Marburger Rechtschreibtraining

Rechtschreibtraining Marburg

In welchem Bereich ist die Marburger Rechtschreibausbildung tätig? Praxis und Polizei für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie, Physiotherapie und Physiotherapie Es gibt in der BRD rund 200000 lese- und buchstabengeschwächte Schüler. Laut der International Classification of Mental Disorders (ICD-10) werden Menschen, die im Unterschied zu ihrer eigenen Kompetenz oder Note sehr schlecht liest und/oder schreibt, als Menschen mit einer Lese- und/oder Rechtschreibschwäche eingestuft. Weil diese Erkrankung sehr oft bis ins hohe Alter andauert und einen entscheidenden Einfluss auf den schulischen und beruflichen Bildungsabschluss hat, ist es eine dringende Notwendigkeit, diesen Kindern so früh wie möglich und vor allem wirksam zu unterstützen.

Auf diese Weise können diese Kleinen oft eine ganze Palette von psychologischen Erkrankungen aufweisen, wie z.B. Depressionen, emotionale Erkrankungen, Verhaltensstörungen in Gestalt von Überaktivität und Angriff. Aufgrund der neuen Ergebnisse der Kausalforschung sind in den vergangenen Jahren Weiterbildungsmethoden hinzugekommen, vor allem die Schulung der phonologischen Fähigkeiten. Symptomenspezifische Trainings sind solche, die einen unmittelbaren Zusammenhang mit den Symptomen aufweisen (Lese- und Rechtschreibstörung).

Dazu gehören vor allem regelbasierte Schulungen und Trainingskurse zur Schulung und Promotion des phonologischen Bewusstseins (Amorosa et al. 1994). Bei den ersten beiden Gruppen (siehe oben) gibt es bisher keinen Wirkungsnachweis, aber die Wirksamkeit des symptomenspezifischen Coachings ist gut dokumentiert (Dummer & Hacketal 1984, Reuter-Liehr 1993, Schneider & Springer 1978; Überblicke von Scheerer-Neumann 1993 und Dacke 1987).

Die Phasenmodelle von Frith (1985) sind für eine rein hypothetische Klassifizierung der Ausbildungskonzepte von Bedeutung (siehe Bild 1). Das Kind durchläuft dann drei aufeinanderfolgende Etappen beim Erwerb der Schriftsprache: die logografische Etappe, die alphanumerische Etappe und die Orthographie. In der ersten Stufe ist die erste Stufe im Kern durch eine ganzheitliche Wortmalerei geprägt, in der zweiten Stufe erlernen die Kleinen die Vergabe von Sprech- und Schriftsprachen und in der dritten Stufe wird orthografisches Wissen verstärkt einbezogen.

Phonologisches Training kann der Alphabetphase zugeordnet werden, regelmäßiges Training der Orthographiephase. Daher sollte die telefonische Ausbildung vor allem jüngeren Kindern zugute kommen, die die orthografische Stufe noch nicht durchlaufen haben. Dies wird dadurch gestützt, dass die positiven Auswirkungen der sprachlichen Ausbildung im Vorschulalter auf die Lese- und Rechtschreibleistung im Vorschulalter gezeigt wurden (Schneider et al. 1997, 1998).

Bei der phonologischen Ausbildung für Zweitklässler und bei der Ausbildung von Schulte-Körne und Mitarbeitern (2001a) für Drittklässler und Viertklässler konnten die beiden keine signifikanten therapeutischen Effekte festgestellt werden, da die ausgebildeten Fähigkeiten der Kleinen bereits weitgehend beherrscht waren. Aus seiner Meta-Analyse schließt Mannheim (1994), dass phonologisches Training bis einschließlich der ersten Stufe Sinn macht, während regelbasiertes Training ab der zweiten Stufe vorzuziehen ist.

