Lrs Diagnoseverfahren

Irs Diagnoseverfahren

Um einen LRS zu diagnostizieren, muss eine Lese- und Rechtschreibleistung verlangt werden, die weit unter dem Durchschnitt liegt. Untersuchung von Diagnoseverfahren und Fördermitteln. Das Diagnoseverfahren gilt als europäischer Standard und wird zur Abklärung vieler psychiatrischer Erkrankungen eingesetzt. Untersuchung von Diagnoseverfahren und Fördermitteln.

Lesen Sie die Rechtschreibschwäche LRS. Probleme, Vorbeugung und die....

Darüber hinaus wird immer wieder heftig kritisiert, dass sowohl Lehrer als auch Eltern viel zu wenig über Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Lernen von Schreiben und Schreiben aufgeklärt sind. Partielle Leistungsschwächen in den Bereichen Lese- und Rechtschreibschwächen kommen verhältnismäßig oft vor und belasten die betreffenden Schülerinnen und Schüler stark, da diese Errungenschaften in unserem Schulsystem eine hohe Priorität haben.

Misserfolge in diesem Gebiet können ernste Auswirkungen haben und sich nachteilig auf das ganze Lebensalter des Babys auswirken. Im Mittelpunkt meiner schriftlichen Prüfung stehen die Bedingungen für das Erlernen von Lesen und Schreiben, der Erwerb der Schriftsprache, die Situation des Erlasses und die didaktischen Auswirkungen. Die Bezeichnung "Legasthenie" als Sinnbild für Leseschwächen wurde 1916 vom Neurologe Paul Ranschburg zum ersten Mal verwendet.

Dyslexie als eine Leserkrankung bei Kleinkindern mit zumindest mittlerer Aufklärung ( "Reversionen" als spezifischer Fehler). Lese- und Rechtschreibschwäche beinhaltet alle möglichen Lese- und Rechtschreibprobleme bei Schülern aller Intelligenzstufen. G. Scheerer-Neumann (1992) wies jedoch darauf hin, dass das Konzept der antiken Dyslexie weder Theorie noch Praxis und Therapie ist. 1978 empfahl die Kultusministerkonferenz (KMK), den kontroversen Begriff "Legasthenie" nicht mehr zu gebrauchen.

Im Rundschreiben des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen steht: "Es gibt Kinder, die beim Lernen von Sprache und Schrift besonders große Probleme haben. Dabei zeigt sich, dass Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten nicht mehr dem Kleinkind zugeschrieben werden, sondern als Lernschwierigkeit behandelt werden. Lese- und Schreibfertigkeit sind das Ergebnis eines mehrschichtigen Lern- und Veränderungsprozesses, der aufgrund seiner komplexen Struktur sehr anfällig für Störungen ist.

Nachgewiesenermaßen haben 35% aller Schülerinnen und Schüler im ersten Unterricht Probleme beim Rechnen und Verstehen. Jedes einzelne Kleinkind muss unterschiedliche Grundanforderungen erfüllen, um den Lese- und Schreiblernprozess problemlos durchführen zu können. Die komplexe Zusammenhänge zwischen Schrift und Klangkultur zu verstehen, ist für ein Kleinkind beim Lernen von Schrift und Schrift von hoher Bedeutung.

Dies setzt zum einen eine gute Differenzierbarkeit im Rahmen der akustischen Sprechwahrnehmung und zum anderen einen hohen Abstraktionsgrad voraus, da Grammophone in ihrer reinen Gestalt im Sprechgespräch nicht zu Gehör kommen. Als Vorbereitung auf das gemeinsame Verstehen von Text und Schrift erleben die Kleinen, dass Sprachen in Gestalt von Bild und Schrift darstellbar sind und dass Briefe direkt mit der Fremdsprache verbunden sind.

Die Schreibung eines Worts findet nicht auf der Grundlage einer fundierten Analyse statt, sondern ausschliesslich auf der wortbezogenen Ablage im Speicher. Nach und nach erlernt das Kleinkind, reiner Phonematik geprägte Allokationsregeln zwischen Klangfolgen und Charakteren zugunsten struktureller Regelmäßigkeiten aufzustellen. Wer im Rahmen des Schreib- und Leselernens Störfaktoren wahrnehmen und zielgerichtet intervenieren will, muss zunächst einen Überblick über den Prozeß des Erlernens der Schriftsprache erhalten und sich der Beziehung zwischen Klang und Schreibweise bewusst sein.

