Gemäß der von der WHO (ICD-10) verabschiedeten Klassifizierung der psychischen Erkrankungen wird der LRS als Entwicklungsstörung eingestuft.

Wie bei allen Entwickelungsstörungen wird als Grund eine "Einschränkung oder Verspätung der Funktionsentwicklung, die in engem Zusammenhang mit der biologischem Reifeprozess des zentralen Nervensystems steht", angenommen. Durch eine Lese- und Rechtschreibstörung entsteht keine Invalidität, sondern nur, wenn die gesellschaftliche Integration des Kleinkindes durch den LRS bedroht ist.

International Classification of Mental Disorders; International Classification of Mental Disorders; IBK - 1. Oktober Bern: Huber.

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