Die Anwendung von Regeltraining kann nur dann erfolgen, wenn die Kleinen die Beziehung zwischen Klängen und Buchstaben erworben haben und aufgrund ihrer geistigen Leistungsfähigkeit in der Regel auch in der lernfähigen und anwendbaren Form sind. Das Konzept eines Rechtschreibkurses sollte den Bildungsstand der Zweit- und Drittklässler in Bezug auf Lese- und Rechtschreibkompetenz einbeziehen. Korrekt durchgeführte Schreiboperationen in einzelnen Prozessen (z.B. Co-Doublieren nach einem kurzen Selbstton) können nicht auf den ganzen schriftlichen Sprachprozess angewendet werden (z.B. wenn auch die Groß- und Kleingeschriebenheit entschieden werden muss).

Die Zielsetzung des Rechtschreib-Trainings sollte daher sowohl die Kommunikation von Lösungsstrategien als auch die bloße Kommunikation von Regel-Wissen umfassen (Scheerer-Neumann 1988). Mehrere Therapie-Studien haben gezeigt, dass das Training der Rechtschreibregeln zum Erfolg führen kann. Durch ein zielgerichtetes Rechtschreibtraining konnten Müller (1969) und Reith und Weber (1973) die Anzahl der Regelabweichungen bei Dritt- und Viertelschülern deutlich senken.

scheerern-neumann (1988) erforschte den Einfluß eines verhaltenstherapeutischen regelmäßigen Trainings auf die Rechtschreibleistungen von Schülern der Hauptschule der 5. u. VI. Klasse. Schulte-Körne und die Belegschaft (1997, 1998, 2001a) stellten auch einen signifikanten therapeutischen Effekt bei der Anwendung der Marburger Rechtschreibausbildung in der zweiten, dritten und vierten Klasse fest. Der Unterschied zur üblichen Heilpädagogik liegt zum einen darin, dass der Geltungsbereich der Rechtschreibregeln, der im Normalunterricht nur einen vernachlässigbar kleinen Platz einnimmt (weniger als 1%, Gastleger-Klicpera und Klicpera 1988), in den Fokus gerückt wird.

Das scheint besonders nützlich zu sein, da 66% der Schreibfehler in der zweiten Klasse Regel Fehler sind (Glogauer 1970). Dabei wird berücksichtigt, dass die Rechtschreibung schwacher Nachkommen nicht nur eine intensivere Unterstützung erfordert, sondern auch eine andere Unterstützung. Die Marburger Rechtschreibausbildung umfasst 12 Abschnitte, die sich in einen Lehr-, einen Lern- und einen Übungsraum gliedern. Für jedes Teil des Lern- und Praxisbereichs sind im Handbuch detaillierte Informationen enthalten.

Die Wortmaterialien des Seminars sind in einem Wortverzeichnis zusammengefaßt. In den 12 Kapiteln wird aufgebaut. Es ist jedoch möglich, dass aus dieser Schulung individuelle Abschnitte zu spezifischen Topics (z.B. Ableitungen) entnommen und durch andere Übungsabläufe erweitert werden können. Die Ausbildung ist so konzipiert, dass sie nicht nur vom buchstabierenden schwachen Nachwuchs durchgeführt wird.

Nachdem die Teilnehmer die einzelnen Abschnitte durchgearbeitet haben, sollten sie die Schreibregeln zunächst mit Unterstützung der Lern- und Regelscheine z. B. für Heimaufgaben umsetzen. Diese Rechtschreibprüfung ist kein Ersatz für die Rechtschreibprüfung. Deshalb können nicht alle Rechtschreibfehler behoben werden. Grundsätzlich werden die wichtigsten Probleme der Rechtschreibung von literarisch beeinträchtigten Kindern in der zweiten bis vierten Klasse der Grundschule behandelt.

Die Schulung zielt darauf ab, Lösungsstrategien zu vermitteln. Zur Anwendung dieser neuen Techniken wurden besondere Rechtschreibalgorithmen (Kathi, s. Bild 4.6. 3) aufgesetzt. Mit diesen Verfahren sind die Kleinen in der Lage, die richtige Schreibweise schrittweise umzusetzen.

Z. Die Schüler werden durch das ganze Jahr hindurch durch das ganze Projekt geführt und auf die wesentlichen Lehrinhalte hingewiesen (siehe Bild 4.6.2). Evaluierungsstudien werden jedoch kaum ausgeführt, vor allem im Zusammenhang mit der Lese- und Buchstabierförderung. Daher ist es für viele Anwendungen ungeklärt, ob sie zur Verbesserung der Rechtschreibung beitragen. Dieses Rechtschreibtraining wurde in drei Untersuchungen bewertet.