Allerdings sind die Gründe sehr komplex und jedes erkrankte Baby hat einen anderen Symptomenkomplex, der sich aus einer einzelnen Kombination von Gründen ergeben kann. Wenn es einem Kleinkind nicht gelungen ist, die Wort-Redundanz zu nutzen (d.h. den anderen, nicht nachvollziehbaren Teil des Worts nicht aus einem richtig erkennbaren Teil des Worts abzuleiten), wird dies auch als Funktionsmerkmal für das Entstehen von LRS angesehen.

Bei der Lektüre ist es wichtig, die wichtigen Sinneseinheiten zu kennen. E: - Abschnitt "Lesen": Regelmäßige Irrtümer beim laute Hören; unzählige Autokorrekturen; langsame und mühsame Wortlesung; Silbenlesen von Worten;.... - Schreibsystemfehler: häufig auftretende Rechtschreibfehler; Verwechslung von Briefen; Verwechslung der Buchstabenordnung; Schreibbehinderung; ..... - In diesem Gebiet "Gesprochene Sprache" Aufhören zu reden; Wortschatz; Dysfunktion;....

  • Abschnitt "Gedächtnis" Niedriges akustisches und visuelles Gedächtnis; ..... - Gebiet "Motorische Fähigkeiten" - Gebiet "Verhaltensanomalien" Gebiet Angst, Aggression, Konzentrationsmangel, Überaktivität,..... Im deutschsprachigen Raum stand die Erkennung von Lese- und Rechtschreibproblemen im Vordergrund der didaktischen Diagnosen in den späten 1970er Jahren. Das klassische Diagnoseverfahren basiert auf der Prämisse, dass Einzel- oder Teilleistungsdefizite eine wesentliche Bedeutung für die Entwicklung von LRS haben.

Es dient der vertieften und detaillierten Untersuchung von Charakterzügen und Fertigkeiten, die für den allgemeinen Prozess des Lese- und Schreiblernens unerlässlich sind. Sie sollten nur einen Teil der Worte oder Schriften des ganzen Texts vorlesen, der aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist. Diese Testmethode ist sehr sachlich und wichtig ist, wie z.B. die Betrachtung, wie das Baby spricht, welche Strategie es anwendet und in welchem psychischen Zustand es sich befindet, wird völlig ignoriert.

Einheitliche Vorgehensweisen als Diagnoseinstrumente des LRS werden oft kritisch hinterfragt. Norbert Sommer-Stumpenhorst hält es auch für vielversprechender, seine Analysen auf die beiden folgenden Diagnoseverfahren zu stützen: Im Sommer-Sumpenhorst wird festgestellt, dass Erfahrungen, Fingerspitzengefühl und pädagogische Eingebung zu den wesentlichen Grundprinzipien jeder Diagnose sind. Aus seiner Sicht ist es von Bedeutung zu wissen, welche LRS es gibt und wie das Baby erfährt und wie willens ist, die Unterschiede zu korrigieren.

Die Diagnostik einer so präzisen LRS-Klärung kann daher viele Unterbereiche abdecken. Erst wenn es möglich ist, die Kleinen einzeln und zielgerichtet zu betrachten, ist es möglich, ein auf das Kleinkind zugeschnittenes Förderprogramm zu gestalten und besondere Unterstützungsmaßnahmen zu ergreifen. Auf der einen Seite steht das "Vorschul-Führungsassessment", das darauf abzielt, ungenügend ausgeprägte Lernsituationen bis zur Einschreibung so zu schulen, dass der Lesevorgang erfolgreich ist, auf der anderen Seite das "Early School Assessment", das aufgrund der Probleme im Lese- und Schreibprozess in der Anfangsphase aufzuspüren ist, um dem/der SchülerIn frühzeitig die Möglichkeit zur persönlichen Unterstützung zu bieten.

Renate Valtin betrachtet auch eine verbesserte Lese- und Schreibkompetenz als Prävention von LRS. Für einen Ansatz, der sorgsam organisierte Lernmittel bereitstellt, aber zugleich die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler stärkt und die eigene Aktivität stimuliert. Erfolgte es den Lehrern in der Waldorfschule, vorbeugend zu wirken, ist dies für die Schüler von großem Plus.

So kann das Kleinkind viel gespart und die Einleitung von Sondermaßnahmen vermieden werden. Selbst nach einer gelungenen Diagnostik ist es nach wie vor schwierig, wirksame Unterstützungsmaßnahmen für die betreffenden Patienten zu ergreifen und zu erwirken. Jeder Schüler hat seine eigene Lehrstruktur. Das heißt für die Promotion, dass sie unabhÃ?ngig von einem gewissen Intelligenzgrad erfolgen und mit dem jeweiligen Entwicklungsniveau des Babys beim Lese- und Schreibvorgang beginnen muss.

