Lrs Krankheit

Lrs-Krankheit

ein verminderter Verstand, eine Krankheit oder mangelnde Unterstützung ist bedingt. Dyslexie - eine Krankheit, eine Invalidität, eine Erkrankung? Zugleich wächst die soziale Neigung, ein Kind als erkrankt, beunruhigt oder beeinträchtigt zu klassifizieren, dessen Verhaltens- und Talentprofile in gewisser Weise von einer schmalen Regel abwich. Der Trend zur Kinderpathologisierung geht nicht nur am Thema vorbei - denn die Kleinen sollen jederzeit die Unterstützung bekommen, die sie brauchen -, sie sind auch unfair ihnen gegenüber.

Anhand des Beispiels "Legasthenie" wollen wir einige der Auswirkungen aufzeigen. Es hat weit reichende Auswirkungen auf das Selbstverständnis und das Lernverhalten der betroffenen Menschen, wenn die Gründe für die Schwierigkeit des Erlernens der Schriftsprache vor allem im Kindesalter als Erkrankung, Krankheit oder Invalidität verwurzelt sind. In einigen Fällen wird die Diagnostik "Legasthenie" als Befreiung empfunden. Sie empfinden vor allem deshalb ein erleichterndes Empfinden, weil niemand für die "Legastheniekrankheit" verantwortlich ist.

Auch für andere Angehörige und befallene Kleinkinder ist die Diagnostik gleichbedeutend mit einer Naturkatastrophe. Es geht um das Gefühl, ein "krankes" oder gewissermaßen "gestörtes" Baby zu haben, aber auch um Ohnmacht und Paralyse - das eigene und das des Babys -, die diese Diagnostik begleiten. Bei Kindern, denen gesagt wird, dass sie aufgrund einer Krankheit oder einer gehirnphysiologischen Erkrankung nicht richtig liest und schreibt, kommt man rasch zu dem Schluss: "Wenn es eine Krankheit ist, dann kann ich selbst nichts dagegen tun.

"Die Schule und die Lehrer sind nicht für die Therapie von Erkrankungen verantwortlich. Versteht man Dyslexie als Krankheit, sind die Lese- und Rechtschreibprobleme des Kleinkindes letztendlich nicht mehr das Thema der Schulbildung. Als legasthenisch (und damit potenziell krankgeschrieben oder behindert) werden solche Fälle angesehen, bei denen die durchschnittliche bis hohe Aufklärung und die hohe Abweichung von der schlechten Lesekompetenz besteht.

Testverantwortliche können daher verschiedene Testverfahren einsetzen, je nachdem, ob sie ein gewisses Maß an Eigeninteresse daran haben, dass es dem Kleinkind besser oder schlechter geht. Die Testverantwortlichen können daher verschiedene Testverfahren einsetzen. Bei der Bewältigung der vielschichtigen Probleme im Lese- und Schreibbereich ist es unerlässlich, dass sich die Berufe gegenseitig ergänzen. Das Etikett als "legasthenisch" in Verbindung mit dem Begriff der Krankheit macht Eltern und Lehrer fast ausschliesslich auf die Mängel des Kleinkindes aufmerksam:

Es muss die Erkrankung oder Krankheit behandelt werden, sonst hat das Baby wenig Aussichten. Wird der Ausdruck "Legasthenie" als Invalidität im Vordergund verwendet, so wird damit auch die Hänseleienbereitschaft der anderen Söhne gefördert, zum Beispiel als "Legasthenie depp" oder "Legasebaby". Das Krankheitsbild geht davon aus, dass der Betreffende nicht in der Position ist, eine Voraussetzung überhaupt zu erfühlen.

Allerdings haben auch schwerwiegende Probleme beim Lese- und/oder Schreiblernen Vorkenntnisse, Erfahrungen und Handlungsstrategien, die für den Aufbau von Lesefähigkeiten von Bedeutung und nützlich sind. Der Zuschrieb als "Krankheit" verhindert, dass die Umstände, in denen das Kleinkind die Möglichkeit hat (oder nicht hat), Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten zu erwerben, in einer Weise betrachtet werden, die seinen Fähigkeiten angemessen ist.

Mit der Vermutung, dass die Schwierigkeit, die Schriftsprache zu erlernen, eine Krankheit ist, die es zu heilen gilt, entsteht ein eigener Raum zum Betrachten und Nachlesen. Die Lese- und Schreibtätigkeit erfolgt dann in einer "Therapie" und ist abgekoppelt von den täglichen Lese- und Schreibangeboten, oder solche "natürlichen" Lese- und Schreibangeboten müssen in der Promotion kunstvoll gestaltet werden.

Bei der Diagnose der Krankheit stellt sich die Frage: Was kann das Baby nicht tun? Wie kann das Kleinkind vorgehen und wie muss sich die Lage ändern, damit das Kleinkind besser erlernen kann? Nicht nur die Schüler und Erziehungsberechtigten werden dadurch geschädigt, sondern auch viele Lehrer. Dabei geht es nicht darum, den Ausdruck "Legasthenie" vollständig aus unserem Sprachgebrauch zu entfernen.

"Dyslexie" ist ein geschichtlich entwickelter Terminus, der ein integraler Bestandteil der Debatte über die Schwierigkeit des Erwerbs einer Schriftsprache ist. Um sowohl Schüler als auch Lehrkräfte zu unterstützen, brauchen wir Fachleute, die sich im Rahmen des schriftlichen Spracherwerbs fortgebildet haben und mit konkurrenzlosen Schülern kooperieren können. Lese und Rechtschreibprüfungen können zeigen, in welchen Gebieten pädagogische Hilfe benötigt wird - sie sind nicht als Diagnoseinstrument zur Bestimmung einer "Krankheit" geeignet.

Die Kennzeichnung "Krankheit" oder "Behinderung" kann nicht das Maß für eine berufliche Bildungs- und Finanzhilfe für ein Baby sein. Mit der Befreiung von vorzeitigen Zuschreibungen und gegenseitigen Vorwürfen und der Betrachtung des konkreten Unterstützungsbedarfs unserer Schulkinder wird es möglich sein, ein neues Wechselspiel von Schul-, außerschulische Betreuung und Elternbildung anzugehen, das allen Schulkindern die notwendige Hilfe gibt.

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