Eine erste Untersuchung untersuchte, wie weit die Erziehungsberechtigten unter Aufsicht die Rechtschreibkenntnisse ihres Babys verbessert haben. Seit zwei Jahren wurden die Erziehungsberechtigten regelmässig in die Marburger Rechtschreibausbildung eingewiesen. Die Familien hatten an diesen Tagen reichlich Zeit, ihre derzeitigen Schulprobleme und Umsetzungsschwierigkeiten miteinander zu teilen.

Durch die Marburger Rechtschreibausbildung konnten die Erziehungsberechtigten die Rechtschreibleistungen ihres Kleinkindes deutlich anheben. Bereits nach einem Jahr wurde ein signifikante therapeutische Wirkung im Hinblick auf spezifische Schreibfehler beobachtet. Das bedeutet, dass die Schüler die erlernten Rechtschreibungsregeln anwenden konnten. Erst nach zwei Jahren zeichnete sich jedoch eine deutliche Steigerung der Gesamtleistung der Rechtschreibung ab.

Die Selbstsicherheit der Kleinen konnte durch das Coaching deutlich erhöht werden. Sie hatten mehr Spaß und Lust am Leben gefunden, sie wagten es mehr, am mündlichen Lernen mitzumachen. Andererseits haben die Erziehungsberechtigten gelernt, die Schreibschwäche ihres Babys anders einzuschätzen und den Verhaltenskodex zu ändern. Die Marburger Rechtschreibausbildung wurde in einer weiteren Untersuchung in individueller Unterstützung durch einen Medizinstudenten unter Aufsicht bewertet (Schulte-Körne et al. 2001a).

Zwei Mal pro Kalenderwoche (je 45 Min., 30 Min. Unterstützung, 15 Min. Spielen und Bewegung) wurden 10 buchstaberschwache Kleinkinder individuell unterstützt. Schon nach 12-wöchiger Intensivbetreuung war eine deutliche Steigerung der Lese- und Schreibleistung zu verzeichnen. Allerdings konnte in dieser Zeit kein Wechsel des Selbstvertrauen der Jugendlichen nachweisen. Die dritte Untersuchung untersucht derzeit den Nutzen der Marburger Rechtschreibausbildung in Schulen.

In jedem Fall wurden fünf Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten der zweiten und dritten Klassen in acht Klassen mit max. 5-7 Kindern eingeteilt und auf der Grundlage des vorhandenen Ausbildungsprogramms oder eines eigenen Schulprogramms für zwei Jahre unterstützt. Aus den bisherigen Ergebnissen geht hervor, dass die Schülerinnen und Schüler sehr gerne am Unterstützungsprogramm teilhaben, auch wenn einige von ihnen eine Unterrichtsstunde früher zur Schulbank gehen müssen.

Bereits jetzt hat sich die Lese- und Schreibleistung der Patenkinder signifikant erholt. Die Rechtschreib- und Leseleistungen der Kinder bewegen sich nach 1,5 Jahren Finanzierung im normalen Bereich. Die vorliegende Untersuchung beweist auch die Effektivität der Marburger Rechtschreibausbildung. In den verschiedenen Kapiteln des Seminars wird aufgebaut. Das Regelwerk stellt eine wesentliche Grundstruktur des Rechtschreibunterrichts dar.

Allerdings können nicht alle Schreibprobleme mit diesen Richtlinien behoben werden, da es eine Vielzahl von Worten gibt, die mit dieser Richtlinie nicht richtig geschrieben werden können. Mit Hilfe sogenannter Rechenalgorithmen (Abbildung 3) wird den Schülern beigebracht, wie man ein Wort richtig schreibt. Der Algorithmus baut auf einander auf (siehe Bild 3).

Weil gerade einige Kinder Probleme haben, zwischen langen und kurzen selbststimmenden Klängen zu unterscheiden, wird eine Lösungsstrategie kommuniziert, die auf dem Prinzip der Veranschaulichung und grapho-motorischen Implementierung basiert. Beispielsweise wird ein punktförmiger Ton für den kurzen Selbstklang und eine horizontale Linie unter dem Selbstklang für den langen Selbstklang eingefügt (Bild 4.6.4).