Zur Unterstützung von Kindern mit besonderer Lese- und Schreibschwierigkeit hat die Konferenz der Kultusministerinnen und Kultusminister Prinzipien verabschiedet, die in vielen Ländern in sogenannten "LRS-Verordnungen" verankert wurden. Unter anderem finden Sie hier Schulfördermöglichkeiten und gezielte Massnahmen für Schüler mit LRS. Dyslexie wurde hier als Differenz zwischen Intelligenz und Schreibleistung aufbereitet.

Weil dieses Wissen heute nicht mehr aktuell ist ("Definitionen und Abgrenzungen"), wurde die "Legasthenie-Verordnung" durch die Verordnung von 1991 "Förderung von Kindern mit besonderen Lernschwierigkeiten im Lesen und Schreiben" ersetzt. Der Unterricht in Lesen und Schreiben ist eine wichtige Funktion der Primarschule. Dabei müssen die Kleinen "nachhaltige Grundlagen" für das weitere Gelernte anstreben.

Die Verordnung als Grundvoraussetzung zur Vermeidung von Lese- und Schreibfehlern enthält eine Lese- und Schreibanweisung, die sich an Leitlinien und Curricula ausrichtet. Treten trotzdem Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten auf, sind spezielle Unterstützungsmaßnahmen unvermeidlich. Auch im Rundschreiben ist die große Bedeutung einer kontinuierlichen Kooperation mit den Kinderbetreuern festgeschrieben.

Auf der einen Seite müssen sie leseschwache Menschen unterrichten, auf der anderen Seite müssen sie hochbegabte Menschen angemessen unterstützen. Vor allem in der Primarschule ist es von Bedeutung, dass gut qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer gute Lernumgebungen vorfinden, um die Schülerinnen und Schüler beim Lesen-Schreiben-Lernen gezielt zu unterstützen. Der folgende Maßnahmenkatalog didaktisch-methodischer Art könnte den Lehrern helfen und den Lehrbetrieb verbessern: - die anfänglichen Lernsituationen der Lernenden beachten; - zunächst ein begrenztes und klassenspezifisches Basisvokabular für die Arbeit verwenden; - zusammen mit den Schülern wesentliche Lernalgorithmen und -techniken üben und anwenden; - Lesen und Schreiben von vornherein so kombinieren, dass sich die Lernschritte unterstützen können; - Medieneinsatz im Klassenzimmer spornt die Lernwilligen an (z.B. durch Verwendung eines eingeschränkten Basiswortschatzes).

Um eine konsistente Promotion aller Schüler zu gewährleisten, sollte die Lernzeit bestmöglich abgestimmt werden. Motivierung, Anerkennung und Ermutigung durch Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte und Klassenkameraden sind für die betreffenden Schüler sehr bedeutsam. Ich habe in dieser Studie aufgezeigt, wie umfangreich und weitreichend das Feld, in dem wir von LRS sprechen, ist und wie notwendig es ist, über die Grundzüge aufgeklärt zu sein, um entsprechende Werbemaßnahmen initiieren zu können und interventionell oder vorbeugend vorzugehen.

Oftmals sind die Lehrer nicht der Meinung, dass jedes Individuum mit seinen eigenen Problemen, seinen aktuellen Anforderungen und seiner körperlichen Verfassung im Vordergrund steht. Dabei geht es darum, zu erfahren, wie das individuelle Individuum am besten lernen kann und was ihm hilft, seine Leistung zu steigern. In einem ersten Arbeitsschritt sollen die Schülerinnen und Schüler gute Lese- und Schreiberfahrungen sammeln, um ihnen die Lust am Lernen und Schreibe zu haben.

Auch die ständige Kooperation mit den Betreuern der Kleinen kann eine große Unterstützung sein. In Bezug auf Vorbeugung, Diagnose und Finanzierungsmöglichkeiten bei LRS bin ich besser aufgeklärt und führe den Praxiskontakt mit den Studierenden gut durch. Weißbuchverlag: Weinheim and Basel 2000, Dummer-Smoch, L.: Diagnnostische Bilderstimmen.

