Mathematik vierte Klasse

Viertklässler Mathematik

Schon im ersten Jahr alle 4 grundlegenden arithmetischen Operationen? Anders als an öffentlichen Waldorfschulen, wo die Schülerinnen und Bürger fruehestens in der zweiten Klasse das Vervielfachen und Teilen als Arithmetik erlernen, fuehren die Waldorfschulen auf Rudolf Steiners Anregung alle vier grundlegenden arithmetischen Operationen in der ersten Klasse recht schnell nacheinander ein, d.h. sie sind nicht so stark von einander abgesondert.

"Zum Beispiel wären folgende Lösungsansätze möglich, wodurch die Zählung bei weitem nicht abgeschlossen ist: Unter den vielen Teilungsmöglichkeiten gibt es nun auch solche, bei denen die selbe Anzahl mehrfach vorkommt: Hier kann ich zum Beispiel das Kleinkind jetzt bei 2 + 2 + 2 + 2 + 2 + 2 + 2 fragen: "Wie oft hast du 2 Apfel erhalten?

"Und schon sind wir mittendrin, uns zu vermehren, aber auch zu teilen: Ich kann acht Apfel in vier Haufen von zwei teilen. "Dann hat jeder von ihnen vier Apfel. Aber solche Aufgabenstellungen sollten nicht in die gewohnte Gestalt gebracht werden: 1 : 2 = 4, sondern auf diese Weise aufgeschrieben werden: Die reale Verteilung (im Unterschied zum Splitten) könnte so aussehen:

Später, vielleicht in der zweiten Klasse, kann die Rechtschreibung gleich sein: Der Grundsatz, vom Ganzen aus zu beginnen und dann nach verschiedenen Unterteilungen zu schauen, kann in den oberen Schichten wieder sehr entsprechend angewendet werden, z.B. wenn man bei der Übung der Multiplikationstabelle nicht so sehr nachfragt, was 6 - 3 oder 7 - 4 ist, sondern wenn man eine gewisse Anzahl von Lackieraufgaben anstrebt::

ist bei der Konvertierung algebraischer Ausdrücke wichtig: Ich muss mich die Frage stellen, welche zwei Ziffern mal zwei mal 36 zu 36 und mal 13 zu addieren sind. Teilt man die partiellen Faktoren weiter, kommen wir auch zu Aufgabenstellungen wie 32 = 2 - 2 - 2 - 2 - 2 - 2 - 2 - 2 - 2 oder 32 = 25 Wie bei der Multiplikation haben wir gleichwertige Gliedmaßen, aber im Kontrast dazu werden sie nicht hinzugefügt sondern multipleit.

Es ging mir darum, exemplarisch zu zeigen, wie Verbindungen von der ersten rechnerischen Einleitung bis zur Mathematik der Oberschule existieren und wie fruchtbringend der Zugang der Waldorfschule ausfallen kann.

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