Beim Schreiben von Worten ist nicht nur die Beherrschung eines bestimmten Problembereichs notwendig, sondern auch die Berücksichtigung ganz unterschiedlicher Problemstellungen (z.B. Groß- und Kleingeschriebenes und Verdoppelung des Mittelbereichs nach einem kurzen gesprochenen Selbstklang). Dazu werden am Ende der jeweiligen Abschnitte Leistungsbeurteilungen (siehe Bild 4.6. 5) aufbereitet.

Bei der Wortwahl kommt es auf die im jeweiligen Abschnitt abgedeckten Lernbereiche an. Für diese Wortdiktate gibt es immer eine Story und eine Grafik (siehe Bild 4.6. 5), mit der die Kleinen die Zahl der richtig geschriebenen Worte eingeben. Beginnend mit Abschnitt 9 wird auch die für die Schreibweise erforderliche Zeit aufgezeichnet, um die Schreibgeschwindigkeit zu erhöhen.

Die Wortmaterialien des Unterrichts stammen aus dem Basiswortschatz von Prägel und Rauheit (1987). Zur Erzielung einer sehr guten Verständlichkeit des Seminars wurde eine Schriftgröße von 16 Punkten gewählt. Eine häufigere Praxis kann zu einer Überlastung der Kleinen aufkommen. Darüber hinaus brauchen die Kleinen ausreichend Zeit, deren Beschnitt sich auch nachteilig auf ihre Leistungsbereitschaft auswirken würde.

Bei einigen Schülern scheint es ratsam, die Lerninhalte auf mehr als zwei Werktage zu verstreuen. Ein zweistündiges Stipendium pro Kalenderwoche ist für eine Schulpatenschaft durchaus ersichtlich. Wenn möglich, sollte das Trainingsprogramm als Einzelunterricht absolviert werden. In der Gruppe sollten nicht mehr als 5 Personen sein. Lediglich für Jugendliche mit schlechten Lese- und/oder Rechtschreibfähigkeiten sollte eine gemeinsame Unterstützung erfolgen.

Es sollte vermieden werden, dass es zu einer Kinderkombination mit Lese- und/oder Rechtschreibproblemen bei Schülern mit anderen Entwicklungsstörungen (z.B. Dyskalkulie) oder bei Schülern kommt, die aufgrund einer anderen Sprache keine Deutschkenntnisse haben. Bei der Zusammenstellung der Gruppen sollte auf das individuelle Leistungsvermögen der Schüler abgestellt werden. Unterschiedliche Erfolgsgruppen, d.h. die Verknüpfung von Schülern mit einer verhältnismäßig hohen Rechtschreibfähigkeit mit Schülern mit einer sehr geringen Rechtschreibfähigkeit, sind nicht aussagekräftig.

Die Schulung wurde für Schülerinnen und Schüler konzipiert, die Probleme beim Erlernen der Rechtschreibung haben. Die Probleme sollten nicht auf die folgenden Ursachen zurückzuführen sein, da sonst keine Angaben über die Effektivität des Programmes gemacht werden können. - Ungenügende Angaben in der Rechtschreibung, z.B. aufgrund von regelm. Schulbesuchen. - Auftauchen einer mentalen oder neuronalen Krankheit, die den Erlangung von Rechtschreibfähigkeiten erheblich behindert hat.

Sobald die nicht vorhandenen Elemente identifiziert wurden, werden im Folgenden die Entscheidungskriterien für die Eignung dieses Programms für das betroffene Baby dargelegt. Ausschlaggebend ist, ob es überhaupt bestimmte Rechtschreibprobleme gibt. Es wird daher eine gründliche Untersuchung der Kleinen vor dem Training durchlaufen.