Verlagshaus: Kiel 1993. Internationales Institut für Bildung und Schule: Runderlaß des Kulturministeriums vom 19.07. 1991 II 3,70-20/0-1222/91: NRW 1991. Mann, Christine: Lrs- Dyslexia. Der Cornelson Scriptor Verlag: Berlin 1991. Waltin, R.: Niveaus der Alphabetisierung und der Schreibsprache als Entwicklungsvorgang. Darin: D. Haarmann (Hrsg.): Anleitung Grundschule- Gruppe I. Beltz Verlag: Weinheim 1994. Beinahe jeder Mensch hat eine Person, die große Probleme beim Schreiben und Schreiben hat.

Dennoch gibt es Menschen, die trotz guter schulischer Ausbildung, hochintelligenter Ausbildung und guter allgemeiner Bildung nicht in der Lage sind zu lernen und zu lernen. Dabei wird in den Massenmedien oft von "Legasthenie" oder "Schwäche beim Rechnen und Lesen" die Rede sein. Wie kann man feststellen, ob ein Kinder in der Primarschule davon beeinträchtigt ist? Was bedeutet und welche Konsequenzen hat es für das Leben des Kindes und der Familie?

Bei Lese- und Rechtschreibproblemen brauchen unsere Kleinen die Unterstützung von allen Beteiligten. Die Bezeichnung "Legasthenie" wurde 1916 von der Pädagogin Ranschburg entwickelt. Dyslexie definiert er als "Unterlegenheit des mentalen Apparats",[2] aus welchem Grunde schulpflichtige Jugendliche (trotz normalem Sinnesorgan) nicht richtig liest werden konnten. Bei Ranschburg war klar, dass solche Lernbehinderungen in die Förderschulen kommen sollten - eine Entwicklung, die diese bis in die 70er Jahre veranlasste, eine solche Grundschule zu besuchen.

Maria Linder hat in den 1950er Jahren Legasthenikerinnen und Legastheniker untersucht und kam zu dem Schluss, dass sie - entgegen der Ranschburgischen Vermutung - im Durchschnitt bis zum überdurchschnittlichen Intelligenten waren. Dyslexie wurde als "eine besondere Schwachstelle im Lesenlernen (und damit mittelbar auch im unabhängigen störungsfreien Schreiben) bezeichnet, die außerhalb des Rahmens anderer Errungenschaften liegt, mit ansonsten unversehrter - oder in Bezug auf die Lesefähigkeit - verhältnismäßig guter Aufklärung.

"3 "3] Diese Begriffsbestimmung macht also nicht nur auf eine beeinträchtigte Schreibleistung aufmerksam, sondern auch darauf, dass Legastheniker im Durchschnitt klug sind und in anderen Schulbereichen nicht zwangsläufig auffallen müssen. Um 1970 diskutierte Renate Valtin die Wichtigkeit des Umfeldes für die Entwicklung der Dyslexie.

Sie entdeckte als Grund für die aufgetretenen Lese- und Rechtschreibprobleme Eigenschaften jener Gesellschaftsschicht, die das Kind vernachlässigte. Sie kam zu dem Schluss, dass neben der endogenen Veranlagung auch äußere Einflüsse wie die Mitgliedschaft in einer gewissen Gesellschaftsschicht eine Legasthenie fördern. Für Jugendliche aus gehobenen Gesellschaftsschichten ergeben sich schlichtweg mehr Möglichkeiten zur (privaten) Unterstützung (mit mehr finanziellen Mitteln).

Aus Gründen der Vereinfachung und Öffnung stimme ich folgender Begriffsbestimmung zu: "Legasthenie ist der Name für Schwachstellen beim Lernen von Texten, Schriften und Rechtschreibung, die nicht auf eine generelle Störung der psychischen Leistungsfähigkeit oder auf unzureichenden Lehrbetrieb zurückzuführen sind. "Neben dem Ausdruck "Legasthenie" ist heute auch der Ausdruck "Lese- und Rechtschreibschwäche" vorhanden, insbesondere im Schulbereich.

Die KMK (Kultusministerkonferenz) hat 1978 den Terminus "Legasthenie" aus den Leitlinien entfernt. Anders als der medizinische Fachausdruck "Legasthenie" bedeutet der Ausdruck "Schwäche beim Lesen und Rechtschreiben" die "Schwächen beim Lesen und Rechtschreiben". Darüber hinaus wird klar, dass es sich nicht um eine "Krankheit" im ärztlichen Sinn des Wortes handelte, sondern um eine "Schwäche" oder gar nur "Schwierigkeiten".