Die Prüfungen können von Spezialisten und in der Ambulanz in Kind- und Jugendpsychiatrien und Psychotherapien sowie von in der Diagnose versierten Psychologinnen und -wissenschaftlern durchlaufen werden. Aufgrund des sehr unterschiedlichen Diagnoseverfahrens werden die folgenden Hinweise für den Untersuchungsaufbau ausgesprochen. Die B. Kaufman Assessment Battery for Children (K-ABC), Hamburg Changer Intelligence Test for Children III (HAWIK-III), Basic Intelligence Test Scale 1, 20 (CFT 1, 20).

  • Standardisierter Rechtschreibungstest (z.B. Weingarten Rechtschreibprüfung 1+, 2+, 3+ (WRT 1+, 2+, 2+, 3+), Diagnostische Rechtschreibprüfung für die zweite und dritte Klasse (DRT 2, DRT 3), Vokabelschreibprüfung für die vierte und fünfte Klasse (GRT 4+). Für Schüler, die besonders schwer beim Rechtschreiblernen sind, empfiehlt sich das Programm.

In der Regel wird eine Schreibstörung nur dann erwähnt, wenn die Leistungen im Rechtschreibungstest unter dem Klassenmittelwert liegen und die Aussagekraft zumindest im mittleren Bereich ist ("> 85"). Vor allem aus methodologischen Erwägungen wird ein diagnostischer Ansatz empfohlen, der den Zusammenhang zwischen der aktuellen Schreibleistung und der Information über die Rechtschreibung mitberücksichtigt.

Wir sollten nur dann von einer Rechtschreibschwäche sprechen, wenn die derzeitige Schreibleistung wesentlich geringer ist, als es auf der Grundlage von Erkenntnissen zu vermuten wäre. Für Schulkinder der ersten Klassen ist das Programm nicht sinnvoll, da die Kenntnis von Buchstaben und die Zuordnung von Buchstaben zu Klängen oft noch nicht ohne weiteres erarbeitet werden konnte. Bei den bereits durchgefÃ?hrten Untersuchungen zur EffektivitÃ?t des Trainingsprogramms wurden Erfolge bei Kindern der zweiten bis fünften Klassen nachgewiesen.

Die Verwendung in den oberen Schichten ist noch nicht erforscht, aber es ist davon auszugehen, dass bei einer starken Rechtschreibschwäche das System auch in den oberen Schichten vernünftig eingesetzt werden kann. Manche mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche haben große Schwierigkeiten, sich zu konzentrierten, stillzusitzen und ihre Konzentration über lange Zeiträume aufrechtzuerhalten.

Die Problematik kann die Umsetzung und den erfolgreichen Abschluss des Schulungsprogramms erheblich beeinträchtigen. Für diesen Anwendungsfall empfiehlt es sich, dieses Phänomen von einem Spezialisten beheben zu lassen, um die notwendigen Vorraussetzungen für die Umsetzung des Schulungsprogramms zu haben. Die Anwesenheit einer Hyperkinetik ist kein Grund für den Ausschluss aus dem Training, sofern sie entsprechend behandelt wird.

Bei einigen Kindern können durch die nicht erkannte Schreibstörung unterschiedliche Beschwerden aufgetreten sein, wie z.B. oft Traurigkeit und Selbstzweifel. Abdominal- und Kopfweh im Zusammenwirken mit Rechtschreibung oder schulischen Angstzuständen sind üblich. Bei emotionalen Problemen sollte immer ein Kind und Jugendlichenpsychiater oder ein Physiotherapeut mit einer psychotherapeutischen Zusatzausbildung konsultiert werden.

Psychische Beeinträchtigungen sind auch kein Grund für den Ausschluss aus dem Unterricht, wenn eine angemessene Therapie gegeben ist. Von wem kann das Seminar absolviert werden? Die Ausbildung ist so angelegt, dass sie von Erziehungsberechtigten und Spezialisten (Pädagogen, Diplompsychologen, Arbeitstherapeuten, Logopäden, Ärzte ) absolviert werden kann. Hierbei wird zwischen der Ausbildung durch einen Elternteil oder durch einen Fachmann differenziert.