Aus diesen Grund werde ich mich in meiner Semesterarbeit auf den Terminus "Lese- und Rechtschreibschwäche" (im Weiteren kurz LRS genannt) beschränk. Von Anfang der Debatte über LRS bis heute gab es zwischen den Disziplinen eine kontinuierliche Debatte über diagnostische Fachbegriffe und deren Grund. Ein Problem mit bestimmten kognitiven Fähigkeiten, wie z.B. Differenzierung, sollte die Hauptursache für "Misserfolge" beim Schreiben und Schreiben sein.

Die Vermutung der ärztlichen Untersuchung, dass eine Erkrankung nur dann behoben werden kann, wenn die Erkrankung bekannt ist, kann jedoch durch die Vermutung konterkariert werden, dass nicht die Untersuchung der Erkrankung, sondern die Untersuchung des störenden Vorgangs ( "Lernen zum Lesen und Schreiben") für die Untersuchung des LRS von Nutzen ist. Der Förderbereich ist daher bedeutender als die Kausalforschung.

Zu Beginn jedes Lese- und Schreiblernens steht die Feststellung, dass sich Briefe auf Geräusche beziehen, dass eine gewisse Reihenfolge von Briefen zu einem bestimmten Begriff führt. Darauf sind viele Schüler zu Schulbeginn noch nicht einmal eingestellt, Wörter haben für sie eine reine Kommunikationsfunktion. Es ist für die Kleinen schwierig, den Einzelbuchstaben gewisse Klänge zuzuweisen und vice versa die Briefe den Klängen.

9 ] Heute kann jedoch nicht einmal davon ausgegangen werden, dass eine vererbte niedrige Instanz die Chance erhöht, dass gewisse Bereiche der Begabung, die für das Lesen- und Schreibenlernen erforderlich sind, beschädigt werden. Bei einigen Elternleitfäden[13] tauchen Liste von Funktionen auf, anhand derer Eltern feststellen sollten, ob ihr Baby "Lese- und Rechtschreibprobleme hat, die Unterstützung erfordern".

Allerdings können diese Eigenschaften nur eingeschränkt als Symptomatik angesehen werden, denn so wie kein Kleinkind dem anderen ähnelt, so ähnelt auch kein Lese- oder Schreibvorgang dem anderen. Meistens machen sie nur noch mehr Irrtümer als andere Jugendliche. Bei einigen Kindern treten in mehreren Gebieten Anomalien auf, andere haben nur vorübergehende und sporadische Übel.

Darüber hinaus gibt es keinen zwingenden Bezug zwischen den Problemen in einigen der identifizierten Bereiche und einem LRS. So genannte "legasthene Fehler" werden von allen Kindern zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zuge des Lese- und Schreiblernens gemacht. In vielen FÃ?llen kann davon ausgegangen werden, dass fÃ?r Kleinkinder in der Entwicklungsphase noch keine Kenntnisse vorhanden sind. Ein LRS kann in der Regel nur von einem Pädagogen oder einem Elternteil vermuten lassen, wird aber mit Unterstützung von Diagnoseverfahren einer anderen medizinisch und/oder psychologisch bekannten Einrichtung (Bildungs- oder Legasthenieberatung, Schulpsychologie, psychologische Fachpraxis, Neurologie, etc.) durchgesetzt.

Dennoch sollten an dieser stelle einige charakteristika dargelegt werden, die darauf hindeuten können, dass ein kinder "besondere lese- und buchstabierprobleme" hat[14]. Sehfähigkeiten sind elementare Faktoren, wie z.B. die Möglichkeit, dass sich ein Kleinkind auf einen bestimmten Teil des Bildes konzentriert. Von grundlegender Wichtigkeit ist auch die Fragestellung, ob ein Kleinkind gewisse Gestalten richtig und unbedenklich erkennen kann.

Beim Schreiben lernen spielt die Motorik eine besonders wichtige Funktion. Bereits im vorschulischen Alter wird festgestellt, ob das Kleinkind altersgerecht in Grob- und Feindynamik ist. Deutliche Merkmale im Sprachwahrnehmungsbereich werden oft in der Differenzierung ähnlicher klingenden Geräusche gezeigt - zum Beispiel /m/ und /n/. Eine Gefährdung für einen LRS liegt allenfalls vor, wenn ein Kleinkind im vorschulischen Alter sehr ausgeprägte Anomalien in Bezug auf ein wichtiges Merkmal aufweist.

Es gibt, wie bereits gesagt, keine eindeutige Merkmalsliste für die Diagnostik eines LRS.

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