Zunächst ist zu prüfen, ob die Beziehung zwischen dem Kleinkind und einem Erziehungsberechtigten so locker ist, dass eine regelmäßige Bewegung zumindest zwei Mal pro Woche durchführbar ist. Ist von Anfang an abzusehen, dass die Eltern-Kind-Beziehung aufgrund negativer Vorkenntnisse durch die Gemeinschaftspraxis belasten wird, wird empfohlen, die Ausbildung von einem Spezialisten durchführen zu lassen.

Das Konzept des Seminars besteht darin, dass die Erziehungsberechtigten bei der Umsetzung des Seminars begleitet werden sollen, z.B. durch die Verbindung zu einer psychologischen Beratungseinrichtung oder einer Bildungsberatungseinrichtung. Im Allgemeinen erfordert die Umsetzung des Trainingsprogramms vertiefte Fachkenntnisse über Lese- und Rechtschreibstörungen. Vor allem der Anwendung verhaltenstherapeutischer Verfahren bei der Trainingsdurchführung kann hilfreich sein (siehe Scheerer-Neumann 1988).

Reportage über den Kongress 1988. Der Bund Legasthenie e. V. 1988. Glühauer, W.: Die quantitativen und qualitativen Rechtschreibfehleranalysen von 7/8-Jährigen. Fachzeitschrift für Ernährungspsychologie, 9, 123-138, 1994. Müller, R.: Erfolgreiche Kontrolle eines zielgerichteten Rechtschreibkurses in heterogenen Fördergruppen. Olms, Hildesheim 1987. Reith, D., Weber, R.: Kann die Schwäche der Rechtschreibung überwunden werden.

Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendsychiatrie, 21, 135-147, 1993. Scheerer-Neumann, G.: Eingriffe in reading and spelling disorders. Kamp, Bochum 1979. Scheerer-Neumann, G.: Rechtschreibtraining mit Rechtschreibung Schwächere Gymnasiasten auf kognitiv-psychologischer Basis: Eine Empirie. Bei Grimm, H., W., Scowronek, H. (Hrsg.): Spracherwerbsprobleme und Lesestörungen: Aspekte der Diagnose und Behandlung, 319-360 Walter de Gruyter, Berlin 1993 Schneider, W., Springer, A.: Individualisiertes Rechtschreibtraining auf Verhaltenstherapiebasis.

Schneider, W., Küspert, P., Roth, E., Vise, M., Marx, H.: Kurz- und Langzeitwirkungen der Ausbildung phonologischer Sensibilisierung im Vorschulalter: Evidenz aus zwei Germanistik. Schneider, W., Roth, E., Küspert, P., Ennemoser, M.: Kurz- und Langzeiteffekte eines Training des linguistischen (phonologischen) Bewusstseins in verschiedenen Leistungsgruppen:

Fachzeitschrift: Journal for Developmental Psychology and Educational Psychology, XXX (1), 26-39, 98. Schulte-Körne G. Reading Spelling Disorder and Speech Perception. Schulte-Körne, G., Schäfer, J., Déimel, W., Remschmidt, H.: The Marburg Parent-Child Retschreibtraining. Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Ergotherapie, 27, 151-159, 1977 Schulte-Körne, G., Disimel, W., Remschmidt, H.: Das Marburger Eltern-Kind-Rechtschreibtraining - Follow-up-Prüfung after 2 years.

Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Ergotherapie, 27, 167-173, 98 Schulte-Körne, G., Déimel, W., Hülsmann, J., Seidler, T., Remschmidt, H.: Das Marburger Rechtschreib-Training - Results of a Short-Term Intervention. Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Ergotherapie, 29 (1), 7-15, 2000. Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Ergotherapie, 29 (2), seit 2001. Schulte-Körne, G., Mathwig, F.: Marburger Rechtschreibkurs.

Geführter Rechtschreibkurs für Schüler mit Rechtschreibproblemen, Bochum, 2001 Tacke, G., Nock, H., Staiber, W.: Rechtschreibkurse in der Schule: Wie gut sind sie, und welche Einflussfaktoren haben sie auf die Leistungsfähigkeit? Fachzeitschrift für Ernährungspsychologie, 1., 45-52, 1987 St. Martin, Hartl, M.: Prüfung einer phonologischen, multisensorischen Promotion bei Jugendlichen mit Lese- und Rechtschreibproblemen.

Auch interessant

Mehr zum Thema